Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1900
- Issue
- 2 (1900)
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 101 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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101 Land nacher Kleinfischlingen Verheyrathenden Tochter Nendle und dessen Tochtermann Jeckoff von Maykammer.u Im Jahre 1740: 30 fl. wegen Jud Salomons zu Kirrweiler ausser Land nacher Flohnheim Verheyrathenden Tochter Sorle. 113 fl. 28 kr. wegen unseres gewesenen Schutzjuden Isacs nachgelassenen Wittib Lene zu Diedesfeld ausser Land nacher Arbersbiesen (?) Verheyrathenden Tochter Sprintz, 65 fl. 51 kr. ״wegen Jud Moyses Levi zu Kirrweyler ausser Land nacher Sondheim Verheyrathenden Tochter Bunle“1), 123 fl. 31 kr. ״wegen des Judt Löb Isacs zu Kirrweyler ausser Landt nacher Kreutznach in’s Churpfältzische Verheurathenden Tochter Nennel* 80 fl. 46 kr. wegen des Jud Isacs zu Hambach ausser Landt nacher Lautenbach in's Churpfältzische Verheurathenden Tochter Rechle.“ Quittungen aus dem Jahre 1741 fehlen. Im Jahre 1742 quittiert Damian Hugo über 236 fl. 48 kr. ״wegen Judt Moyses Abraham zu Kirrweyler ausser Landt nacher Kreutznach Verheurathenden Tochter IdeD, 55 fl. 48 kr. ״wegen Judt Lazari zu Oestringen ausser Landt nacher Stein in’s Durlachisehe Verheurathenden Tochter Reitzele“. Im Jahre 1743. dem Todesjahre des Fürstbischofs Damian Hugo quittiert in seinem Aufträge der Hofzahlmeister Kellermann über 144 fl. ״von 1440 fl. Heyrathguth für Abzuggeld wegen Jud Kaufmann Simones Tochter Bela zu Untergrombach, so sich nacher Eschelbach verheyrathet,״ 49 fl. 16 kr. ״für Abzuggeld von 492 fl. 45 kr. Heyrathguth wegen Jud Alexander Tochter Bönlein1) zu Kirrweyler, so sich nacher Altdorf verheyrathet“, 36 fl. 27 kr. ״für Abzuggeld von 364 fl. 30 kr. Heyrathsgut wegen Jud Lösers Tochter Löham zu Kirrweyler, so sich nacher Schauren (?) verheyrathet“, 19 fl. 54 kr. ״wegen Jud Mandel Elias sohn Eliakan zu Edesheim, so sich nacher Malsch im Baden-Badischen verhevrathet.“ An einzelnen Versuchen, sich dieser drückenden und überaus hohen Steuer zu entziehen, fehlte es natürlich nicht. Doch sie gelangen selten. Heiraten ausser Landes, bei denen mit Absicht oder aus Unkenntnis der Vorschrift die Zahlung des Abzugsgeldes unterlassen worden war, kamen noch nach mehreren Jahren zur Anzeige So quittiert der Fürstbischof unterm 18. Juli 1742 über drei Beträge, welche nachträglich für im Jahre 1735 stattgehabte Heiraten erhoben wurden. 54״ fl. 6 kr. als nemblich (1) 40 fl. 36 kr. Abzuggeldt (2) 13 fl. 30 kr. für interesse hiervon ä 5 p. Cento zur Straf vom ') Diminutive von Bona.