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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 332

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 332)
Language
German
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IRI
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Tuch schließlich handelten 20 Personen (daneben handelten 6 mit Wollware, eine mit Leinwand, eine mit Kleidern und eine mit Butter); ein Jude verlegte sich speziell auf den Handel mit „Nesseltuch". Demgegenüber trat der Handel mit anderen Stoffen etwas zurück. Mit Wollstoffen handelten 8 Personen (darunter verlegte sich eine auf Tiroler Ware, wovon noch weiter' unten die Rede sein wird, und einer verkaufte auch Seidenware). Mit W o 11 z e u g befaßten sich 6 Personen (eine handelte daneben mit Tuch und Leder und eine mit Kurzware), mit „Z e u g" überhaupt : 8 Personen (eine handelte außerdem mit Leinwand und eine mit Seidenware), mit Baumwollstoffen 2 Personen, mit „weißer Waar" 6 Personen (eine handelte auch mit Wäsche, drei mit Zeug und eine mit Seidenstrümpfen), mit Rasch zwei Personen (eine betrieb außerdem Handel mit Garn und Kleidern), mit g e - walchtem Rasch (Cartieß) 6 Personen (eine außerdem mit Wollware), mit Musselin eine Person, mit M e s u 1 a n eine Person (gleichzeitig auch mit Leder) und mit Barchent eine Person (auch mit Gleinzleinwand). Dazu kamen noch 5 Handelsleute mit Unterfutter (auch „Boy, Futter werk"; 1 Person handelte auch mit Matratzen) und drei Handelsleute mit Tücheln (1 Person handelte daneben mit Strümpfen und eine mit Leinwand). R e s t h ä n d I e r gab es 26 (darunter eine Frau; ein Jude verkaufte alte Reste). Außerdem gab es 5 Juden, die „Fleckelhandel" trieben; diesen ist vielleicht auch der „Stückhandler" im I. Viertel, Nr. 30, beizuzählen. Unter den Stoffhändlern nahmen eine Sonderstellung die Spezialisten mit Importware ein. Zwei Handelsleute handelten ausschließlich mit Lyoner Ware, drei mit Leipziger Ware, einer mit Breslauer Ware (hieher wäre vielleicht auch der Handelsmann zu zählen, von dem es in der Konsignation heißt: reyset nach Breslau); einer befaßte sich mit Steirer Ware und einer mit Tiroler Ware (Wollware). Unter den Handelsleuten mit sogenannter Galanterieware gab es hie und da auch Erzeuger, wie aus dem Hantierungsvermerk hervorgeht; es läßt sich jedoch kaum ausmachen, welche Fabrikanten nur auf Vorrat arbeiteten und welche ihre Fabrikate auch (bzw. ausschließlich) andern Handelsleuten lieferten. Von den Strumpf händlern — es gab 35 solcher — verkaufte einer auch Tüchel, einer auch Hüte, einer auch Leinwand und einer auch Kleider, und es läßt sich auf Grund der Konsignation nicht behaupten, daß wenigstens einige darunter auch Erzeuger gewesen wären. Speziell mit Handschuhen handelten drei (darunter einer auch mit spanischem Rohr). Als Handschuhmacher wird lediglich ein Mann und eine Frau angeführt. Zahlreich waren dagegen solche Juden, die sich mit dem Verkauf bzw. mit der Erzeugung von Knöpfen beschäftigten. Als Knopfhändler (in der Rubrik 25 321

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