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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1925-01-01 · Heft 1 · p. Seite 44

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
2 (1925) (Neue Folge)
Issue
Heft 1
Date
1925-01-01
Page
Seite 44 (sequence 46)
Language
German
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44 Alterspsychosen erwarten, da das durchschnittliche Lebensalter der Juden wesentlich höher ist als bei Nichtjuden. Der gleiche Gesichtspunkt ist bedeutsam für die Betrachtung der bösartigen Geschwülste, besonders für den Krebs, der doch im wesentlichen eine Erkrankung höheren Lebensalters darstellt. Zu den alten Angaben von A. Theilhaber über die Seltenheit des Uteruscarzinoms bei jüdischen Frauen im Gegensatz zu den Myomen, die auch von anderer Seite (Auerbach für Budapest) bestätigt werden, steht die angegebene Häufigkeit von Magen-, Darm- und Lebercarzinom der Juden gegenüber. Fishberg will in New-York bei russisch-jüdischen Einwanderern eine größere Krebssterblichkeit festgestellt haben, insbesondere bei jüngeren Individuen. Die angeborenen Gebrechlich- \r t~% 't I c T 11 n t n fi /i A n. \_ i l o u 01 an u \, < -i m fnopß« UllllC400V.il rt tt fYflKAfAn t\ a. 11 v. il» w ic nv- Blindheit, Taub-Stummheit, Krüppelhaftigkeit und Schwachsinn. Die angeborene Blindheit sei besonders im Osten sehr groß, habe aber nach Maretzki in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Die angeborene Taubstummheit überschreitet bei den Juden fast überall die Norm um ein Mehrfaches. Ungefähr V4 aller Taubstummen in Deutschland verdanken ihr Leiden krankhaften Anlagen, die später erworbene Taubstummheit ist oft Folge von Infektionskrankheiten oder congenitaler Lues. Sie ist besonders häufig in Verwandtenehen. Zum Schlüsse sei noch besonders hervorgehoben, daß es oft außerordentlich schwierig ist, auch größere Statistiken für vergleichende Rassenpathologie zu verwerten, weil sie den Anforderungen nicht genügen, die man nach dem heutigen Stande an statistische Arbeiten legen muß. In hP7iicr auf H.ip I irpraitif spm auf Hip ——------- —--- --- Bibl'^ranhie hingewiesen in ..Gutmann: ------o—r~ - o - ■ rr - Rasse und Krankheitsfrage der Juden, München 1920"; „Bauer, Fischer, Lenz: Menschliche r>u*-n o Anfi M«f,/»v.on i Q94.« JLwl UIlV-UIYCIlOlClil t , Z,. null,, 1UU 111,11 Cll 1 O^T . Ferner auf das im nächsten Jahr erscheinende Sammelwerk von Gutmann: „Das Judentum" (Biologie,Pathologie, Phychologie der Juden), München. Für die Redaktion verantwortlich: Dr. Jacob Sega 11, Berlin. — Verlag von Max S c h i 1 d b e r g e r. Inhaber Art hu r Schlesinger Berlin W 62, SchiUstraße 3, Druck von E. Grüner, Bernau bei ßerlin.

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