Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 3 (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 281)
- Language
- German
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heiligen Unterfangen Umb gnädige Verzeyhung demüttigst bitten In aller gehorsambkeit bey zu Tragen nicht Verhalten, Waszgestalten unsz ein Termin wegen Abschätzung unsizerer heuszeln gegeben worden, weilen dann wür Solche in der gnädigen Cantzley Grundt und Kaszowitzer Stattbücher eingeschrieben und nicht mit denen Christen in ein Jäausz, sondern aparto haben und allein wohnen, So haben wür fuszfallent Umb gottes willen zu bitten. Sie geruhen urusz wie Vorhero bei denen Unszerigen ausz dero hohen gnaden zu laszen; Weillen wir dan ein Juranuent abgelegt, Euer hochgräffl. gnaden Grosseren Nützen zu beobachten, so Vorher jedes par Jährl. 12 FL Sehutzgeldt gegeben, itzo aber Unsere «arme Juden Gemein und zwar alle 24 par in die gnädige Rendten Jährlich zu 15 Fl. abzuführen Verwilligt. Mehreres haben wir annoch Umb eine hohe obrigk. gnaden zu bitten, Woferne unsz die hohe gnade tönte erwüsen werden, daisz uns eine Schul auf Ewer hochgräfl. gnaden anschaffung Und anwendung |: jedoch ohne Unsere allergeringste maszgebung :| nach gnädiger beliebung möchte auf er baut werden, alszdann weiten wür in die gnädige rendten 100 Fl. angab Vo.rauszgeben und über die Völlige Summa, wasz Solche Schul khoisten solte, 100 Fl. darüber mehreres erlegen, damit Unsz Solches geldt auf Jährige Terminen zu zahlen möchte erlaubet sein, Undt wür Ewigen Züns alle Jahr 6 Fl. ausz Solcher Schul zu zahlen Versprechen. Vor welche Unsz Umb lang währige gesundheit und glückliche Regierung Gott anzuruffen erzeugente hohe obrigk. gnad und gnädigen Schutz zeit Unszeres lebens nicht Unterlaszen wollen. Verbleiben Ewer Hochgräfl. gnaden dehmütigst Gehorsambste Jakob Pisetzky und Marek Jakob Eltiste der Juden Gemein in Statt! Kaszowitz. Publ XXVIII 1/1 Ordnung wie Meine Kassowitzer Judenschafft sich zu Verhalten habe, Sintemahlen ich nicht nur allein Meine in dem Stadl Kasowitz wohnende Judenschaft in eine Ordnung «zu bringen, Sondern die bisherige unter denenselben Vielfältige Vorbeygegangene Misizbräuche abzuthun und alles sie angehende in einen solchen Standt zu Bringen, damit ihrer Obrigkeith undt sammentlichen Unterthanen, ja auch Sie Selbsten in ihren Handel undt Wandel darbey Bestehen mögen, resolvirt habe, also werden Sie nach folgende Punkta und theils von ihnen selbst 277