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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1902-01-01 · 2 (1902) Heft X · p. Seite 95

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1902
Issue
2 (1902) Heft X
Date
1902-01-01
Page
Seite 95 (sequence 16)
Language
German
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95 Mann und Frau wecken; CXXXIXu: verhilft zur Kunst des Stenographierens: B 83. CXLI: gegen Herzleiden; CXLII: gegen Schenkelkrankheiten, CXLII8: H 603; CXL1II: gegen Armkrankheiten; CXLIY: a) gegen einen Bruch der Hand, b) gegen Dämonen, c) CL1Y2 — Jes XLII5: Mitt. Y 35 [Grünw. im christl. MA gegen Fieber. CXLY: gegen Erschrecken: CXLYI: gegen Schwertwunden; CXLYII: gegen Schlangenbiss; CXLYIII u. CXLIX: a) LXXVIb), b) CXLIX - Gen CLiGott für alle seine Werke danken. Unter den einzelnen Worten, welche zu mantischen Zwecken der Bibel entlehnt werden, stehen in erster Reihe die Gottesnamen1), vor allem der 4-, der 12-, der 42- und der 72 buchstabige Name. Das Material lindet man bei Blau 117. Nur ist zu der vielumstrittenen Erklärung des Ausdruckes sein ha-meforas zu bemerken, dass derselbe am einfachsten zu deuten ist als ״der geschriebene (nicht ausgesprochene) Gottesname“. paras (M. V 35, vgl. Sachs, Beiträge II, 116 und Grunwald, Kultur- und kunstgeschichtliche Entwicklung der Schriftzeichen, Hamburg 1900) hat (jafris Prv XXIII 32), wie zakar (Jes. XXXVI 22 mazkir sofer), wovon azkarah Tetragrammaton, und katab (Lev XIX 28) die Bedeutung ״ritzen“, ״tätowiren“, woraus sich später ״schreiben“ entwickelt. Ueber den 72buel1stabigen Namen s. Jahrb. f. jüd. Gesch. u. Lit. 1901 ״(Ein altes Symbol“). In Amuleten findet sich das Tetragrammaton M. V 12, 24, 28, 42, 81 und sonst, Saddaj ib. 28, 30, 36, 37, 45, 58 u. sonst, ״der grosse Name“ ib. 23, Ehjeli aser Ehjeh 23, 36, 52, Ih ib. 25, ״der thront zwischen den Kerubim“ 23, 28, ״der Herr der Heerschaaren“ 30, 33, 52, ״der Gott Abrahams, Isaks1 und Jacobs“: Blau 103, Heim 522 ff. Ueber Gottesnamen auf den Thongefässen und in jüdischen Beschwörungsformeln siehe Wohlstein 1. c., über die Buchstaben, mit welchen die Gottesnamen oft geschrieben werden (M. V 28, 57, 67, Heim 486), siehe Stein- Schneider, Pseud. Litt. 30, M. V 11 u. 79. Nebst den Gottesnamen kommen vor allem die Engelnamen in betracht. Von einzelnen Erscheinungen der biblischen Geschichte werden die folgenden herangezogen Adam und Eva (vgl. Heim 522. 564), auf den Amuleten für die Wochenstuben mit dem Zusatz: ״elmts lilith“ ״ -נLilitli sei ausgeschlossen!“ M. I 92, ״Adams Sohn“ M. V 53. (Heim 522, 564: [gegen HundebissJ Sicut Adam clamavit ad Evam: advena, ג) ln Narbonne mussten im XIII. Jahrb. die Juden hei den 70 Namen Gottes schwüren (Saige G., Les Juifs de Languedoc öl).

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