Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 5 (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- – (sequence 152)
- Language
- German
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Anmerkungen 1 Ferd. Mencik: Dejiny mesta Jicina (Geschichte der Stadt Jitschin), T. I, 2. Bd., S. 357-360. - 2 Archiv der Stadt Jicin. - 3 Original im Archiv des Musealvereines in Jicin, Inv. ZI. 1335. - 4 Verloren. - 5 Abschrift in den Exzerpten von Prof. Maloch und P. Sidon im Archiv des Musealvereines in Jiöm. 6 Teuffenbach motiviert die Erlassung des Dekrets mit den Worten: „ . . .damit der zwischen meiner Bürgerschaft und ihnen denen Juden datohero immerdar gewehrte Streit dermalen aufgehoben werde". 7 „Weil mir glaubwürdig vorgebracht worden, wie die Juden diese schwere Jahre bey denen gefährlichen Kriegszeiten viel Drangsalen und Kriegspressuren ausgestanden und erlitten, vielmahl durch die feindliche Plünderungen um alles Ihrige gekommen, gleichwohlen aber die Soldateska mit allerhand Kaufmannes und Grämmerei, so viel ihnen möglich gewesen, versehen, als sonst ohne besondere Klage verübte Ungebühr verhalten haben, insonderheit aber, weil die Juden nunmehr von so langen Jahren in dieser meiner Stadt Gitschin wohnhaft gewesen, wie auch und zuerst, daß von Ihro Kais, Maj. unserem allergnädigsten Herrn in dem Erbkönigreich Böheim zu wohnen allergnädigst zugelassen." 8 „mein Willen und Meinung ist, daß den Juden über die obbenannten Männer samt ihren Weibern und Kindern auf keinerlei Wege mehreres allhier zu wohnen gestattet und geduldet werden sollen; also und damit solches nicht gemehrt, sondern nur gemindert werden solle." 9 Der Friedhof aus jener Zeit besteht noch heute; er liegt auf Parzelle K. Z. 270 an den Gemeindegrenzen von Jicin und Kbelnice (auf dem Kataster von Kbelnice). 10 Dieses Privileg ist nicht einmal abschriftlich erhalten. - 11 Im Konzept erhalten; Eigentum des Musealvereins in Jicin, Inv. Z. 1337. - 12 Im Archive der Stadt Jicin. 13 Die Verbücherung erlangte er am 19. September gleichen Jahres nach Erlag der Akzidentien im Betrage von 2 fl. 30 kr. (vgl. Ratsprotokoll v. J. 1697/98). 14 Archiv des Musealvereines in Jicin, Inv. Z. 853. -15 Ratsprotokoll 1702/06. - 16 Ratsprotokoll v. J. 1705/06. - 17 Vid. Abschrift v. 17. IV. 1720 (im Besitze des Musealvereines, Inv. Z. 1336). 18 Vid. Abschrift v. 27. II. 1792 im Besitze des Musealvereines in Jicin, Inv. Z. 1488. 19 Vgl. Fr. Roubik, Die Judensiedlungen in Böhmen auf den Ortsplänen v. J. 1727 (Hist. Jahrb., III-l931). -20 Ebenda, S. 289. - 21 Die Entfernung der ehemaligen „Judengasse" von der Kirche zu St. Jakob beträgt 180 m, die Entfernung der Fleischbänke von der Kirche zu St. Ignaz 175 m. 22 Über diese Ausweisung der Juden vgl. ausführlich Jos. Bergl, Das Exil der Prager Judenschaft von 1745 bis 1748 (Hist. Jahrb., I. Jahrg., 1929, S. 263-331). 28 „entweder in Kindsbette oder sonsten betlegerisch sich befunden." 24 Es ist uns nicht erhalten und auch im Patentenbuche v. J. 1742/46 nicht angeführt. 25 In dem Ratsprotokoll heißt es wörtlich: „ponevadzvpfiöinS zidüv (jejichzto rozmnozeni na ztenceni sousedstva jest) obec skrze mnoha leta pfi slavnem guberniu zemsköm, by reducfroväni byli, sollicitirovala a na to velkä näklady vedla a take obdrzela od gubernia n£kolikerä decisa favorabilia, tez za pficinou nepfijeti tähoz zida k Jich Milostem svä gravamina podala, v nicM tak6 pan Würtz podepsany je, i jestli die prava m£stsk£ho zädny konsel za rukojmS proti rade, proti obci, v kterez jest, se postaviti nemä, tem nemaje pan Jan Würtz proti toliker^m milostiv^m recisim v takovö na skodu a praejudic obce smerujici pronäjem s dotöen^m zidem vejiti nemSl, procefc ten attentirovany pronäjem prävem se zapovidä. An by pak proti zapovMi pfedsevzfti se co opoväzil, tu jeho k p*£slu§n£ vy§si instand deferirovati päni starsi obecni zadali." - Zugleich eine Probe von Barocktschechisch. D. Ü. 19 155