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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1935-01-01 · 7 (1935) · page 100

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
7 (1935)
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 100)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644313--2988-2647335
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46a. Het dato denn 23. 8bris 1635 hat Fraw Saara Röthin gerichtlichen angelobet, daß sie will der Samuel Schmayin Juedin von Saz 11 Sch. 30 Gr. gestendige Schuldt, wenn sie wirdt daß erste Gebrew Bier gethan haben vnndt zue Geldt gemacht hat, bey Gerichten niederlegen. Actum ut supra. 46b. Heut dato denn 23. 8bris 1635 ist Samuel Juedtin Schmay vor mir in ordentlicher Gerichtsstell vorkommen vnndt denn Lorenz Schwan beklaget wegen 40 Sch. Stamsumma vnndt berechnete dreyjärige versessene juedische Zinß 30 Sch. gestendige Schuldt, welches Beklagter der Klägerin hat bezahlen sollen. Ist es dahin gemittelt wordten, daß Beklagter hat gerichtlich angelobet, daß er will der Juedin die obengemelte 30 Sch. versessene Zinß ohne weider Verzinßung, wenn er daß erste Gebrew Bier gebreuet vnndt zue Geldt gemacht hat, bey Gerichten niederlegen. Anlangent die 40 Sch. Stammsumma gelobet er bey seinen wahren Wortten, Trauen vndt gueten Glauben, von obengemelten Dato an nebenst denn künfftigen aufflauffenden judischen Zinßen in der Gestalt abzuerichten, alß auff künfftige Faßnacht dießes deß 1636. Jahrs 20 Sch., dann auff Ostern hernacher aber 20 Sch., daß also die obengemelden Zinß vnndt Summa inn denn obengemelden Terminen in der Ganz vergnügt vnndt bezahlet werdten. Ist solches auff der Klägerin Begehren vmb stetter Haltung willen bey Gerichten der Stadt Commothaw registriret vnndt vmb die Gebühr eine Abschrifft ertheulet wordten. Actum ut supra. 46c. Heut dato denn 23. Octb. 1635 ist Samuel Schmay Juden Weib von Saaz dennen ordtentlichen Gerichten vorkommen vnndt sich über dem Tobias Eberle, Fleischhacker alhier, beklaget wegen 30 Sch. Stammsumma vnndt berechneter vierjähriger Zinß 35 Sch. 30 Gr. gestendiger Schulden, welches Beklagter denn Kleger hat lengst zahlen sollen. Ist es dahin gemittelt wordten, daß Beklagter gerichtlichen angelobet, der Juedin die obengemelte 35 Sch. 30 Gr. versessene Zinß ohne weidere Verzinßung auff Weynachten dieses instehenden Jahres 12 Sch. vnndt des 1636 Jahrs Ostern wieder 12 Sch. vnndt denn Hinderrest hernacher auff Pfingsten 11 Sch. 30 Gr. bey Gerichten niederlegen, daß also die obengemelde 35 Sch. 30 Gr. in der Ganz vergnügt vnndt bezahlet werdten. Der 30 Sch. Haubtsumma belangent, hat sich Klägerin auff der Beklagten flehentlich Bitten bey Gerichten behandeln laßen vnndt auff ein 97

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