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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 178

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 178)
Language
German
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Vorstehern, welche durch die Herrschaft gemacht waren, daß sie sollen sich in keinerlei Such einlasen zu erneuern (die Wahlen) zumal da sie haben ein[en] völligen Beschluß, daß sie vollen sofort ein[en] anderen Rabbiner aufnehmen un* mich verdrängen un' r. m. k. t. wissen, daß ich hob meine Sache geschrieben und unterfertigt von fünfundzwanzig Menschen und auch von den Herren Vorstehern der Länder* (Gott behüte sie) und jetzt soll man durch christliche Gerichte ihre Beschlüsse zunichte machen. Ist so was gehört worden? Deshalb bitte ich sehr, ebenso der geehrte Herr Löb Aschkenasy und seine Kollegen, die Vorsteher (Gott behüte sie), daß r. m. k. t. — um Verzeihung tausendmal — weren schreiben un mt säumen un auf unsere Kosten schicken sofort Sonntag früh 2 Boten, einen an den geehrten Herrn Jakob Boskowitz L[andes]V[orsteher] und den zweiten an den geehrten Herrn Juda L[andes]V[orSteher]. M. k. t. — um Verzeihung — seinen auch ein wenig verpflichtet, meinetwegen etwas zu unternehmen, weil mir zum g[uten] G[lück] sollen uns verschwägern zu langen Tagen und Jahren. Auch ist unsere Bitte, daß m. k. t. (Gott behüte) nit mecht selbert a her kommen, aso — tausendmal um Verzeihung — wert m. k. t. a her schicken auf unsere Kosten den Beglaubigten Eurer Gemeinde h. r. r. Hirsch Schamasch un mir wollen ihm bestens bezahlen — so Gott will — un m. k. t. weren — tausendmal um Verzeihung — starke1 Schriftstücke schreiben, daß sie mich nunmehr auch aus dem Gefängnis (herausbringen) und sie zu bedrohen mit dem großen Bann und großer Strafe, daß sie keinfe] wie immer geartete Erneuerung sollen machn, um so weniger die Aufnahme eines neuen Rabbiners [durchführen], bis die Sache von den Häuptern und Führern des Landes (Gott behüte sie) entschieden würde. Is nahe Sabbat, kann nit ausführlich sein. R. m. k t. weren es schon auf die beste Art, as wie ein[em] Verschwägerten zusteht [machen]. M. k. t. sollen nit schonen die Kosten, will die Boten gern alles bestens bezahlen. Aber ich verhoff, as m_ k. t. weren selbert kommen am Sonntag. Bisher die Worte seines treuen Freunde», des achwerbelasteten, der da schreibt im Gef angine, Jizchak, Sohn des m. h. r. r. Elieser Ohajjuth, das Andenken des 'Gerechtem zu ewigem Leben. Um Verzeihung, r. m. k. t. weren schicken aher R. Hirsch Schamasch, Beglaubigten der Gemeinde mit noch einem verläßlichen Manne aus Dresnitz (Straßnitz), daß zwei Zeugen weren sein. Adresise auf der 2. Seite: An die hl. Gfemeinde] Dresnitz. Zu Händen des hochgeehrten Herrn, des vollkommenen Weisen, des großen Schtadian, des Haupte« und Führers des Landes kebod h. r. r. Jechiel (Gott behüte ihn). Aus der hl. G[emeinde] Brod. Beilage VIJ. Poznamenäni co jsau pofcuty daly zide J. h. M. a jine vöc-i, co ee vydaly hotov^ch penez, co povinni nebyli. 1) Nejprve od nageho kneze, kteryE u vezeni sedel 60 dukätü. 2) Od rychtäfe, ktery se dal pokrtiti 60 dukätü. 3) Od Marka Jirchäfe, kter^ &ed$l u v&zeni sedm m&sicü 60 duk. 4) Od Arona, kteryz* sedel sedm mSßicü u vezeni v pütäch a zbit jest tfema kyjmi, mu&el däti od syna 70 duk. a od dcery 24 jiny 94 „ 1) 2e jest tomu tak a to z prtöin, jak jsau toho sami zide zado&tivi byli, uhlidä se z ipfipisu a zaslüBil vice nezli to. 2) Ten kresfanem -züstal, nezaluje, obec zidovskä mluvi, ze jemu to zas nahraditi museli. Pan üfednik zprävu dävä, ze ten iid psal, aby se o to nepsalo. 3) Ten iid pntomny se znä, ze dal 60 duk., na ostatek dal revers, totiz 10 duk. K 15 duk. se J. M. p. H. priznävä a vice nie. 4) Znä se J. M. p. H., ze jest bit, ze proti zäpovedi na eizopanstvi syna zenil a potom prislfbil -strany propuSteni fcuto pokutu däti, ale nedal; tomu odpirä. * .Siehe Note 2, ß. 60. — 1 «strenge. 61 167

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