Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 5 (1930) (Neue Folge)
- Issue
- Heft 3 (September 1930)
- Date
- 1930-09-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Wanderung nach den inneren Gebieten Frankreichs zurückzuführen. Welchem von diesen beiden Faktoren größere Bedeutung zukommt, läßt sich an Hand der vorliegenden Publikationen nicht beurteilen. Die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Strassburg und Metz gestaltet sich wie folgt: Stadl 1895 1905 1910 1926 Ges. Bcv. Israelilen Ges. 5ev. Israeliten Ges.5e»r. Israelilen Ges. Bev. Israeliten Strassburg . . . Metz..... 135.608 59.794 4.098 1.412 167.678 60.419 5.016 1,622 178.891 68.598 5.780 1.911 174.492 69,624 6248 3.259 Die Zahl der Juden im Jahre 1926 übertrifft die vom Jahre 1910: in Strassburg um 8,1%, in Metz um 70,5%. Das rapidere Anwachsen der jüdischen Einwohnerzahl in Metz rührt von dem verhältnismäßig stärkeren Zuzug von Ostjuden her. Statistik des jüdischen Großgrundbesitzes in Ungarn 1929 Nach den Ergebnissen der amtlichen Enquete betreffend den Bodenbesitz in Ungarn zum 1. Januar 1929 (mitgeteilt in der Sitzung der Ungarischen Statistischen Gesellschaft vom 4. März 1930) waren unter den 19256 Großgrundbesitzern (Besitz von 50 arpents 28,7 ha u. m.): Röm.-Katholiken 8753 45,4%, Calvinisten 7296 37,9%, Lutheraner 1446 7,5%, Israeliten 1417 7,4%,* Andere 344 1,8%. Von den auf den Großgrundbesitz entfallenden 4 903 213 arpents gehörten den jüdischen Besitzern 509 764 10,4%, den röm.-katholischen 2 878 077 58,7%, den calvinistischen 318 676 6,5%, den Besitzern anderer Gruppen 53 281 arpents 1,1%. Unter den 60 reichsten Grundbesitzern (5000—10000 arpents) wurden 53 Röm.-Katholiken, 2 Calvinisten und 5 Israeliten gezählt. Am stärksten ist der jüdische Anteil in den nördlichen Gebieten und im Transdonau, wo er den Landesdurchschnitt um 149,1% bzw. 155,7% übertrifft. Nach der Volkszählung von 1920 bildeten die Israeliten mit ihren 473310 Seelen 5,9o/0 der Gesamlbevölkerung. Die amtliche Schätzung zu Beginn des Jahres 1926 berechnet die israelitische Einwohnerschaft 5,6»/o (477.431, bei einer Gesamteinwohnerschaft von &457.852 Seelen). Zählung der jüdischen Lohnempfänger in Palästina 1930 Die von der Leitung der jüdischen Gewerkschaftszentrale im Frühling 1950 veranstaltete Erhebung ergab für ganz Palästina 23.830 jüdische Lohnempfänger (18.021 männl., 5.754 weibl., 65 unbek.). 16.095 67,6% waren beschäftigt in den Städten (in Tel-Aviv 6695, in Jerusalem 5189, in Haifa 5001, in den sonstigen Städten des Landes 1210), die restlichen 7755 Lohnempfänger entfallen auf die Kolonien. 14,9% (3551) der Ermittelten waren Angestellte und Beamte; 8,0% (1899) zählten zu den freien Berufen; 15,6% (3231) waren bei verschiedenen Dienstleistungen beschäftigt. Die Gruppe der landwirtschaftlichen Lohnarbeiter setzte sich aus 5135 Personen 21,5% der Gesamtzahl der Lohnempfänger zusammen. Herausgegeben vom Büro für Statistik der Juden. — Für die Redaktion verantwortlich: Dr. Jacob Segall, 5erlin N58