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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 366

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 366 (sequence 370)
Language
German
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366 31) Der Kauf. Kreiseinnehmer war Jakob Samuel Kostelitz, der der Koliner Gemeinde wiederholt mit Exekution drohte. 32) Es dürfte einen Schlüssel für die Aufteilung* zwischen Prag und Land gegeben haben, der mir nicht bekannt ist. 33) M.-B. Nr. 61 u. a. 3*) Archiv d. M. d. J. Cam. R Vi Nr. 5 f. 33) Für den Oberstburggraf unterschrieb zumeist A n t o n F ranz Hochhaus, für die Judenkommission Franz Christian Damm. „ 36) Diese Dienstentlassung erfolgte erst nach fast 2 Jahren, vermutlich aus anderen Gründen. (M.-B. Nr. 32.) 37) M.-B. Nr. 31. Der damalige Liberer war Jakob b e n Israel. 38) Ebenda Nr. 32. 39) Am 28. IX. 1766. Aktenstücke d. L. J. im Archiv des Nationalmuseums By Nr. 85. 40) Als Primator der Gemeinde Lieben wurde er am 25. IV. 1766 zum Beisitzer gewählt, 1770 wurde er wegen Unterschlagungen von seinem Amte enthoben und übersiedelte dann nach Wien. (Repertorium a. a. 0. Bk 106). *l) Samuel Hersch Levi wird so als der Mann der Riffke (Rebecka— Rhele) genannt. «) Am 23. I. 1767. Archiv M. d. J. Cam. R */13 Nr. 2 f. «) M.-B. Nr. 59. **) Archiv M. d. J. Cam. R */10. **) Ein Gulden hatte 60 Kreuzer. 4«) E n o c h (1708—1763), Josef (geb. 1710) und Lipp m a n n (geb. 1712) waren Söhne des Joachim (1684—1761) und der B r e i n d 1 Saud e k. (Einige Familien- und Geburtsangaben sind aus ..Poznamenam tiech iidüw ktefy w Kral Miestie Novem Kolynie nad Labern se wynaehazegy" von 1724 im A. d. M. d. I. entnommen). 47) Starb 1772. Seine Familie nahm den Namen Nagel an. P i n k a s Nathan Levi heiratete als Witwer 1773 seine Tochter R e i k (Rosaria) (M.-B. Nr. 384, 472). **) Ebenda Nr. 60. *•) Ebenda Nr. 79. 50) Ebenda Nr. 64u. 88. Starb 1767. Wird von Stein Gottlieb a. a. 0. S. 18 f erwähnt. ») M.-B. Nr. 63. (26. IV. 1767.) ss) Über die Talmud-Thora: M.-B. Nr. 88 und 108. 54) Der aus Kolin gebürtige Feiwel (Philipp) Plaut (1818—1895), gewesener Rabbiner in Velke Öurany (Slowakei; schildert in der Vorrede zu seinem llbändigen Werke Likute C ha wer ben Chaim (Preßburg 1878) die jüdischen Verhältnisse in Kolin, wie sie noch im 19. Jahrhundert gewesen sind. Nach dieser Schilderung gab es damals über 400 jüdische Familienväter, von denen viele des Talmuds kundig waren und mehrere Stunden täglich Talmud und Mischnajoth gemeinsam lernten. Die Kinder wurden schon im Alter von drei Jahren im Beten (Lesen) unterrichtet und alle Väter ließen ihre Kinder im Talmud unterweisen. 55) Er wurde 1772 zum Ältesten gewählt. Plaut wurde sein Familienname. Der in Anm. 54) erwähnte Feiwel Plaut war sein Urenkel.

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