Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 7 (1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- – (sequence 471)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2644300-2644313--3359-2647706- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
182 Simon Schnirdrer überlebt seinen Schwiegersohn, den 486 (1726) gestorbenen Juspa Zoref; Hock a. a. O. 377b. 128 Der vornehme, gelehrte Leser Chajoth ist beim Tode seines Sohnes Simon 492 (1731) Bai Teba, Hock a. a. O. 130 a. 124 Moses Karpels, Ikar hakahal und Primas der Chewra Kadischa, der an den hohen Feiertagen auch ehrenhalber vorbetete, starb 497 (1737), Hock a. a. O. 333a. Seine Unterschrift befindet sich auf den Tekanoth der Chewra Kadischa 457 (1697). 126 Chajim Pschibrum ist seiner 493 (1733) verstorbenen Frau im Tode vorangegangen, Hock a. a. O. 340 a. 126 Samuel Helman, der fromme Rabbiner, der ausgezeichnete unter den Mitgliedern des obersten Rabbinatskollegiums, von dem eine Reihe von Approbationen zu zeitgenössischen Werken stammen, starb 456 (1696), Hock a. a. O. 95b. 127 Sinai, Mitglied des hohen Rabbinatskollegiums, starb 473 (1713), Hock a. a. O. 228 a. 128 Der gelehrte Juda Leb Kaz Raudnitz starb 474 (1713), Hock a. a. O. 339a. 129 Benjamin dürfte der bei Hock 365b erwähnte, 480 (1720) bereits verstorbene Benjamin Dajan sein, dessen Vater Josef, der dort 458/479 (1698/1719) verstorbene Josef, Mitglied des obersten Gerichtshofes. 180 Der ausgezeichnete Gelehrte Noa Karpeles starb 474 (1713), Hock a. a. O. 331 a. 181 Eine Schwester (?) Mirjam, bei Hock 247a, 458 (1648); der Hinweis auf Krakower, wo ein Isak, Sohn des Juda Leb Krakower aus Wien, gestorben 460 (1700) verzeichnet ist, gründet sich darauf, daß Mirjam Epstein und Isak Krakower einen gemeinsamen Grabstein haben (wie die gleiche Nummer 8165 anzeigt); sie dürften also verwandt sein. Gegen eine Identifikation Isak Epsteins mit Isak Krakower spricht das Todesjahr. Auch die Verwandtschaft unseres Isak mit Mirjam scheint nicht sicher, da der Vater Mirjams als „gelehrt und fromm" bezeichnet wird. 182 Der hochgelehrte Mose Pereis, Sohn des Meir (Anm. 106), war Vorsteher der Chewra Kadischa, hat durch fast 50 Jahre Deraschoth (religiöse Vorträge) abgehalten, ist wohl der Verfasser des 1739 in Prag erschienenen Mischmereth habajith; er starb 517 (1757), Hock a. a. O. 281b. 188 Jakob Duschenes Levi Horwitz war Ikar hakahal, starb 494 (1734), Hock a. a. O. 78a; bei Grunwald a. a. O. 337 wird er als Beisitzer zitiert. 184 Samuel Schlackewerth, der Sohn des 1694 verstorbenen Aron Schlackewerth, des Schwiegersohnes des Rabbiners Simon Spira; Galed Nr. 159. 185 Vielleicht Sohn Selig Singers (Anm. 41). 186 Der Vater Simon Jeitels, gestorben 423 (1663), wird als Rabbiner von umfassendem Wissen, Mitglied des obersten Rabbinatskollegiums in Prag und Rabbiner in Raudnitz bezeichnet; Hock a. a. 0.165a. Eine Tochter des vornehmen Jona stirbt bei seinen Lebzeiten 442 (1682), ein Enkel 493 (1733), Hock a. a. 0.167 a. Beim Tode des Enkels wird der bereits verstorbene Jona Jeitels als der vornehme und gelehrte Vorsteher bezeichnet. 187 Der gelehrte Jakob — Jokew — Pschibrum Baal Teba starb vor seiner 479 (1718) gestorbenen Tochter Serche, Hock a. a. O. 292b, überlebte aber seine 470 (1710) gestorbene Frau. 188 Mose Isak Knina, Tob hakahal, Baal Teba, Gabai dematha, Vorsteher der Chewra Kadischa, erreichte ein hohes Alter, starb 496 (1735), Hock a. a. O* 320a. Die Grabschrift rühmt ihm nach, daß er mehr als 34 Jahre Gabai dematha gewesen und sich mit Gaonim verschwägert habe, ferner daß er ein kostbares gold- und silbergesticktes Perocheth und ein Sefer Thora mit Süberschmuck gewidmet habe. Er wurde mit seinen Kollegen wegen des schlechten Zustandes der Fahne in der Altneuschul in Strafe genommen. Den Namen Mose scheint er erst später erhalten zu haben; vgl. Anm. 75. 468