Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 91)
- Language
- German
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88 ™) Wolf A. Geschichtsbilder aus Österreich Wien 1878 I S. 86. 71) Vgl. Kux Johann Geschichte der kgl. Stadt Mähr.-Neustadt Ebd. 1923 S. 44. Der Olmützer Stadtschreiber Paul Rothansel schreibt im Stadtbuch: liber antiquus contractuum ab anna 1492 sign. 1/71 fol. 7 Exceptis Judeis, qui et ipsi singulis annis adiunctis fcibi iudeis in Uniczow XL sexagenas ad cameram principis persolvebant. Quibus postea a civitate simul et de Uniczow pulsis, ne census deperiret principis, communitas utriusque civitatis memoratas XL sexagenas regie miaiestati integraliter singulis annis persolvit, ad quarum racionem Uniczowienses omni anno Olomucensibus tres marcas dare solent. Vgl. Die Olmützer Gemeindefinanzen v. 1530—1630 Kux J. Ztschr. d. d. V. f. d. G. M. u. Seh. 20. Jhg. S. 351. Die kleine Mähr.-Neustädter Judengemeinde war somit der Olmützer unterstellt und hatte auch am gleichen Tage wie diese die Stadt verlassen. Zur Frage der Schaffung von Schutz-Obergemeinden vgl. Engel A. a. a. O. S. 169. 72) libri citationum tom. II pars prior Nr. 1177 Markl zid, zida Jakubuov ziduov syn z Jihlavy (a. 1446). Anderseits wird auch bei Angabe des neuen Domizils wiederholt der früheren Ansässigkeit gedacht. Sebestlinus et Jesco de Nauzedlicz (d. i. Austerlitz) Judei Brunnenses. C. D. M. VIII S. 124. Mussei Pohorliczer, zid brnensky libri cit. tom. II p. prior Nr. 902. 73) Die ältesten Mautstationen in Mähren Lundenburg, Kremsier, Kostel, Iglau, Wi schau, Gewitsch, Olmütz, Littau, Brünn, Brod, Gaya, Zwittau. die im XII. bezw. XIII. Jhdt. genannt werden, sind auch frühzeitig jüdische Ansiedlungen. 74) Hansarezesse II S. 493. 75) Die führende Kolle spielte Znaim, das daher 1460, 1464, 1468 reiche Privilegien erhielt. Geistlichkeit, Zünfte und Besitzlose zwangen aber den Rat, der aus Patriziern und Kaufleuten bestand, sich gegen Georg zu erklären. 76) Wenn die mährischen Herren am 26. Juli 1380 unter dem Vorsitz des Markgrafen Jodok den Beschluß faßten, daß kein Untertan ohne Entlassungsbrief seinen Wohnort verlassen dürfe, so war dies ein Notakt gegen die schon durch Premysl Ottokar inaugurierte Politik, die landesfürstlichen Städte um jeden Preis zu bevölkern: Quod in multitudine populi sit gloria principis. Durch das Gesetz des Jahres 1487 wurden aber die Bauern ihres Selbstbestimmungsrechtes für immer beraubt. 77) Knihy puh. VI Nro 480 Jifik Tunkl z Brnicka a Zäbfeha poh. p. Pertolta z Tvorkova a z Honcovic etc. ze sta zl. uh. d. etc. ze ma pod sebü zida meho Kokotha a toho mi vydati nechee. Nro 481. J. T. poh. Hynka ze Zvole a z Kolstyna etc. z padesäti hr. gr. d. stf. etc. ze drzi v Dubicku ctyfi cloveky . . . 78) Entwurf f zur Einleitung in dieKantnus von Mähren. Notizenblatt d. hist. stat. Sektion 1879 Nr. 6 S. 45 ff. Weder der Verfasser noch die Zeit der Abfassung sind angegeben. Vielleicht ist der Entwurf eine Vorarbeit der Statistik Mährens, welche der Vizekanzler Bartenstein verfaßte. Vgl. Archiv f. ö. G. 46. Bd. Arneth A.: Bartenstein und seine Zeit S. 63.