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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 421

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 421)
Language
German
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IRI
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publizieren lassen, unsere Herrin, die Königin, i. E. w. e., wollte solches haben, aber haben es nicht an Juden per Dekret ergehen lassen, sondern haben dieses publiziert und große Schutzdekrete für die Juden ergehen lassen; es soll sich keiner bei Leib und Lebenstraf vergreifen an einem Juden und bei unserer Herrin, der Königin eingekommen, daß dieses unmöglich gehen könnte, außer sie wollte suchen, ihre eigenen Länder zu ruinieren; so steht es jetzt. Der Heilige, g. s. E., soll viel Guts geben. 30 (Mainz, 1745, Jänner 15.) M. G. H. Mainz, Freitag, 12. Schewat 505. Frieden meinem geliebten Schwager, dem gelehrten, angesehenen, berühmten, erhabenen, scharfsinnigen und vielwissenden, gottesfürchtigen R. Wolf Wertheim, d. G. 1. Seine zahlreichen lieben Briefe und den letzten v. 7. ds. erhielt ich, alle sprechen sie in demselben Sinne von der Angelegenheit der Gesammtheit Israels in der Stadt Prag und der Provinz. Von ihnen haben die Gemeinde Frankfurt, G. e. s., bevor ich von dort weggieng, gleich am Tage der Nachricht sofort, alles, was zu erinnern nötig gethan, an die Gemeinde in Rom, Turin, an die Gemeinden in London, Aschkenasim und Sefardim, an die Gemeinden in Amsterdam, Aschkenasim und Sefardim, an die Gemeinde in Haag, Aschkenasim und Sefardim, an den angesehenen R. T. Neumegen, nach Hannnover, Dresden, Braunschweig, Weißenfels, Bonn und an alle Orte, wo Juden wohnen, wo ein Effekt geschehen können, entweder per Stafett oder durch Post geschrieben. In Haag hat mein Mechutan, der angesehene Vorsteher und Führer, e. L, das „wir wollen tun"105 dem „wir hören" vorangeschickt und Brief von Generalstauten an ihren Gesandten bewirkt und per Stafette fortgeschickt; sie haben auch nachher in Haag von Privatstaaten Brief ans Ministerium nach Wien bekommen und ebenso weggeschickt. Der angesehene R. S. Braunschweig, dem Kahal, d. G. 1., mit Zuziehung der Rabbiner buchstäblich befohlen haben, am Sabbat zu fahren und den Bart zu „verderben",100 damit er aus allen Bedenken ist und sich nach Wien zu begeben, hat man Brief, daß er Außerordentliches getan und verhofft, das böse Verhängnis aufzuheben; sicherlich ist auch von Dresden und Hannover gearbeitet worden. Solcher Art heißt es nun von ihnen:, das Roß ist bereit zum Kampfe, bei Gott aber ist die Hilfe, alles was möglich, ist geschehen. Allein, lieber Schwager, e. 1., wie gefallt ihm die Führung der Männer Wiens von Groß bis Klein, die entweder aus Hochmut oder aus übriger Furcht, den Leuten unserer Gemeinde und der Gemeinde Frankfurt diesfalls kein Wort schreiben. Wer hat je solches gehört, 410 58

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