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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1900-01-01 · 1 (1900) · p. Seite 87

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1900
Issue
1 (1900)
Date
1900-01-01
Page
Seite 87 (sequence 87)
Language
German
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87 Und thu die Wasser in Blut verkehren.44 Da sprach Mosche: ״Ich will es thun gern“ Und that all die Wasser in Blut verkehren. Also ist es noch in dieser Zeit All Jahr in der Regah (Augenblick) um ein Haar Da soll ein jeglicher frommer Mann Ein Eisen drein treffen than. IV. Thequfa. Nun will ich wissen lahn, Was Thequfath Tammus thut bedeuten lahn, Da Gott sprach zu Mose er soll reden zum Steen, Dass Wasser soll heraus gehn, Er soll Wasser genug geben, Damit Israel solte behalten sein Leben, Mosche aber hat geredet zu einem andern Steen, Da will kein Wasser heraus gehn, Mosche wollte das nicht vertragen, Und that den Felsen schlagen, Das thät den Felsen verdriessen, Und kommt Blut heraus zu schiessen. Wie nun Mosche sieht das Blut, So gedenckte er, das ist nicht gut. Mosche war nit faul und thut den Felss noch einmal schlagen. Da gieng so viel Wasser heraus, dass es nit iss zu sagen, Gott aber sprach zu Mosche: Weil du nit hast gehalten da Gebot mein Darum solst du nit kommen in das Erez Israel J) hinein. Nun müsst ihr wissen ihr lieben Leut All Jahr um dieser Zeit, Thun sich alle Wasser zu Blut verkehren, Weil Mosche hat Gottes Stimm nit thun hören, Drum soll jeglicher gewarnet seyn, Einen Nagel zu werffen drein, Da iss er behüt Dass ihm die Thequfa schadt nit. q Palästina.

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