Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1904
- Issue
- 1 (1904) Heft XIII
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 62)
- Language
- German
- Belongs to
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53 SPRACH ZU SEINEM BRUDER “SEI GETROST“. IES. 41. 6. (Das erfolgreiche Wirken des Instituts andeutend). Auf dem Grunde des Bienenkorbs der Name des Medailleurs: ALSING F. Silber (eig. Sammlung): 30 Gr. (Gaedeehens giebt das Gewicht mit 21/* Loth an). Bronze und Weissmetall. Dm. 45 mm. Die Feier des 25jährigen Bestehens des Instituts fand am 28. März 1841 im Lokal der Israelitischen Erholung statt. Dabei wurde von S. Robinow, Mitverwalter des Instituts, Bericht über dessen bisherige Wirksamkeit abgestattet, und dem Mitbegründer des Instituts Eduard Michaelis die Medaille in Gold, und von einer Deputation der Patriotischen Gesellschaft auch deren Diplom als Ehrenmitglied überreicht. Dem Boten M. Z. Levy, der dem Institut seit seiner Begründung diente, wurde die Medaille in Silber, und jedem der übrigen eine solche in Bronze überreicht. Gaed. I, S. 214. No. 24. 1841. Medaille auf die Erbauung des neuen Israelitischen Krankenhauses und dessen Stifter SSIÖjnaöh Hetne^(PhiTänth r o p und Banquier 1767—1844). [III], Schauseite: Kopf des Stifters, von der linken Seite gesehen; über demselben sein Name: SALOMON HEINE. Unten steht um denselben herum in kleinerer Schrift: MENSCHENLIEBE IST DIE KRONE ALLER TUGENDEN. Rückseite: Die HauptfaQade des Gebäudes. Darüber steht: KRANKENHAUS D.(er) D.(eutseh) ISRAEL.(itischen) GEMEINDE. Im Abschnitt liest man in 4 Zeilen: DER SEL. FRAU BETTY HEINE ( ZUM AN- DENKEN ERBAUT | VON IHREM GATTEN j HAMB. 1841. Am Grunde des Gebäudes der Name des Medailleurs: ALSING FEC. Silber (eig. Sammlung): 42 Gr. (Gaedeehens giebt das Gewicht mit 3 Loth an). Bronze: Dm. 45 mm. Diese Medaille liess die Hamburger Deutsch-Israelitische Gemeinde schlagen und bei der am 10. Juni 1841, in Gegenwart der höchsten Behörde erfolgten Grundsteinlegung an die dabei Anwesenden in bronzenen und silbernen Exemplaren verteilen, während dem Stifter ein solches in Gold überreicht wurde. Der Orient 1844, Nr. 1. Gaedeehens I, S. Ulf., Nr. 17. S. auch Jos. Mendelsohn, Salomo Heine III. Aufl. Hamburg 1845. 1841. Jeton auf die gleiche Veranlassung wie die vorstehende Medaille. Die Darstellungen und Inschriften der Schau- und der Rückseite sind die gleichen wie auf der Medaille, nur fehlt auf der letzteren der Name Aisings, und erscheint dafür auf der Schauseite, unter dem Halsabschnitt die Chiffre des Graveurs: J. D. Bronze. Dm. 22 mm. ״־ Gaedeehens I, S. 316, No. 7.