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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1925-01-01 · Heft 1 · p. Seite 27

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
2 (1925) (Neue Folge)
Issue
Heft 1
Date
1925-01-01
Page
Seite 27 (sequence 29)
Language
German
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- 27 — Ganzen wurden 50^' der Streiks in der ersten Woche beendet: an ihnen waren etwas mehr als 50^ der Arbeiter beteiligt; es dauerten also im Durchschnitt nicht gerade die größeren Streiks länger als die kleineren. Im Vergleich zu anderen Ländern (in Kanada dauerten z.B. Tl% der Streiks länger als einen Monat) ist die Dauer der Streiks, entgegen vielen gegenteiligen Behauptungen in der palästinischen Presse, keineswegs besonders lang. b) Das Resultat der Streiks« Um den Ausgang der Streiks zu erforschen, teilen wir die Streiks nach der gebräuchlichen Klassifikation ein: gelungene Streiks, mißlungene Streiks und Streiks, die mit Kompromiß endeten, sei es, daß nur ein Teil der Forderungen erkämpft wurde oder daß nur die Forderungen eines Teiles der Arbeiter bewilligt wurden« Aus der Tabelle VIII ergibt sich, daß fast 70 % aller Streiks siegreich für die Arbeiter ausgingen, und zwar in gewisser Progression: der größte Prozent in Tel Awiw, der kleinste in Jerusalem. Der Unterschied zwischen den Prozentzahlen der Streiks und der Streikenden ist nicht sehr groß; in Tel Awiw war das Gelingen etwas größer in den durchschnittlich größeren, an den andern Plätzen in den kleineren Streiks. Mit einer Niederlage endeten 1/5 der Streiks; der geringste Teil davon in Haifa und gerade in den kleinsten Betrieben (1 % der Arbeiterl)! Der größte Verlust war in Jerusalem (50; ein verhältnismäßig geringer Teil der Streiks endete mit Kompromiß (in Tel Awiw: \o°4, in Haifa: 22 Aus diesen Zahlen, und besonders aus dem Vergleich von Tel Awiw mit seiner stark organisierten Arbeiterschaft und von Jerusalem mit zahlreichen unorganisierten sephardischen und jeminitischen Arbeitern, geht der Grund des starken Gelingens der Streiks für die Arbeiterschaft klar hervor. Eine komplizierte und detaillierte Berechnung, die wir hier der Kürze wegen übergehen und die auch mehr lokales Interesse hat, ergibt, das von den 2 0 Streiks 16, d.h. SO $ verloren gingen durch Streikbruch oder durch Teilnahme unorganisierter Arbeiter. (Und zwar 10 durch Streikbruch und Tabelle VIII, Das Resultat der Streiks. m <i iei Awiw H aifa J cfüsalem mihorioct ilUOLlCU) usw. Toi A V*A Awiw Haifa Jerusalem Tihp.rias usw. im Ganze n Resultat CO tende CO reikende w reikende reiks cende breiks :reikende xeiks ireikende xeiks reikende reiks treikende an v*x* ^ende :reiks treikende r^M w*< "53 QJ 'S V-t "S V-, oo CO C/3 CO CO CO CO GO T-H <Ü «—* 'S u« CO 00 Ul -+-* co CO -}-» CO So -*—» CO ■+-> CO H-i co % % % °/ /o °/ /o °/ /o % °/ /o r f\ J -4-* CO 0/ ■'CS r\ / 7o Sieg der Arbeiter . . 49 1821 18 618 7 121 72,1 76,5 66,7 60 50 42 _ 74 2568 66,7 68,5 Niederlage der Arbeiter 10 287 Q u 11 7 184 — — 14.7 120 11,1 1 50 58 — — 20 482 18,0 19,6 Kompromiß .... 0 274 6 393 — 2 30 13,2 11,5 22,2 39 — 100 4 r\r\ 1UU 1 n x t 697 1 K Q JLU^tJ 12,9 18 |2382| 27 jl022| 14!313| 2 | 301lOOjlOO1100:100 jlOO jlOO |l00 jlOO |lll|3747|| 100] 100 Sa.

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