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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 464

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 464)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1923-2646267
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kanm, indem die Präger am meistein dem Grimme der Königin verfallen sind; wann man nun für diese eine Gnade erlangen kann, so wird es für die Länder desto leichter fallen sie zu erhalten. Wir haben dieser unserer Meinung halber eine Versammlung von hervorragenden Einzelpersonen bei Baron R. Mosohe Agular, d. G. 1., veranstaltet, die eben darin konsentirt habein; wir sind also zum Werk geschritten und nachdem von den Abgesandten aus Prag mir hingegen Versicherung beim Herrn Baron de Agular eingelegt worden, so ist eine diasfällige Proposition aufgesetzt worden, die nach meinem Wissen mittels diesem Gemeinen durch eine große Fürstlichkeit, die der Königin nahesteht, nebst mündlichem Bitten für die Kinder unseres Volkes der gnädigen Herrin, der Königin, i. E. w. e., ist behändigt worden. Vorerst hat die Königin, i. E. w. e., die große Gnade gehabt, diese Proposition, so wir ganz kurz, aber doch sehr beweglich aufgesetzt haben, zu überlesen und solche einem Minister (von ein ganz anderen Dikasteri als durch welches alles bisher gegangen ist), um heraus zu referiren zugeschickt, der auch nach Billigkeit im Interesse der Königin, i. E. w. e.? und nach Wahrheit für die Kinder unseres Volkes referirt haben soll, worauf nun weiter die allerhöchste Resolution in Gnade solle erfolgt sein und diesem Minister, durch dessen Dikasteri zu expediren zugestellt worden sein. Wir warten also gespannt auf die Hilfe Gottes, g. s. E., und glauben, daß es noch heute in die Roll kommen dürfte, mithin noch heute oder morgen, s. G. w., von der wirklichen Hilfe vernehmen werden zu Gutem. Bei solchem Werk ist erforderlich, daß wir hier alles offen halten, viel weniger, daß wir mehr schreiben können als geschrieben ist. Bei dem Schlüsse zum Guten aber werde, s. G. w., meinem Herrn Vater, e. 1., die Ausführlichkeit berichten. Ich verlange mir, wie alle die sich selbstlos mit den Bedürfnissen der Gemeinde beschäftigen, keinen Name und Ehre davon auf dieser Welt, und wird hoffentlich mein Verdienst in der künftigen Welt desto größer sein. Gott vollende es für mich zum Guten. Dem Lakai werde nach der Antwort meines Herrn Vaters, e. 1., berichten. Ich bin erst im Momente, wo die Post schon im Abgehen ist, nachhause gekommen, und Gottlob gar guter Hoffnung bis zur künftigen Post von gänzlichem guten Effekt berichten zu können, s. G. w. Wünsche indessen allerseits frohe Feiertage, daß künftige bis 100 Jahr bei uns in Freuden zelebriren zu können. Verbleibe stets zu seinem Dienste bereit der geringe Samuel Sohn meines Herrn Vaters R. Wolf W. M., d. G. 1. Meinen Brüdern, den Jünglingen, s. 1., besondere Grüße nebst Wünschen für frohe Feiertage wie auch meinem Verwandten, dem gelehrten R. Hirsch, s. L. 1. 101 453

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