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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 338

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
9 (1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 338 (sequence 342)
Language
German
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gebräuchlich ist; in der Megillas Samuel ist die alte Form Tausk (Tauski) gebraucht, die auch bis in den Beginn des 19. Jahrh. die übliche war. 21 Über Isak Taussig vgl. Hock im Jüd. Centraiblatt III, S. 97. 22 Durch den Umstand, daf3 sie verschollen waren, entgingen diese Paramente dem Brande von 1689, worauf, wenn ich nicht irre, schon A. Kisch aufmerksam gemacht hat. 23 Die Altschul war bald nach dem Brande von 1689 wiederaufgebaut, kurz darauf auf Betreiben der Geistlichkeit wieder gesperrt worden. Erst R. Sam. Taussig gelang es die Erlaubnis zur Wiedereröffnung zu erlangen,, allerdings mußten die der Geistkirche gegenüber gelegenen Westfenster vermauert und ein Beitrag von 400 fl. zum Baue der Kirchenmauern gegeben werden. (Lieben, Brandkatastrophen, S. 8.) 24 Stadlan Fürsprache bei Behörden und Fürsten. 25 k. h. r. r., h. r. r., m. k. th., die üblichen Titulaturen, näheres in meiner Megillat Juchasin S. 6. Die Fulogien: seine (ihre) Ehre werde erhöht", ,,die Gerechten mögen leben", gebe ich abgekürzt wieder: s. E. w. e.; d. G. 1. 26 „darschenen", Reden halten mit Bezug auf religiöse Vorträge erbaulichen und belehrenden Inhalts. Derascha der Vertrag, Darschan, der Vortragende. 27 Landau wurde im September 1703 zum zweiten Male erobert. 28 Ris war, wie aus dem Folgenden hervorgeht, in Berlin geboren. 29 d. h. die Angezeigten waren froh, daß sie mit Geldstrafen davonkamen. 30 Das Publikum. 31 Siehe den vorangehenden Abschnitt. 32 Monatshalteramt. Die Ältesten wechselten jeden Monat ab. Der Fungierende hieß Monatshalter. 33 Tochter Samuel Jekels oder Schulhofs aus Prag; Gattin des Jost Liebmann in Berlin. 34 Hock a. a. O., S. 66. Abraham Ginzburg starb 1718; die Grabschrift bezeichnet ihn als klugen Mann und Ratgeber, Gelehrten, Gemeindeältesten und Vorsteher der Klaussynagoge. 35 Samuel halevi war 1702 Landesrabbiner von Elsaß. 36 Löh Lippstadt aus Wien, auch Gomperz genannt, starb am 6. April 1703 in Wien. Vgl. Wachstein, Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien II, Nr. 699. 37 Generaladjutant Graf Lamberg. 38 Chajim Tausk, von dem im vorangegangenen Abschnitte als dem Schreiber der Megilla die Rede ist, starb Ende 1732 als Chasan der Zigainersynagoge. Hock a. a. O., S. 145. 39 Stadtkommandant Ferdinand Marchese degli Obizzi. 40 Freimann vermutet in Abraham den Sohn des Gemeindeschreibers Meir Austerlitz in Berlin, der die Responsen David Oppenheims kopiert hat. 41 Soll wohl heißen Rosenberg. 42 Mendl Oppenbeimer, vgl. Kaufmann Samson Wertheimer, S. 47. 43 Graf Wenzel Norbert Kinsky, Oberstkanzler. 44 Gräfin von Martinik. 45 Appellationsrat Johann Josef Wrtby. 46 Libermann Lasch starb 492, Hock a. a. O., 193 b. 47 Chaim Todros, nach seiner Abstammung von Marannen auch Mesia genannt, war Rabbiner und Gemeindevorsteher. Die Grabschrift rühmt ihm nach, daß er überaus eifrig und groß in der Thora war; er starb in hohem Alter 1709 (Galed Nr. 83; Hock a. a. O., S. 137); Megillat juchaßin (in meiner Edition S. 13) erzählt, daß er Rabbiner in der Pinkasschul war, und nach seiner Mutter Judith, die eine Enkelin des R. Sinai, Bruders des hohen Rabbi Low, auch Judemsch genannt wurde. 48 R. Jakob Jeruschalmi (Hock a. a. O., 173) war durch 24 Jahre Gemeindevorsteher in Prag, Enkel des R. Jakob, auf dessen Grabstein in Prag steht: der Gaon Jakob, der Fürst der Thora. (Megillat Juchaßin ed. Lieben, S. 11). 32

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