Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 1 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 82)
- Language
- German
- Belongs to
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6g Einem anderen Bauern steckt G. Zwecken oder (Nägel in den Stuhl, und als dieser sich darauf setzt, läuft G. mit der Ware davon. G. schickt die Bauern ins Bethhammidrasch, sie sollten dort Holz abladen. Die Bauern warten vergebens auf Bezahlung. G. bestellt bei einem Bauern Häcksel, das er zum Fenster der Mikwe hineinschütten soll. b) El je, ein Hamburger Tellerhändler. (Sein Standbild im Hamb. Panoptikum.) 100 Menschen können auf einem Stuhle sitzen,— nämlich einer nach dem andern. Wie alt muss man sein, um von den Aerzten kuriert zu werden? — Beim Jungen reden sie von der Jugend, beim Alten vom Alter! VII. Spiele. 1. In älterer Zeit besonders: Schach, Nuss-Spiel, ״Grad oder Ungrad4‘, Rücken oder Schneid“, Kartenspiel, Tanz, Waffen- Übungen1). 2. Chanucka:2) Kinder werfen in eine Schüssel voll Sand Dreilinge und greifen mit Löffeln hinein; wer einen herausholt, hat gewonnen. Hamb. P. 3. Trendlech (Fergele, Drehdel), aus Blei gegossene kleine Kreisel. 4. Quittlech: Auf Zetteln (Karten) werden die hebräischen Ziffern bis 64) 0״ך) gezeichnet. Wer einen von den ״trockenen“ Buchstaben [die bis 6) ן), das ״älteste Oss *] bekommt, darf ihn zu der höchsen Karte hinzuzählen, [Scherwenz], so dass er, wenn er 64 und 63+1 hat, das Spiel gewonnen hat. K’seder, d. h. auf einander folgende Zahlen, z. B. 24, 25, 26, 27, ist Trumpf. 5. Es wird mit Kreide ein neunteiliges Feld gezeichnet, und jeder der beiden Spieler hat zu verhindern, dass sein י) G. I, HO. II, 210 f. IJI, 138. B. 8. 10. 11. Ro 180. *) Chanje= Chanucka-Spass. Chanucko=K’towes. Spiel (mit Karten und Würfeln) wurde öffentlich an Chan., Pur. und beim Wochenbett gestattet.