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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 443

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 443 (sequence 449)
Language
German
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ANMERKUNGEN. 1 Über das jüdische Systemalpatent v. J. 1797 vgl. Simon Adler: Das Judenpatent von 1797 (Jahrbuch d. Ges. f. Gesch. d. J. i. d. CSR, V., 1933, S. S. 199-229, und Ludwig Singer: Die Entstehung des Juden-Systemalpatentes von 1797), ebenda, VII, 1935, S. 231-428. 2 Über die Emanzipationsbestrebungen der böhmischen, insbesondere der Prager Judenschaft in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts habe ich in einer Reihe von eingehenden, im Jahrbuche der Ges. f. Gesch. d. Juden i. d. CSR abgedruckten Studien geschrieben. Es sind dies: a) Die Verhandlungen über die Revision des Systemalpatentes v. J. 1797 (V., 1933, S. 313—337). b) Die Verhandlungen über die Erweiterung der Judenstadt in Prag in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (V., 1933, S. 338—391). c) Die amtlichen Enqueten über die Judenemanzipation in Böhmen aus den Jahren 1834 und 1837 (V., 1933, S. 392-428). d) Der Widerhall des Pariser Sanhedrins vom Jahre 1806 in Böhmen (VI., 1934, S. 285—295). e) Der Kampf um die „Jüdische Universität" und die fremden Bocherim in Prag (VI., 1934, S. 295 bis 322). f) Zur Zensur jüdischer Bücher in Böhmen zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts (VII., 1935, S. 305—316). g) Die Versuche zur Errichtung eines jüdischen Seminars in Prag in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts (VII., 1935, SS. 316—331). h) Die Verhandlungen über die Regelung der jüdischen Kultus- und Schulverhältnisse in Böhmen im Jahre 1850 (VII., 1935, S. 331—385). 3 Daten über Peter Beer vgl. im Jahrb. VII., 1935, S. 365-368, Anm. 12. 4 Über Beers Reform Vorschlag vom J. 1820 vgl. eingehender in meiner Studie im Jahrb., V., 1933, S. 316 u. ff. 5 Über die Militärpflicht der Juden in Böhmen vgl. V. 2äcek: Zu den Anfängen der Militärpflichtigkeit der Juden in Böhmen (Jahrb. VII., 1935, S. 265—303. Vgl. auch die Studie des verewigten Ludwig Singer: Zur Geschichte der Juden in Böhmen in den letzten Jahren Josephs II., und unter Leopold II. (Jahrb. VI., 1934, S. 239 f.) 6 Über den Dormitzerschen Vorschlag vgl. PG. 1831-1835, Sign. 7/6. Alle Signaturen der zu dieser Studie benützten Akten beziehen sich auf die Registratur des böhmischen Guberniums, allgem. (CG) und Präsidial (PG), die im Archiv des Min. d. Innern hinterlegt ist. 7 Über das Pariser Sanhedrin vom J. 1806 und dessen Widerhall in Böhmen vgl. meine bereits zitierte Studie im Jahrb. VI., 1934, S. 285—295. 8 Über die Wohnungsbeschränkungen der Prager Juden vgl. meine zitierte Studie im Jahrb. V., 1933, S. 338 u. ff. 9 Das Original des Brüllschen Memorandums und die zugehörigen Akten vgl. CG, 1836, 1840, Sign. 46/2/1. *0 Prager Zeitung vom 1. März 1832. 11 L. Pollak, der in der Broschüre Peter Beer's „Reminiscenzen" als der eigentliche Begründer des Vereines bezeichnet wird, war tatsächlich bei der weiteren Tätigkeit des Vereines dessen eifrigstes Mitglied. Im Juni 1837 erschienen in seinem Sommersitz die Inspektoren des neuen Prager Tempels in der alten Synagoge und übergeben ihm eine goldgeschriebene Dankadresse, der Gesangschor des Tempels sang im Garten eine eigens zu diesem Zwecke komponierte Kantate und dann wurde dem Pollak ein silberner, goldverzierter Becher gewidmet mit der Aufschrift „Dem Begründer des geregelten Gottesdienstes in Prag, Herrn Ludwig Pollack, als Merkmal der Anerkennung" (vgl. Allgemeine Zeitung des Judenthums, Leipzig, I., 1837, 4/7).!2 Das Gesuch des L. Pollak vom 30. Juli 1832 und die zugehörigen weiteren Akten über diese Verhandlung vgl. in CG, Camerale 1826—1835, Sign. 13/182. Das Archiv der Prager jüdischen Gemeinde enthält über die Anfänge des Vereines nichts Wesentliches. 444 34

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