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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1930-01-01 · 2 (1930) · page 245

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
2 (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 245)
Language
German
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IRI
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239 13. Khennet Ihr Euch nicht besinnen, was Euch er Donat damahleus geschriebenf 14. Sehets Ihr Joseph, weilen in den Brief, so Ihr selbst sagt, der Donath Euch zugeschrieben, daß, wann Ihr den Seegen dem Salomon nicht werdts zulassen, so wird er Euch wegen Euern Aydam bei Ihrer kais. Mayt. verklagen, dass also hieraus gantz klar zu sehen, dass Ihr ihme Donath habts Euch müssen vertrauen wegen der Heuth von dem umbgefallenen Viech; dass er Euch also nach damahlens gewahrniget hat. So saget Ihr habe ich unter meinem Judenrichterambt sie darzu ermahnet, endtlichen gahr bei Ihro ExzelL deßwegen sich die Gemeinde beschwehret. Und Ihr Exzellenz haben ihme auch anbefohlen, dieses zu geben. Weilen aber sie dieses nicht befolgen wollten, und wie er Salomon ist hereinkommen und ist des Salomon sein Mutter gestorben in Böhmen, so wie der Brauch ist bei uns über die Verstorbene den Seegen zu geben, so habe Ihme den Seegen nicht wollen lassen geben und habe ihme gesagt, weilen Du unsere Gemeinde genüßest und nicht wilst Deine Schuldigkeit geben, so lasse ich Dich den Seegen auch nicht geben. Und diese ist die einzige Ursach. Und also wie der Salomon hat mich bei dem Donat Ältisten verklagt, so hat er mir einen Brief zugeschrieben. K. Er hat halt mir geschrieben, ich solle ihme Salomon wieder den Chadesch oder Seegen geben, und hat mir dabei gedroht, dass, wannen ich das nicht thete, er mich wegen meines Aydam beim Kaiser verklagen wird, weilen er ein Schulklopfer ist. K. Dieses hat er darumben gethan, dass er entweder meinen Aydam oder mich nicht hat wollen in denen Ämbtern halten, und das weiß unsere gantze Gemeinde; auch ist destwegen die Commission gewesen zweimahlen hier und einmahl zu Khunitz.

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