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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1935-01-01 · 7 (1935) · page 164

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
7 (1935)
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 164)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644313--3052-2647399
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sich zue geduldten haben. Hat aber der Herr darbey leicht zue erachten, daß wier auff solche einseithiege Cession nichtß zahlen können, vnndt darbey die Haubtobligation, Recognition, Abreyttungen vnndt waß zuer Sachen vonnöthen, hienter den Juden lassen solten. Warbey nebst Empfehlung göttl. Gnadten Schuezes verbleiben deß Herrn dienstwielliege Buergermeister vndt Rath der Stadt Commothau. Commothau den 4. Octobris a. 1671. 109b. Der Rat an Heinrich Ungar, Hauptmann aufBilin: Die Bezahlung der aus der Forderung des Jacob Aron herrührenden Post von 100 fl. kann nur nach Vorlage aller Dokumente erfolgen. An Herrn Haubtman Heinrich Vngar zue Bylin wegen deß Lichtenstädter Juden angewiessener 100 Fl.: Edlvester vnndt wohlvornehmer großgünst. hochgeehrter Herr Hbtman. Nebst Erwüntzschung glückseel. heyl. Pfingstfeyertäge hetten die verlangte auff den lezten Termin vertagte, von Jacob Aron Juden von der Liechtenstadt herrührente 100 Fl. herzliechen gerne duerch Zeugern vberschiecken wollen, weilen aber solches ehenter nit beschehen kan, eß werdte dann die Obligation wie auch die dießfahls beschehene Berechnungen Contracte Recognitiones vnndt andere hierinnen gewechselte Schriefften sambt einer Haubtquittung mit der Creditoren eygenhendtiegen Vnterschriefft vnndt Pettschafft, daß solche Schueldt nunmehro in der Gäntze bezahlt sey, zuegleich mit eingehendtieget, als wollen verhoffen, eß werdte der Herr, daß es bieß dahien anstehen verbleiben mueß, ein solches in keinen Vblen vermercken, hiengegen nebst Empfehlung göttl. Gnadten Schuezes verbleiben vnserß hochgeehrten Herrn dienstwiellige Buergermeister vnndt Rath der Stadt Commothau. Commothau den 19. May a. 1673. 109 c. Der Rat an die Lazar Aronischen Erben in Lichtenstadt: Empfang ihres Schreibens: die eingesandte Abschrift des Totenscheines ist mit einer Bestätigung des dortigen fürstlichen Amtes an das Kreisamt einzusenden. An die Lazari Arons Judenß von der Lichtenstadt hienterlassene Erben wegen der leztern 100 Fl. vnndt Todtenscheinß: Bescheydtene vnndt Geehrte. Wier haben Euer Schreiben sambt beygefüegter Copia des aufgesezten Todtenscheinß zue Recht erhalten vnndt solchen etwaß beyzuefügen erachtet. Indeme nun vber dießes auß dem königl. Creyßambt in Gnadten berichtet wordten, daß Ihr dem nach beyliegenter Copia vnter meiner eygenen Handt vnndt Pettschafft außgeferttigten 161

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