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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 363

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 363 (sequence 367)
Language
German
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363 Anmerkungen. *) M o n a t s Ii al t e r b u c h Nr. V. der Neu-Kolliner Judengemeinde (= M.-B.) aus den Jahren 1766—1778. Größe: 34X 22. Umfang: 232 Blatt, vollbeschrieben, schöne hebräische Kursivschrift, teils in hebräischer, teils in jüdisch-deutscher Sprache. In den 708 Nummern sind die Protokolle der Gerichtsverhandlungen und Sitzungen des Gemeindevorstandes niedergeschrieben und mit ihrer eigenen Namensunterschrift versehen. Diese Protokolle wurden nur von den beiden „geschwohrenen" Schreibern eingetragen. Dieses Manuskript gelangte aus dem Besitze des sei. Dr. Markus Fischer durch Vermittlung des Herrn Oberrabbiner Dr. H. Brocly in den Besitz der Bibliothek. 2) Nova man. J 7/70; Camerale R 7/±? 7^ 7/s, 7/13' 7/14> 7/it5 Vas- 3) Aktenstücke der Landesjudenschaft B e, Bm, By 1—112, Bu. (Über den Inhalt an jüdischen Akten der beiden Archive gibt Archivar Dr. Josef B e r g 1 in ,,E n c y k 1 o p a e d i a J u d a i c a a, Berlin 1929, III. Bd., S. 260 f. Aufschluß). 4) Über das Alter und die Größe der Koliner Gemeinde unterrichtet: Popper Moritz, Zur Geschichte der Juden in Kolin im 14. Jahrhundert (Monatsschrift f. G. u. W. d. J. 38. Jg., S. 219 f.); S t e i n A., Die Geschichte der Juden in Böhmen, Brünn 1904, S. 39 f: ebenso die ausgezeichnete Familiengeschichte von Dr. Gottlieb Stein, Familie Schidlow, Prag 1925: Feder Richard, Kolinsti 2ide. (Kalendäf cesko-zidovsky 1927/28, S. 197 f). 5j Der Koliner Gemeinde-Rabbiner Michel Juda erhielt am 23. III. 1739 zugleich die Kaufimer Kreisrabbiner-Stelle (Repertorium aller Aktenstücke der alten jüd. Landesregistratur, D b 40, im Archiv der Prager isr. Kultusgemeinde). Am 20. V. 1759 wurde dem Kauf. Kreisrabbiner ein freiwilliger Beitrag aller Kreiskontribuenten per 1 kr. von jedem steuerbaren Gulden bewilligt (ebenda Nr. 48). Im 19. Jahrhundert war Lieben (K. R. Salomon Winter 1779—1858), dann K a r o 1 i n e n t h a 1 (K. R. Jacob Haller st. 1890) Sitz des Kauf. Kreisrabbinates. 6) In Anlehnung an „die Ältesten der Kinder Israel", wie z. B. Exod. III. 16. 7) In den Akten steht „gemein'4 oder „gemeind Eltester'4. 8) Siehe: The Jewish Encyclopedia, New-York-London 1901, Vol. VI, S. 561; Illoway Henry, The controversial letters... of the late Rabbi Bernhard Illowy, Ph. D. Berlin 1914, S. 13. •) Er ist 1720 als Sohn des Jakob (geb. 1690) und der Judith (G i 11) S a u d e k geboren und starb am 1. IV. 1790. Die Familie S a u d e k war schon vor 1618 in Kolin ansässig. In den weiteren Ausführungen ist bezüglich der Namen zu beachten, daß in der Regel der erste Name den Sohn, der zweite den Vater bezeichnet; daher Saudek Jakob, d. h. Saudek Sohn des Jakob. In der Unterschrift fügt er, wie alle anderen, noch hinzu: aus Kollin. 10) Er nahm 1787 den Namen Blumberger an, starb 1790 in seinem 73. Lebensjahre. Seine Grabschrift rühmt von ihm, daß er 20 Jahre Vorsteher der Gemeinde war. (Er wurde 1778 zum zweitenmal als Ältester gewählt.) ") Ging 1770 in den Fluten der Elbe unter. (Im Buche der Beerdigungabrüderschaft in Kolin, aus dem ich durch die Freundlichkeit des Herrn

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