Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 2 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 82 (sequence 83)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2642950-2642951-2642953--0223-2643220- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
82 Von den Verfassern (Vater u. Sohn) zweier ״Abensegen“ handelt Serap. 1848 S. 817 n. 9. 2) Auf dem Bilde Bodl. 8915 (vgl. 8980) steht der Rabbiner zur Linken. 8) Den Judenfleck sowie den Judenhut zeigt auch ein Schofarbläser in gestreiftem Rock und verschiedenfarbigen Beinkleidern in einem alten italien. Machzor des Hn. Dr. H. B. Levy. Einen merkwürdigen Hut(?) trägt eine Figur in der More nebukhim HS. aus dem 13. Jahrh. (ebendas.), worin ein Reiter mit eingelegter Lanze (mit Unterschr.: Eile mit Weile, vgl. Steinschneider, Handschriftenkunde 24) und (vor dem 2. Teil) Jüngling u. Jungfrau am Baum des Lebens. 4) Aus demselben Grunde sieht auch Herr Prof. Kaufmann in dem ersten Bilde eine Entlehnung aus fremden Kreisen. 5) Uebrigens findet auch bei Cassel, ״Aus dem Lande usw.“ 5 ״Wiesel und Katze“ das Wiesel statt des sprichwörtl. Hundes. 6) 1782 12°. Von dem Schreiber Jehuda b. Natan Spiro aus Breslau Joel b. Josef Channa aus Lissa geschenkt. Darin auch eine Illustr. des 187 Ps. 7) Zur Verfügung stehen uns bisher ausser den Ausg. Vened. 1640 (auf dem Titel ״Askenazim“, vgl. Frankel III, 270 Anm., poln. Juden in Ital. das 881) Venedig 1668, Amst. 1695 (AJHE n. 2208, die in Fürth abgedruckt ist), Amst. 1712, Offenbach 1722, Wandsbek 1733, Wien 1804 (Ma'ala beth chorin), London 1806, Breslau 1840 (Berith 'aböth), in Bloggs Qchillath S0107110, Hannov., Warschau 1868 (Thiqivath Jisrael), eine sehr schöne Abschrift mit Feder- Zeichnungen (sollte unser ״Zierart1‘ mhd. zieröt [vgl. Kluge, etym. Wtb.] nicht mit cijjur [targ.] Zusammenhängen?) nach der Ausg. Amst. 1695 von Jeqebh Sofer (b. Jehuda Löb aus Berlin), Hamb. 1723 i. Bes. d. Hn. J. Michael, Hamb.; eine solche, prächtig kolorirt, von dems., 1738, besitzt Hr. J. Japhet, Hamb. Weniger gelungen ist eine Abschrift (1807) im Bes. d. Hn. Peine, das. Hingewiesen sei ausserdem auf die Hagg. s: AJHE 11. 98, 99, 103 (14. Jahrh.), 2184, 2185, 2076, die Berichte des Wiener Museums für Denkmäler des Judenthums 1898, die .Sammlung des Hn. Dr. H. B. Levy: 1) Abarbanels Zebach pesach, Konst. 1505 (vgl. Benjakob S. 152). (Ein Exempl. der Prager Ausg. v. 1526 [vgl. Zunz, Zur Gesell. 271] findet sich in Hamb. Privatbes.) 2) Vened. 1641. 3) Offenbach 1722 4) Vened. 1748 (sef. Uebers.) 5) Amst. 1754 u. a. m. Ein prächtiges Exempl. ist die 1751 von Uri Phöbus b. Jizchaq Eizeq (ha-lewi), Schreiber der Dreigemeinden Hamb., Altona u. Wandsb. u. derSefardim, geschriebene und in künstlerischer Ausführung in allen Einzelheiten illustrirte Haggada. Einiger dieser Bilder lohnte es sich, für eine neue geschmackvolle Ausgabe zu kopiren. Geringere Bedeutung hat die von Chaijim Glückstadt zu Hamb, geschriebene u. illustrirte Haggada. Von hohem Werte sind die Einbanddecken einiger dieser Mss., bunt gepresstes u. vergoldetes Pergament oder Leder. Kat. d. Berl. Hss. (2. Abt. 1897) S. 27 n. 183 u. 184, cod. Berl. 14 (XV. J.), 148, 388 (Mann vor dem Betpult, wie cod. Hamb. 87 p. 114), cod. Berl. 569 (XV. J., mit nismath); ferner cod. Münch. 200 (vgl. II B VI, 69 [ein Kad ha-qemcich, Ven. 1546 fol., Eigent, des Herausg., früher i. Bes. eines Löb b. Abraham Isak (?) Permond Braquin, Dresd. (?), zeigt die Autogr.: Fr. Hipp«, Fern« purgavit 1601 . . . Mim»׳ (?), vgl. H B V, 125]. Sollte Ivat. d. Münch. Hss. S. 129, Z 1 [vgl. Steinsch., Handschriftenkunde 33] nicht ״feuille“ zu lesen sein?) Eine (unbed., illustrirte Hagg. HS. besitzt die Bibi, des Jüd. theol. Sem. in Breslau. Cod. Münch. 90 schliesst wie cod. Hamb. 37 (vgl. Steinsch. Kat.). Darin folgende Miniaturen: f. la: Isaks Opfer. Engel mit Glorienschein (auch sonst in hebr. Mss.), einer mit roten Flügeln, ein anderer hält eine Wage (dem Text [Rosch hasch.] entsprechend.); f. 24a: ha lachma ein Mahl