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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1924-08-01 · Heft 5-6 (August 1924) · p. Seite 119

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
1 (1924) (Neue Folge)
Issue
Heft 5-6 (August 1924)
Date
1924-08-01
Page
Seite 119 (sequence 29)
Language
German
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~ 119 — Rückwanderungs-Prozentsatz übertraf somit während der letzten neun Jahre den amerikanisch-jüdischen um das 26 f a c h e. Von je 100 jüdischen Einwanderern kehrten kaum 2, von je 100 allgemein-amerikanischen 44 nach ihrem früheren Heimatlande zurück. Mehr als irgend eine andere Erscheinung des jüdichen Wanderlebens zeugt diese verschwindend geringe Zahl von Rückwanderern von der wachsenden Heimatlosigkeit der jüdischen Massen in Osteuropa. Im gleichen Zusammenhange ist auch die zunehmende Zahl von Frauen und Kindern in der jüdischen Einwanderung zu erwähnen. Vor dem Kriege zählte man auf je 100 jüdische Einwanderer 56 (55,97 %) Männer 44 (44,03 %) Frauen, 1915—1923 47 (46,5 %) Männer und 53 (53,5 %) F r a u e n . Die Zahl der Kinder stieg während des gleichen Zeitraumes von 24,37% auf 29,47%. in der amerikanischen Gesamtimmigration bildeten die Frauen: 1899—1914 31,71 %, 1915—1923 43,12%, Kinder: 1899- 1914 12,38%, 1915-1923 17,88 %. Der stabile Charakter der jüdischen Wanderbewegung bedingte in zunehmendem Maße die immer häufigere Mitnahme auch nicht erwerbstätiger Familienmitglieder. Immerhin ist die prozentuale Beteiligung von Frauen und Kindern in der allgemein-amerikanischen Einwanderung während der letzten Jahre stärker ge- „a:_____ 1 _ :„ j____1___ SUCidCIi älS III UCl |LlUiSCiiCii. Die Bestimmung der amerikanischen Einwanderungsbill von 1917, nach welcher Einwanderer, die wederlesen noch schreibea können, keinen Einlaß nach den Ver. St. finden, hatte auch in der jüdischen Einwanderung einen beträchtlichen Rückgang der Analphabeten zur Folge. Von 24,86% 1899—1914 fiel der Prozentsatz völliger Analphabeten unter erwachsenen jüdischen Immigranten während der Jahre 1915—1923 auf 8,27%. Immerhin übertrifft der jüdischeAnalp h abeten- Prozentsatz den der amerikanischen Gesamteinwanderung (6,82%) um 21,26%, — ein unerfreuliches Symptom intellektueller Verwahrlosung jüdischer Massen in Osteuropa. In der V e r m ö g e n s 1 a g e der jüdischen Einwanderer ist durch das Anwachsen der gänzlich Mittellosen von 55,33% (1899—1914) auf 62.36% eine mprklirhp VprscM h tp- ---- — --y — — * v mm ~ * ■mm* *»■«•.-. -m* «- m*mmm»»m. -V m»~+ -mm* V v^t j& Ä 4k «, X^o V Jk A. %, \^ rung zu verzeichnen. Besonders deutlich tritt die pekuniär traurige Lage der jüdischen Amerika-Wandeier bei einem Vergleiche mit den analogen Vermögenskategorien der amerikanischen Gesamteinwanderung zu Tage. Es hatten bei der Einreise nach den Ver. St. (1915—1923) in der jüdischen Einwanderung: kein Geld — 62,36 %, weniger als 50 Dollar — 20,23 %, 50 Dollar und mehr — 17,41 %, in der amerikanischen Gesamteinwanderung: kein Geld — 33,59%, weniger als 50 Dollar — 36,63 %, 50 Dollar und mehr — 29,78%. Obwohl der durchschnittliche Doilarbesitz im Momente der Einwanderung unter den Juden von 15,5 (1899—1914) auf 39,8 (1915—1923) gestiegen ist, bleibt er noch immer fast um die Hälfte hinter dem der allgemeinamerikanischen Einwanderung (1899—1914) 22Doli., (1915—1923)64,9 Doli zurück. Zudem ist der höhere Dollardurchschnit* während der Jahre 1915—1923 zweifellos eine Folgeerscheinung der verminderten Kaufkraft des Dollars, sowie nicht zumindest auch der immer zunehmenden gänzlichen t_» Liquidierung des früheren Besitzes im Auswanderungslande. Die Reise nach den Vereinigten Staaten wurde 1915—1923 bestritten: von den jüdischen Einwanderern selbst 36,88 %, von ihren Verwandten 62,27 %, von Drittpersonen oder von öffentlichen Organisationen n fiK O/ 1^, 101/1 otitf^l»» «<«f KJjVKJ /O. IUI OUlllC iiil <wli U1\_I<_11 KUt UiV.

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