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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 78

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des Schulwesens, sondern überhaupt die Geschichte des Bildungswesens der Frankfurter Juden und greift also inhaltlieh über den vom Titel angedeuteten Rahmen hinaus. Für Prag gibt es eine ähnliche Untersuchung noch nicht. Zu den folgenden Ausführungen sind daher außer den anderen jeweils angeführten Werken stets auch die einschlägigen Abschnitte bei Güdemann zu vergleichen, und zwar: Güdemann I., S. 107 ff. und III., S. 61 ff., Güdemann, Quellenschriften, an verschiedenen Stellen, vgl. Register, S. 319 unter „Prag". 13 Näheres über das gemeinschaftliche Wohnen der Scholaren in Kollegien und Bursen und über den Gedanken eines örtlich abgeschlossenen Studentenviertels in der Geschichte der deutschen Universitäten vgl. Stein, Die akademische Gerichtsbarkeit in Deutschland, S. 48 f. 14 Der Gedanke, daß zwischen Sprache, Glauben, Recht und Sitte eines jeden Volkes enger Zusammenhang historisch begründet sei, ist meines Wissens zum ersten Male von Jacob Grimm ausgesprochen und für die wissenschaftliche Forschung verwertet worden. Vgl. darüber Rudolf Hübner, Jacob Grimm und das deutsche Recht, Göttingen 1895, S. 97ff.; Guido Kisch, Wilhelm Eduard Wilda, Mitteldeutsche Lebensbilder 5. Band, Magdeburg 1930, S. 348. Grimms Beobachtung hat sich seither für die Forschung sehr fruchtbar erwiesen. Namentlich ist jene kulturgeschichtliche Einheit für das Rechts- und Kunstleben des deutschen Mittelalters unter geschichtsphilosophischen Gesichtspunkten in neuester Zeit feinsinnig beobachtet und in neue Zusammenhänge gerückt worden von Hans Fehr, Das Recht im Bilde, Zürich 1923, von wo die Zitate des Textes stammen; vgl. ferner Hans Fehr, Das Recht in der Dichtung, Bern, 1931; noch Helmut Hillmann, Das Gericht als Ausdruck deutscher Kulturentwicklung im Mittelalter; Deutschrechtliche Forschungen, herausgegeben von G. Kisch, Heft 2, Stuttgart 1930. 15 Vgl. Güdemann, Quellenschriften, S.V. 16 Güdemann, a. a. O., S. IX. 17 Über die Etymologie von Jeschiba (höhere Judenschule) und die früheste Erwähnung einer solchen in amtlichen öffentlichen Akten Güdemann III., S. 67 Anmerkung 10. Über die Organisation des jüdischen Schulwesens im Mittelalter Güdemann I., S. 93 ff., 264 ff.; Adler, Die Entwicklung des Schulwesens der Juden zu Frankfurt am Main, JJLG. 18 (1927), S. 146ff. 18 Darüber ausführlich Güdemann III., S. 62 ff., vgl. auch zum Folgenden Güdemann I., S. 113ff.; Adler a. a. O., S. 154ff. 19 Über die Beziehungen zwischen Prag und den jüdischen Schulen am Rhein und in Frankreich vgl. Güdemann I., S. 114 f.; auch III., S. 62. Haim Tykocinski, Vorarbeiten zur Germania Judaica (Artikel „Prag"), MGWJ. 53, (1909), S. 350; Tykocinski, Artikel „Böhmen" in „Germania Judaica44, herausgegeben von Marcus Brann und Aron Freimann I. 1, Frankfurt am Main 1917, S. 35 ff.; vgl. auch Enc. Jud. 9, S. 30. 20 Güdemann, Quellenschriften, S. 60, Anmerkung 3; Adolf Kohut, Der alte Prager jüdische Friedhof, ein Beitrag zur Kulturgeschichte des böhmischen Judentums, Prag 1897, S. 64. 21 Vgl. J. Wellesz, Isaak ben Mose Or Sarua, MGWJ. 48 (1904), S. 453; Tykocinski, a. a. O.; Adolf Zycha, Prag, ein Beitrag zur Rechtsgeschichte Böhmens im Beginn der Kolonisationszeit, Prag 1912, S. 99. 22 Kurze Lebensbeschreibungen und bibliographische Nachweisungen findet man in The Jewish Encyclopedia, New York und London 1901 ff. und, soweit bereits erschienen, in der Encyclopaedia Judaica, Berlin 1928 ff. In den nachfolgenden Anmerkungen werden daher nur Hinweise auf neuere und in den angeführten Enzyklopädien nicht enthaltene Literatur gegeben. Vgl. auch Simon Hock, Adnotationen biographischen Inhalts in Koppelmann-Lieben, Gal Ed, Grabsteininschriften des Prager isr. alten Friedhofs, Prag 1856; Adolf Kohut, Der alte Prager jüdische Friedhof, Prag 1897; Nathan Grün, Beiträge zur Geschichte der Juden in Prag, Prag ohne Jahr, S. 15 ff.: „Was uns die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof in Prag erzählen". 73

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