Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1904
- Issue
- 1 (1904) Heft XIII
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 70% known words query
- IRI
…/2642950-2642969-2642970--1202-2644136- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
24 S e r e s c 11: H u m e n: Serescli: H u m e 11: M o r d c 11 e: Ham en: Abi of der lechtiger Schein. 810 Azind, Prinz-Kawalier Humen, zi was bin ich azind ge־ glichen‘? Ich bin lech geglichen zi a Top. in a Top if geglichen zi a Scharben: Hant lejb ich, morgen mif ich starben. (zi Seresch:) Mein getreieste Fm, mein geliebste Fru Gemejle Seresch, Sei mir gefint mit meine zehn Kinder, 815 Ich bin eich schoin nit ken Vuter, ihr laut mir nit ken Kinder. Mein geliebster Mann, mein getreiester Mann, Prinz Humen, Ba wen in ba was thist mech azind elend lofen, Af die wilde Voiglen in af* die wilde Hofen (Hasen). Mein getreieste Fru in mein geliebste Fru Gremejle Seresch, 820 Gott wet af dir liubn Ilachmunes (Erbarmen), Er if Öiü jessoimim weäajon almunes (Psalm 68, 6). Mein geliebster Mann, in mein getreiester Mann, Prinz Humen, Ich hob dech gefrejgt: im miferci liajelmdim nofoil tipoil lefonow. (Esth. 6,13.) Alewcu (wollte Gott) sollst di mech gewejn folgen, wolist di of dem Golgen nit gewejn schauen. 825 Mein getreieste Fru in mein geliebste Fru Gemejle Seresch, A Zawiie (Testament) wel ich dir thun lofen, Af nucli mein Toit follst di Nelmme (Ilache) vin die Jiden genossen. Wie di west fejen a Jiden vin waten, Sollst di vin ihm ganz weit awekraten. 830 Mein getreieste Fru in mein geliebste Fru Gemejle Seresch, Wie di west fejen a Jiden of dem Bejnkel fitzen, Sollst di dus Bejnkel oisbrennen in oisscknitzen. Mein getreieste Fru in mein geliebste Fru Gemejle Seresch, Wie di west fejen a Jiden in feiner Noit, 835 Sollst di ihm nit gieben nit ken Salz in nit ken Broit. Humen, hör schoin if zi wejnen, Di darfst schoin gicher of dem Galgen gejen. Sei fech miswcidel Der א macht: Ai alewei wollt ich mit die Jiden nit anfangen, 840 Wollt ich of dem Golgen nit gehangen. Der ב macht: lÜnjunim (Bauwerke) Galganim kab ich getkun af mein Lejben zi bauen, Hant mif ich allejn af ihm schauen. Der ג macht: Gildene in filberne Krendenzen hot gefhun arim mein Tisch stejhen, Hant mif ich af dem Golgen fejlien. 845 Der ך macht: Darlcecho elohim min haschomaim (Dein Weg, o Gott, ist vorn Himmel),