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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 114

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 114)
Language
German
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1836 Rudolf Katzenberger aus Prag; 1837: Joachim Lederer aus Prag; 1843: David Weil aus Neuzetlisch; Heinrich Zdekauer aus Prag; Friedrich Wiener; 1845: Israel Kohn aus Pisek. 369 Schnäbel, L, S. 108; IL, S. 74; Univ.-Festschritt, S. 18 f.; vgl. Kopetz, S. 123. - 370 Oben S. 56 und Anm. 361; vgl. Wolf, Studien zur Jubelfeier, S. 79 f. 371 Univ.-Festschrift, S. 19; vgl. auch Wolf, S. 94. 372 Univ.-Festschrift,S. 18; E. Heinrich Kisch, Erlebtes und Erstrebtes, S. 9. 373 Darüber ausführlich Johann Friedrich von Schulte, Lebenserinnerungen, L, 2. Auflage, Gießen 1908, S. 116 ff., wo die Zeitungsberichte und Gegenerklärungen abgedruckt sind. 374 Vgl. darüber die anonyme Schrift: Die Juden in Böhmen und ihre Stellung in der Gegenwart, Prag, bei Silber und Schenk 1863, S. 79, Anm. Vermutlich hat ihr Joseph Wertheimers zweibändiges, ebenfalls anonym 1842 in Leipzig erschienenes Werk „Die Juden in Österreich, vom Standpunkt der Geschichte, des Rechts und des Staatsvorteils" zum Vorbild gedient; über dieses Pfibram, L, S. CLVII f. Wesselys anonymes Gutachten ist mir nicht zugänglich gewesen. 275 Univ.-Festschrift, S. 19. - Diese Frage hatte in Prag praktische Bedeutung erlangt, weil inzwischen Wessely zum ordentlichen Professor der Rechte ernannt worden war; darüber Näheres im folgenden Abschnitt dieser Arbeit; vgl. auch Anonymus, Die Juden in Böhmen, S. 79, Anm.; E. Heinrich Kisch, Erlebtes und Erstrebtes, S. 8 f. 376 Univ.-Arch. Prag LH. - Über die Doktorenkollegien an der Prager Universität vgl. Emst Mischler, Artikel „Universitäten" im ÖStWB. 4, 2. Aufl., S. 666 f. x. DIE ERSTEN JÜDISCHEN PROFESSOREN AN DER PRAGER UNIVERSITÄT 377 Nach M. Kayserling, Moses Mendelssohn, sein Leben und seine Werke, 1. Aufl., Leipzig 1862, S. 312, soll Herz Homberg, der bekannte erste Repräsentant der Aufklärung bei den Juden Galiziens, schon im Jahre 1784, also noch unter Kaiser Josef IL, „nach einer glänzend bestandenen Prüfung von der philosophischen Fakultät und vom Minister zum Korrepetitor an der Prager Universität ernannt" worden sein. „Die Freude war umsonst; der Korrepetitor wurde vom Kaiser nicht bestätigt". Ebenso und vermutlich von dort entlehnt B. Straßburger, Geschichte der Erziehung und des Unterrichts bei den Israeliten, Stuttgart 1885, S. 192. Daraus macht Majer Balaban, Herz Homberg in Galizien, Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur 19 (1916), S. 200, Folgendes: „Homberg... übersiedelte.. .nach Wien, um als erster Jude in Österreich das philosophische Lehrerexamen an der Universität zu machen. Sofort erhielt er das Lektorat für Philosophie an der Prager Universität, wo er ein halbes Jahr seine Vorträge hielt. Der Kaiser konnte sich aber nicht entschließen, einen Juden zum Professor zu ernennen, und so blieb Homberg wieder auf dem Trockenen". Beide Verfasser geben Quellen für ihre Berichte nicht an. Trotz jahrelanger Nachforschungen ist es bisher weder im Universitätsarchiv noch im Archiv des Ministeriums des Inneren in Prag gelungen, irgendwelche Akten über diese angebliche Tätigkeit Herz Hombergs an der Prager Universität aufzufinden. Herrn Staatsarchivar Dr. Josef Bergl in Prag sage ich für die auf die Sache verwendete Mühe verbindlichen Dank. 378 Univ.-Festschrift, S. 18. 379 Laut Eintrags im Rigorosenbuch der phüosophischen Fakultät 1807 bis 1868, Univ.-Arch. Prag, legte Wessely 1826 bis 1929 die philosophischen Rigorosen ab und wurde zum Dr. phil., sodann 1833 zum Dr. jur. civ. promoviert. Vor ihm hatte nach der gleichen Quelle schon Aron Rosenbacher aus Sulzbach in Bayern 1821 bis 1824 in Prag alle philosophischen Rigorosen erfolgreich abgelegt, die Doktorwürde jedoch nicht in Prag, sondern 1825 in Wien erlangt. Über Dr. 109

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