Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 7 (1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- – (sequence 468)
- Language
- German
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63 Der vornehme Aron Kaz Reiterls starb 473 (1713) als Rosch hakahal; er wird auch erwähnt in Megillat Samuel S. 19. Letztwillig verfügte er die Widmung eines Perocheth für die Altneuschul, die sein Sohn Leb 487 ausführte, Hock a. a. O. 64 Der greise, vornehme, gelehrte Israel, Sohn des Gaon Nechemja Feiwel Duschenes aus dem Hause Levi-Horwitz, starb 489 (1729), Hock a. a. O. 78a. Der Vater, Verfasser talmudischer Werke, starb 1648; vgl. Galed Nr. 102. 65 Des gelehrten Anschel Ginzburg's Frau, die ihren Mann überlebte, starb 504 (1744), Hock a. a. O. 67b. 66 Der vornehme Leser Wien, Rosch hakahal, der als „rosch limedabrim" als erster Wortführer bezeichnet wird, starb 479 (1719), Hock a. a. O. lila; er wird auch erwähnt in Megilat Samuel S. 17. 67 Der vornehme, gelehrte Führer und Vorsteher Salman Jomtob (Bondi) starb hochbetagt 493 (1732); er war der Vater des Gaon Jomtob Bondi (Anm. 51); ihm wird großes talmudisches Wissen nachgerühmt. Er spendete eine Thorarolle und Paramente. 68 Mose Jitschin ist wohl, wie Kaufmann meint, der Tuchhändler Mose Gitschin, dem 1712 hebräische Bücher konfisziert wurden (Hamaskir VI, 37); er unterschreibt die Tekanot der Chewra Kadischa 486 (1726). Beim Tode seiner Tochter Serche 478 (1718), Hock a. a. O. 170a, wird er als der „Vornehme" bezeichnet. 69 Der Führer Hirsch Klaber, Bai Teba und Gabai dematha, starb 497 (1737), Hock a. a. O. 317 a. Vgl. auch Grunwald a. a. O. 335. 70 Der 505 (1745) verstorbene Hirsch Kazenelpogen, Hock a. a. O. 324b, scheint ein Bruder Liebermanns zu sein. 71 Noa Juda Leb Tausk, Sohn des vornehmen Chajim Fauwer, stirbt 496 * (1736), Hock a. a. O. 146a. 72 Simon Wolf Chefez, wohl der Sohn des 471 (1710) verstorbenen vornehmen und gelehrten Wolf Chefez, Mitglied des hohen Rabbinatskollegiums, Hock a. a. O. 133a. - 73 Samuel Nachod starb vor 468 (1708), Hock a. a. O. 236b. 74 Der beglaubigte Schreiber Straschitz begenet uns in sonstigen Eintragungen 466 bis 474 (1706 bis 1714). 75 Mose Pories, Sofer dematha, starb 472 (1712). Der Name Jsachar wurde ihm vielleicht altem Brauche gemäß, während einer Krankheit beigelegt. Sein Vater Abraham war Rabbiner in Mähren, in Kolin und zuletzt Mitglied des Rabbinatskollegiums und Sofer dematha in Prag. Hock a. a. O. 266b; vgl. Anm. 18. 76 Der greise Simon Ginzburg starb 480 (1720), Hock 67a; er führte wohl im Aufzuge 1716 die Gruppe der Schreiber, da Mose wohl ein Fehler ist, da Mose nicht Schreiber war; s. Anm. 114. 77 Jakob, Sohn des gelehrten Rabbiners Josef Rescher, der sich auch nach seinem Schwiegervater, dem berühmten Prager Gemeindevorsteher Hirsch Backofen, Josef Backofen nannte. Jakob Rescher war ein Schüler des Prager Oberrabbiners Simon Spira, dessen Enkelin die Tochter des böhmischen Landesrabbiners Wolf Spira er heiratete. Er war Mitglied des hohen Rabbinats in Prag, wurde 1713 Rabbiner in Worms, 1719 in Metz, wo er 1733 starb. Unter seinen zahlreichen gedruckten Werken ist vor allem sein Responsenwerk Schebuth Jakob, dann Minchath Jakob und Chok Jakob hervorzuheben. Seine Frau war die Schwester der zweiten Frau David Oppenheims; sein Sohn war Rabbiner in der Pfalz, inRaudnitz undDajan in Prag; Galed 98. Der NameBakofen dürfte wohl ein Herkunftsname sein und die Abstammung aus Bakov bei Turnau andeuten. 78 Der Vater Sinai, Mitglied des Rabbinats in Prag, bei Hock 340b s. a. vgl. dazu auch ibid. 336b i. a. 397, 339 a i. a. 472. 79 Baruch Austerlitz, Darschan (Prediger) und Vorsteher in Prag, Rabbiner der Chewra Kadischa in Prag, gleichzeitig Rabbiner in Kolin, Schwiegersohn des Primators Samuel Sachsel Taussig (vgl. Anm. 22). Rabbiner in Eisenstadt, wo er 510 (Ende 1749) starb. 80 Simon Jeiteles, Tob hakahal, starb 498 (1738), Hock a. a. O. 167a. 465