Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 402)
- Language
- German
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24. Dezember). Dieses Pseudonym wählte er auch für Frankls Biographie in der „Libussa", wo dem Kapitel über Frankls Kindheit bezeichnenderweise ein Zitat aus Kappers Cesk6 listy vorangesetzt ist. 64 Siehe Fußnote 57. - 65 Briefe an Glaser vom 8. Feber 1843 und von der Mitte des Jahres 1843. - 66 S. 407. - 67 Brief Eberts an Kapper vom 23. August 1843, S. 414. - 68 Siehe „Album österreichischer Dichter" 1850 und „Libussa" 1850 (pseudonym unter dem Namen Rakonitzky). - 69 Siehe S. 424. - 70 „Slavische Melodien", S. 151 und der Artikel „Eine slavische Melodie" in Frankls Sonntagsblättern 1844. - 71 „Slavische Melodien", S. 149. - 72 M. Curcin, Das serbische Volkslied in der deutschen Literatur, S. 195. - 73 Eine Analyse der „Slavischen Melodien" siehe bei Donath, Archiv S. 555-562. - 74 Frankls „Sonntagsblätter" 1844. S. 611 und „Slavische Blätter" I. (1865), S. 570. 75 2. Aufl. bei Kober in Prag in der Sammlung „Cesti beletrist6". - 76 Dieser trat am 6. Mai 1844 der „Matice", einem Fonde des böhmischen Museums zur Unterstützung der Nationalliteratur bei, was Kapper zu der Widmung bewogen haben dürfte. 77 In Anmerkungen liefert Kapper eine ziemlich ausführliche Beschreibung der Sitten und Gebräuche an den betreffenden jüdischen Feiertagen. 78 Meißner schreibt in einem Brief an Hartmann vom 27. August 1840: „Gestern bin ich über Kappers ,Jüdische Poesie' froh erstaunt" (Otto Wittner, Briefe aus dem Vormärz, S. 61). — 79 Prutzens „Deutsches Museum", 1854, IL, S. 490. 80 Eine sehr interessante Ghettogeschichte in Versen, die leider nur Fragment blieb, befindet sich in Kappers Nachlaß im Prager Landesmuseum. Sie heißt „Merasch und seine Söhne" und behandelt einen Judenpogrom im Prager Ghetto zur Zeit der Hussitenkriege (Näheres darüber bei Krejci „Z rukopisne* pozüstalosti S. Kappera" in Vlcküv sbornik). 81 Siehe Tabelle S. 401. 81» Kapper führt als Termin seiner Promotion den 2. Jänner an (siehe Selbstbiographie I. und II.). Das war der Tag der Disputation. Sein Doktordiplom trägt das Datum „die vigesima sexta Januarii, anno millesimo octingentesimo quadragesimo septimo". — 82 „Vzpommka na S. Kappera", Rozvoj 1909, Nr. 23. — 83 Dissertatio inauguralis medico-practica de Fönte Constantino Gleichenbergensi, quam consensu et auctoritate illustrissimi ac magnifici domini praesidis ac directoris, perillustris ac spectabilis domini decani nec non clarissimorum ac celeberrimorum d. d. professorum pro doctoratus medicinae laurea rite obtinenda in antiquissima ac celeberrima Universitate Vindobonensi publicae disquisitioni submittit Segofredus Kapper, e Smichov in Bohemia. — 84 Selbstbiographie I. - 85 Brummer a. a. O. - 86 Siehe Helferts „Wiener Parnaß". - 87 Siehe „Befreite Lieder". 88 Bohemia 1848, Nr. 224. - 88a Frankls „Sonntagsblätter" 1848, S. 155. — 89 Wortlaut der Ansprache, abgedruckt aus Frankls „Sonntagsblättern": „Hochansehnliche Versammlung! Eine stürmisch bewegte Menschenmasse erfüllt die Räume in und vor diesem Hause. Ihre nächste Absicht war, Ihnen für die in letzter Zeit kundgegebene liberale Gesinnung ein Lebehoch zu bringen. Das Volk fühlt genau, wer ihm wohl will, wer seine Wünsche versteht und zu den seinen macht, und weiß das zu schätzen. Je lebhafter nun der Beifallssturm war, der Ihnen noch vor einer halben Stunde erscholl, desto furchtbarer ist die Erbitterung, die die Zuschrift hervorbrachte, welche als von Ihnen zugesandt, dem Volke nun verlesen wurde. Sie wurde als unzulänglich unter Wüten zerrissen. Es ist unsere heiligste Pflicht zu versichern, daß alles, was außer den Grenzen der Ordnung und der Ruhe ist, durchaus nicht in den Absichten irgend eines von allen ist, die sich unten befinden. Fortschritt und Recht ist alles, was sie wollen, und für dies alles sind sie bereit, alles zu opfern, wenn es sein müßte! Wir haben daher im Namen des Volkes bloß die einfache Frage zu stellen, ob das vorgelesene Blatt in der Tat alles enthalte, was die hochansehnlichen Stände in Sache des Volkes zu petitionie- 391