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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 483

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 483)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1942-2646286
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Bey höchst deroselben Sub. praes: d 22 gbr 1745 unter andern eingebracht petita (um sich auß dene Contrahirte schulden und die feindliche oecupationes und in v&hsiones erlittene große Damnificationes Wiederumbh zu Retten) Womit in Surrogatum deren Ldquieden französische schulden pr 97.611 fl 36 x die so genante Lichtensteinsche Häuser der Statt angewiesen Werden mögen, Inhalt Ihre d. d. Wien d. 5. curr. anhero erlassenen allermildesten rescripti allergerechtist abzu weisen Befund haben auch ursach, daß obwohlen zwar solche Häuser von denen Emigrirte Juden nicht mehr besessen würden, selbte aber doch denen dießfälligen particular Juden noch immerhin gehört, f olgbar denenselben Bey ein Verkauff das pretium darfür nicht abgesprochen werden könnte, alß Würde Er H. Statt Haubtmann dieser allergerechteste rescript und resolution dem altstätter Magistrat zu seere naehachtung zu Bedeut haben. Ex Cons: Praga die 16 Aug. 746. 82 Die184 Neuigkeiten aus Prag, es ist wahr, daß alle einstimmig dergleichen erzählen, und viele Nichtjuden, die im Lande Böhmen waren, bezeugen es, daß man mehrmals in den Synagogen Lichter gesehen. Auch einmal ein Feldwebel in der Nacht mit der Flinte das Fenster in der AI tenai Schul eingestoßen, worüber man ihn befragt, er ausgesagt, daß im Vorbeigehen gesehen brennende Lichter und Männer, die mit einander sprachen, er habe mehrmals gerufen und als sich keiner gemeldet, er geglaubt, es wären Diebe in der Synagoge, hat die Scheiben eingestoßen und Feuer geben wollen. Aber als er sah, daß die lichter und die redenden Männer nicht mehr zu sehen, überfiel ihn Furcht. Und nach den Worten der Wache hörten sie in der Nacht des Versöhnungstages im Jahre 507 in mehreren Synagogen Beter. Gott wende es zum Guten, aber bei alledem will man hier sagen, daß wirklieh eine Kommission niedergesetzt worden, die Häuser der Judengasse abzuschätzen. Auch sollen Kaufleute sich gemeldet «haben, die Häuser zu kaufen. Die Zeit wird lehren, was dem Reste Israels geschehen wird. Die Marfoinigänse sind beim Hofe, s. E. w. e., in Gnade aufgenommen worden. Mein Bruder Abraham, e. 1., war der Überbringer. Gott wende das Herz der Königin für uns zum Guten. 83 1 Ich185 komme bekanntgeben, daß der Rabbiner von Tergum hat geschrieben am vergangenen Freitag meinem Herrn und Lehrer, dem Rabbiner, s. L. 1., daß Herr Wurmbrand aus Wien geschrieben hat an 120

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