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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1931-01-01 · 3 (1931) · page 299

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
3 (1931)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 299)
Language
German
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IRI
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*) Der tschechische Originaltext dieser Abhandlung erscheint gleichzeitig im „Casopis Spolecnosti pfätel starozitnosti ceskoslovenskych", Jahrgang 1931. Hinsichtlich der Bildbeilagen wurde folgendes Abkommen getroffen: die Oesellschaft für Geschichte der Juden ließ auf ihre Kosten sieben Pläne abbilden, die Spole£- nost pfätel staTOzitnasti ebenfalls «sieben; die Druckstöcke wurden leihweise ausgetauscht. *) Vgl. namentlich die Studien im Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Tschechoslowakischen Republik, Jahrgang I, 1929, und Jahrgang II, 1930. Die wichtigste Arbeit ist die gründliche und ausführliche Studie von Dr. Jaroslav Prokes: Der Antisemitismus der Behörden und das Prager Ghetto in nachweißenbergischer Zeit. Die Reduktions- und Exstirpationsversuche im Zeiträume 1679 bis 1729 (deutsch von Dr. Anton Blaschka, Prag 1929), welche den ersten Teil einer größeren Arbeit des Autors zur Geschichte des Prager Ghettos im XVII. und XVIII. Jahrhundert bildet. Prokes, dessen Arbeit wir hier gefolgt sind, wendet sein Augenmerk auch den Reduktionsversuchen der Landjudenschaft zu. VgL auch Fr. Teply: Die Juden in Schwihau, deutsch von Dr. Anton Blaschka (Sonderdruck aus dem Jahrbuch der Ges. f. Gesch der Juden, II, 1930), und Dr. Josef Bergl: Der Judenmord in Böhm.-Leipa am 9. Dezember 1744 (Jahrbuch der Ges. f. Gesch. der Juden, II, 1930, auch Sonderdruck), wo sich auch wertvolle Nachrichten zur Geschichte deT Judengemeinde in Böhm.-Leipa finden. 2) Vgl. Dr. Prokes, 1. c. ß. 22ö ff. 3) Die amtlichen Akten übeT diese Angelegenheit erliegen jetzt im Archiv des Ministeriums des Innesn in Prag, Sign. J 4/43 st. m. Dortselbst haben sich 103 Pläne böhmischer Städte, Städtchen und Dörfer erhalten, die gegenwärtig in die Sammlung der Karten und Pläne des Archivs des Ministeriums des Innern eingereiht sind, Inv. Nr. 1077 bis 1174. *) Vgl. die Akten in J 4/43 st. m. 5) Vgl. Dr. Bergl und Fr. Teply, 1. c. passim. 6) Dr. Bergl, 1. c. S. 251. 7) Teply-, 1. c. iS. 137 und Anm. 8. 8) Am 1. März 1726 richteten die Prager Statthalter an die Kreisämter zu Loitmeritz. Königgrätz, Bechin und Oaslau die Anfrage, wie in diesen Kreisen die Jurisdiktion bezüglich der Juden eingerichtet sei. Die Kreishauptleute erstattetem dann in der iSache Gutachten bezüglich der Judengemeinden in Böhm.-iLeipa (es fab dort damals insgesamt elf Judenhäuser), Lobositz, Libochowitz, Auscha, eplitz, Polna, Ledec, Habern, Goltschjenikau und Hofepnlk. Vgl. die amtlichen Akten darüber in J 4/42 st. m. 9) J 4/43 st. m. 10) Die Kaurimer Kreishauptleute Halleweil und Mladota v. Solopisk an die Statthalter dd. 23. März 1727, dortselbst. ") Protokoll des Rates der Statthalter v. 24. Mai 1727, Msc. Nr. 1073 im Archiv des Min. des Innern in Prag. 12) Protokoll des Rates der Statthalter v. 3. Juli 1727, Msc. Nr. 1029 im Archiv des Min. des Innern in Prag. Es lag damals eine Anfrage vom Kreisamt Saaz und etwas später auch von Königgrätz und Rakonitz vor. 13) Kaiserliches Reskript vom 1. August 1727 und Statthaltereierlaß vom 11. August 1727 in J 4/43 st. m. 14) Wie wir aus den Akten feststellen, wurden an die Statthalter i. J. 1737 noch folgende Ortspläne eingesandt, die wir nicht vorgefunden haben: Habern, Humpolete, Unter Kralowitz, Stecken, Zbozi, Windisch Jenikau, Koschetitz, Cestin, PeSky Hrabaüovy, Maleschau, Neuhof (Nove Dvory), iSt. Jakoib. Vgl. das genaue Verzeichnis der vorhandenen Pläne im Anhang. 15) Über die Judensiedlungen in deutschen iStädten vgl. die iStudie von Alexander Pinthus : Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten (Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland, II. Jahrgang, S. 101 ff.) Der Autor erwähnt auch die Judenghettos in nachstehenden Städten Böhmens: B. Budweis, Eger, Leitmeritz, Prag, und schließt auch die Plänchen der Judenviertel von Prag, Eger und B. Budweis an. *6) Teply-, 1. c. S. 137ff. 295

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