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Volk und Land · 1919-10-02 · Heft 40-41 (2.10.1919) · p. Seite 1307-1308

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Journal
Volk und Land
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 40-41 (2.10.1919)
Date
1919-10-02
Page
Seite 1307-1308 (sequence 34)
Language
German
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1307 VOLK und LAND 1308 .Mdodirii halbe Volkslieder sind“, schein! mir daher mellt ean/ richtig. Ein Liedtext wird /um Volkslied erst dm eh die Melodie und nicht durch den imbekmill len l lichter■Hamen und die Volkstonarl der Dichtung. I dese Erkenntnis von der Bedeutung der Melodie erregt in mir den Wunsch, von Kaufmann, den ich durch sein musikalisches Wissen und sein jüdisches Her/ als einen der würdigsten Interpreten jüdischer Volksmusik halte, bald etwas über das „Lied ohne Worte“, hauptsächlich aber über die chassidische Melodie in I nnn einer Sammlung zu hören. Sein Können, das aus der vorliegenden Schrift leuchtet, macht auf sein weiteres Mitteilen recht begierig. J a n k e w Seid m a n n. Neuerscheinungen Julius Berger: Ostjüdische Arbeiter im Kriege. Ein Beitrag zur Arbeitervermittlung unter den Juden. Sonderdruck aus „Volk und Land“. M. 1,50. Martin Buber: Der heilige Weg. Ein Wort an die Juden und an die Völker. Literarische Anstalt Riitten {k Loening. Frankfurt a. M. 1019. Ih\ S. Bernstein: Die Judenpolitik der rumänischen Regierung. Herausgegeben vom Kopenhagener Büro ( der Zionistischen Organisation. Kobenhavn, Martius Truelsens Bogtrvkkeri 1918. Hans v. Kiesling: Damaskus. Altes und Neues aus Syrien. Dieterichsche Verlagsbuchhandlung, Leipzig. Zeitschriften: T i k u a t h Israel. De Hoop van Israel. Maandelijksch Tijdschrift voor de joodsche Jeugd onder Toezicht en Medewerking van Dr. D. Cohen, Leeraar aan het Nederl. Lyceum, ‘S-Gravenhage, Scheveningen, Elloel 5070. No. 10. L2. 2. Jaargang. Der Jude. Eine Monatsschrift. IV, Jahrg. Heft 5. Aug. 1010. R. Löwit Verlag, Berlin-Wien. Freie jüdische Lehrerstim me . Monatsschrift f. d. Pflege d. Interessen des Judentums in Schule und Haus. Organ des „Oesterr.-Israel. Religionslehrerbund“. Nr. 7 u. 8. Wien. Sept./Okt. 1919. Pro Israel. Nr. 20 u, 21. Salonique. Israel, Corriere Israelitico, Arono IV, No. 34, Roma. £ s r a. Monatsschrift des jüdischen Akademikers, Septemherheft. 1919. Herausgegeben vom Jüdischen Hochschulausschoß in Wien. M i 11 e i 1 u n g-s - B 1 a 11 des Jüdischen Volksrats in Posen. Zwanglos erscheinende Hefte. Nr. 8. Posen. LI am bürg er Jüdische Nachrichten. Offizielles Organ der Zion. Ortsgruppe Hamburg. Altona. Nr. 10. Hamburg. De Joodsche Wächter. Veertiendaagsch Orgaan van den Nederlandschen Zionistenbond. 13e Jaargang. No. 20. Rotterdam. Hadercch (hebr.) herausgegeben vom Zentralbüro der Agudath Jisrael in Zürich. Nr. 2. Mizrachie Maandblad van de Ned. Mizrachie afd. van den Nederl. Zionistenbond. Le P röche Orient Reime Men suche, Di recte ur tfolitique: Georges Lambridis, Paris. Ire. Annee No. 1. Aufsätze. Set’ardisch oder Aschkenasisch? Von Abraham Kohane, Prag. Nr. 3h l 010. S. 571, von Dr. Blochs Wochenschrift, Wien. Der Aufbruch nach Erez-Isracl. Leitartikel, Jüd. Nachrichten f. d. deutschösterr. Provinz. Nr. 32, 1919. Linz. Die Kritik am Zionismus von C. Z. Klötzel, Heft 22/111 d. Neuen Jüd. Monatshefte. Hebräisch und Palästina von Ch. Krupnik. Heft 17/7 „Die Arbeit“. Die j ü d i s c he n Parteien in Pole n von R.-A. Dr. A. Hartglas, Abg. ei. pohi. Landtags, Nr. S d. „Mitteilungsblatt des jüdischen Volksrats, Posen“. Het Opbfliiwfn ii th von Alfred Polak, in „De Joodsehe Wächter“ Nr. 20, Rotterdam. Selbstanzeigen des Welt-Verlages Die W e 11 h ii c h e r. Eine jüdische Schriftenfolge. Welt-Verlag, Berlin 1010. Die Aufgabe dieser Schriftenfolge ist es, jüdischen Wissensstoff aller Art, vor allem aber jüdische Quellenschriften, in handlichen und billigen! Bänden zu veröffentlichen. Es liegen bisher folgende Bände fertig vor:! Band 1/2. Moses Mendelssohn: Jerusalem j oder über religiöse Macht und Judentum. -- Diese be-! deutsame philosophische Schrift behandelt die grund- 1 legenden jüdischen Anschauungen über das Verhältnis zwischen weltlicher und geistiger Macht oder, wüe wir heute sagen: /.wüschen Staat und Kirche in jener lichtvollen, klaren Weise, die Mendelssohns Art zu philosophieren eigen ist. Das Postulat der Gesinnungsfreiheit, die Verpönung jeder Art geistigen Zwanges wird in diesem Buch mit einer Ueberzeugungskraft begründet, che es auch 'heute noch zum Wegweiser in dem so überaus wichtigen politisch-kulturellen »Streit um die Trennung von Staat ‘und Kirche macht. Pflicht jedes gebildeten Juden ist es, diese Schrift zu kennen. In der Form, in der die „Weltbücher“ siic ihm bieten, wird ihm auch ihr Besitz Freude machen. Geh. M. 3,—, geb. M. 4,50 Band 3. Manasse b en 1 s r a.e 1: Rettung der Juden. — Dieses Buch enthält das berühmte Schreiben des bekannten Amsterdamer Rabbiners an einen imaginären Gönner in England, das zur Zeit Cromwells verfaßt, den Erfolg haben sollte, den Juden die Einwandcrungsertaubnis nach England zu erwirken. Der Inhalt ist auch heute noch aktuell, insofern als er eine Reihe von Beschuldigungen gegen die Juden widerlegt, die heute noch erhoben werden. Besonders eindrucksvoll [ ist seine Beweisführung gegen die Ritualmordlüge. Ein I ganz eigenartiges historisches Interesse gewännt diese Schrift dadurch, daß sie zweifellos das ihre dazu beigetragen hat, um im Puritanismus der damaligen Zeit jene Grundstimmung der englischen 'Religiosität zu schaffen, aus der letzten Endes das Intenesse Englands an Palästina! und an der Verwirklichung des Zionismus zum großen Teil zu erklären ist. Geh. M. 2,—, geb. M. 3,- .; Band 4/5. Samso-n Raphael Hirsch: Neuni zehn Briefe über Judentum. — Dieses überaus beliebte j und geschätzte Werk des bekannten Frankfurter Rab- | Einers und Führers der Orthodoxie strengster Observanz j erscheint zum erstenmal seit langer Zeit in einer billigen; und würdigen Ausgabe, die ein Porträt des Verfassers nach einer Lithographie von Hermann Struck schmückt. Insbesondere als Geschenk für die reifere jüdische Jugend eignet sich dieses Buch sehr. Geh. M. 3,—, geb. M. 4,50. Band 6. Fritz Mordecha i Kaufmann: Vier Essais über ostjüdische Dichtung und Kultur. (Ueber Mendale und die Uebersetzbarkeit seiner Dichtungen. Der Erzähler Agnon. Der Pinkeß. — Die Aufführung jüdischer Volksmusik vor Westjuden.) Kaufmann ist einer der wenigen Westjuden, die zur ostjüdischen Sprache und Kultur ein inniges Verhältnis gewonnen haben. Sein Kampf gegen die Verflachung und Verfälschung des Ostjüdischen durch dilettantische und oberflächliche Uebersetzung ist nicht nur Kritik, sondern Aufbauarbeit im besten Sinne. Für Menschen, die es mit ihrem jüdischen Volkstum ernst meinen, ist sein Buch eine wertvolle Hilfe auf dem Wiege zur wahren Erkenntnis. Geh, M, 2,—, geb. M. 3,—. Verantwortlich: Für die Redaktion C. Z. Klötzel; für die Inserate Fritz Scherbel, beide Welt-Verlag, Alwin Loewenthal, Berlin NW 7. Druck von Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg.

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