Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 52)
- Language
- German
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49 ™) S. oben S. 21 f. 75) S. oben S. 24. 76) Wie z. B. angebliche Ritualmorde inszeniert wurden, zeigt sehr schön eine Urkunde des Bischofs Hartmann von Augsburg von 1271 für die dort wohnenden Juden (Aronius nr. 751), sie behandelt auch den Fall, daß jemand „aus teufelischem eingeben oder sunst bestochen in ihre höf oder heuser todten Körper werfen würde." 77) Z. B. durch die Zeugenaussage seiner Dienerschaft, daß er in der Nacht, in der der Altar zerstört worden war, sein Haus nicht verlassen habe, u. ä. 78) Unmittelbar vorher wird berichtet, daß die Schätze Jacobs vom Herzog eingezogen worden seien. 7Ö) Vgl. S. 18. 80) Der Fehler von Bretholz dürfte daraus zu erklären sein, daß er annahm, Jacob habe selbst den Altar in der Synagoge errichtet. 81) S. oben S. 30. 82) „sui compares in scelere". 83) Darauf hat Bretholz hingewiesen. 84) „cum magno muliebri cultu et nimio census apparatu" Grandaur und Bretholz übersetzten „census" mit Gepränge. 85) Es sei hier auf eine den böhmischen Forschern unbekannte Quelle des 13. Jahrhunderts hingewiesen, auf ein Eechtsgutachten (Responsum) des Mardechai ben Hillel, das von böhmischen Sklaven handelt (Hoffmann, der Geldhandel der deutschen Juden des Mittelalters, Anhang nr. 223, in Schmollers Staats- und sozialwissenschaftl. Forschungen Heft 152). 86) Die Bemerkung von Aronius (Regesten nr. 740) zum Jahre 1270, „daß selbst in jenen Zeiten — d. h. im 13. Jahrhunderte — Übertritte zum Judentume häufiger erfolgt sein werden als wir wissen", trifft noch mehr für das frühere Mittelalter zu. 87) Vgl. die Anklagen Agobards und Amulos von Lyon gegen die Juden — 9. Jahrhundert — und das Sehreiben Gregors IX. an die deutsche Geistlichkeit von 1233 (Aroninus Regesten nr. 57, 95, 96, 107, 109, 460.). 88) Cosmas IL 57, 58.