Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1930-01-01 · 2 (1930) · page 186

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
2 (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 186)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2644300-2644303--0643-2644985
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

180 san-Schuloberaufseher für fähig erkannt worden war. Am 3. Oktober 1893 wurde die Schwihauer Privatschule aufgelassen und die 13 jüdischen Kinder traten an die Volksschule über. Die Judenzinse an die Herrschaft nahmen i. J. 1848 ein Ende und wurden in den Jahren 1852—54 abgelöst. Ihr letztes vorhandenes Verzeichnis stammt aus dem Jahre 1834: Lambert Fürth (I) 10 fl.; Moyses Fürth (II) 10 fl.; Hermann Sicher (III) 20 fl.; Wolf Fürth (IV) 10 fl.; Wolf Brumml (V) 8 fl.; Jak. Brumml (VI) 9 fl.; Joach. Kohner (VII) 12 fl.; Jak. Brumml (VIII) 20 fl.; anderswo in der Stadt wohnend: Jakob Weisl 6 fl.; Moyses Kohn 4 fl.; Isaak Weil 14 fl.; Wolf Sicher 12 fl.; Lazar Bloch 20 fl.; Isaak Mandlbaum 15 fl.; Hermann Kohner 4 fl.; Bernard Schnurmacher 6 fl.; Phil. Bloch 6 fl.; Hermann Kohner junior laut Dekret 50 fl. Von den Fleischbänken: die jüdische Gemeinde 50 fl.; die christliche Fleischerzunft 9 fl.; vom Friedhof die Gemeinde zu St. Georgi 10 fl. Fictitii (Gewerbesteuer) Lamb. Fürth 403/4 kr.; vom Branntwein Is. Mandlbaum 75 fl.; von der Lohgerberei Joach. Kohner 26 fl. 15 kr.; von den Kaufläden: Joach. Kohner 20 fl. 15 kr.; Hermann 24 fl.; Isaak Mandlbaum 7 fl. 15 kr.; von Häuten: Joach. Kohner 10 fl., von Kalbshäuten 2 fl., von Kuhhäuten 11 fl., von Schafhäuten 32 fl. 6 kr., von Schmoschen 1 fl. 18 kr.; Gartenzins (er hatte vermutlich einen herrschaftlichen gepachtet) 129,22V2 fl. Johann Bloch. Zum Schluße sei ein Verzeichnis der Bewohner der Judenhäuser in der Judengasse zu Schwihau angeführt, wie es der verstorbene Pfarrer Fr. Zeman in dem Buch über Schwihau auf S. 479 zusammengestellt hat. Nr. 199 (I) bei Chajnebl. Im Jahre 1706 Andreas Helm; 1716 der Gastwirt Georg Marsälek; 1738 Wenzel Marsälek, Seifensieder; i. J. 1765 kaufte die Herrschaft die Brandstelle, erbaute die Lohgerberei und verpachtete sie an Adam Fürth; 1769—89 Fürthin Susanna, Witwe; 1827 Lambert Fürth; 1858 starb Joachim Kohn, 76 Jahre alt; 1842—54 Salomon Kohn, Gattin Judith (Jetti) Pereies aus Praschno-Augezd. Nach ihnen Fr. Burda, Tischler, 1897 erbt sein Sohn Fr. Burda d. J. Nr. 200 (II), der von altersher sogenannte Pedal-(Bedal-) Hof. Im Jahre 1734 Mathes Vävra, Weber aus Pofici; 1773 kaufte es die Witwe Susanna nach dem verst. Adam

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.