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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1931-01-01 · 3 (1931) · page 236

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
3 (1931)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 236)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644305--1242-2645585
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lautet. Diese Urkunde wurde am 15. Elul ausgestellt und von Herzel Schames und Kopel Schames unterschrieben. Kaiman begründet seine Klage: Mordechaj hätte seinen Bruder Wolf und Wolf wieder seine Frau Hanna beerbt, folglich müsse auch Mordechaj für die Schulden seiner Schwägerin Hanna aufkommen. Mordechaj entgegnet: er hätte nicht die Hanna, sondern nur seinen Bruder Wolf beerbt. Es wird erkannt: Kaiman soll den Beweis erbringen, daß Mordechaj das Vermögen der Hanna geerbt, dann wird erkannt werden, was Recht ist. 43 Sonntag, den 26. Tewes 5443. Es erscheint Rivke, die Frau des Jizchok Busch, und Mendel Tshernitz. Rivke fordert von Mendel die Bezahlung eines Darlehens von 30 Gulden mit Zinsen vom Monat Siwan des vorigen Jahres. Mendel entgegnet: es wäre in Anwesenheit des Baruch Lasch zu einem Vergleich gekommen. Mendel hätte ihm damals 20 Gulden gegeben und den Rest sollte er vor den Feiertagen bezahlen. Er hat aber den Termin nicht eingehalten. Es wird erkannt: Die 20 Gulden sind der Rivke sogleich auszufolgen, der Rest im Laufe des nächsten Monates. 44 Es erscheint Taube, die Tochter des Abraham Merrores, und Moische Torsch. Taube fordert den zweiten Rozkaz, da bereits die erste Aufforderung in Kraft getreten ist und Moische nicht bezahlt hat. Moische bittet um einen späteren Termin. Es kommt zu folgendem Vergleich: Moische bezahlt in 14 Tagen 6 Gulden und der Rest wird in wöchentlichen Raten von 1 Gulden bezahlt. Taube beweist, daß sie bis jetzt durch den Prozeß 2 Gulden Auslagen hatte und fordert die Bezahlung dieser Auslagen innerhalb acht Tagen. 45 Es erscheint Isaak Thein und Lisel, die Frau des Mendel Liskin. Isaak legt einen Schuldschein vor, der von ihrem Manne, ferner von Kopel Sofer und Kopel Schames unterschrieben ist und einen Betrag von 14 Gulden betrifft. 231

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