Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 2 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2642950-2642951-2642953--0204-2643201- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
63 Nach Jerusalem. Gr ־ Grimm, Deutsche Sagen. Berl, 1810 18׳. Gri -־ Grimm, Kinderu. Hausmärchen, 111. IlGött. 1843, II I Berl. 1852. Grünbaum Grünbaum, Jücl. deutsche Chrest. h ----- hebr. bezw. aram. H ־־- Helvicus, Jüd. Historien. Giess. 1617. Je .Tellinek, Der jüd. Stamm, Wien 1869. Ka — Kalisch, Bilder a. m. Jugendzeit. Leipz. 1872. Komp - L. Kompert, Ges. Schriften, Berl. 1882. Löw Löw, Lebensalter. Szegedin 1875. M Monatschrift f. d. Wiss d. Judenth. Maa ־-- Ein schön Ma‘asebuch. Dyhr. 1709. M h S Maase ha Schern. Frkf. a. O. 1707. Mi — Minhagim, Anist. 1723. Miti Mitteil, der Ges. f. jüd. Volksk. I. M N Maase nissim. Frkf. a. O. 1702. N — Neumann B., Die heilige Stadt, Hbg. 1877. o — im Original. Orient :: Der Orient, hrsg. von Fürst. Leipz. Perles — Perles, Beitr. z. Gesch. d. hebr. u. aram. Studien, München 1884. Roskoff ־ ׳ R., Gesch. des Teufels. S Sippurim. (Jüd. Univ. Bibi.) Prag. Saf — Saphir Jak., Ebben Sappir, 1 Lyck 1866, II Mainz 1874. Sch — Schudt, Jüd. Merkwürdigkeiten. 1714. Schalsch Gedaljah b. Jachja, Schalschelet ha - qabbala. Amst. 1397. (Vgl. Bodl. XLI.) Sehern hag — Asulaj, Schern ha — gedolim Wiina 18.2. Schw — Schwartz F. L. W., Der Ursprung der Mythologie, Berl. 1860. S E G Steinschneider, Jüd. Litt, in Ersch u. Gruber, Allg. Encykl., II Sect. TI. 27. Leipz. 1850. U ~ Der Urquell, hrsg. v. F. S. Krauss, Transcription u. Vokalisation der Fremdwörter folgt äusseren Rücksichten. Anmerkungen zu ,,Märchen 11. Sagen usw.“ 1) V M. 11, 19. 2) UM. 18,8 3) z. B. Sota 14a: Gott kleidet die Nackten (Adam u. Eva), besucht die Kranken ( Abraham), tröstet die Trauernden (Isak) u, bestattet die Toten (Mose): Baba m. 86b: Wajjiqra r. 22, Zohar zu IV M. 9, 1; Maimuni More III, 32 (vgl. Cassel, Kusart 129) u. a. m. 4) Pirqe aboth. 5) Zaiviva oth, vgl. Zunz, Zur Gesch. (>) V M. 32, 7. 7) Es ist verkehrt, den Juden der Väterzeit ausschliesslich im Ghetto oder auf der Landstrasse zu suchen. Das Leben des ,,Rendars“ ^Arrendators) u. in ähnlichen Berufen gab reichlich Gelegenheit zu innigem Verkehr mit der Natur. 8) bachur. 9) Die Juden waren, wie sie an der Schwelle der Neuzeit an den grossen Entdeckungen Anteil haben (vgl. Kayserling, Chr. Columbus, Berl. 1894), im Mittelalter die Hauptvermittler zwischen den Arabern u. dem Occident (vgl. Steinschneider, D. hebr. Uebersetz., S E G 434 u. Karpeles, Sechs Vorträge, Berl. 1896, S. 32, 33, 38). Vier Juden haben in Europa oriental. Märchen eingeführt, B P I S. 2. 6, vgl. S. XXVI u. 10. — Ueber Juden u. Inder: Formstecher, Rel. d. Geistes 131, 173, 291, 328, 345: Orient III, 356 I: M. 1860 S. 321 ff. 10) vgl. A L 207: ,, .. . wie tief das Judenthum sogleich bei seinem ersten Erscheinen auf deutschem Boden in Wesen und Sprache des deutschen Volkes eingedrungen ist und wie die wunderbare innere Zähigkeit und wiederum die ebenso wunderbare Fügigkeit des Judenthums das auf deutschem Boden Erworbene beständig treu und zäh festgehalten hat, vielfach sogar treuer und zäher als das deutsche Volk selbst, dass man das in der Verkehrssprache des deutschen Volkes längst aufgegebene und vergessene Althochdeutsch und Altniederdeutsch mit überraschender Kundgebung im Jüdischdeutschen aufbewahrt findet.‘‘