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Der Jüdische Arbeiter · 1933-12-07 · Heft 49 (7.12.1933) · page 4

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 49 (7.12.1933)
Date
1933-12-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. »KV Der jidiicac Arbiter. \i<iii»9\k -Jfxk h mV nx1 _XJ?e2e\mber J#33 'TW 'i ~ j^tee ä§iMM¥^€n Ä;^:^: ■ -rb lullU^'jie^to Juden 4i&|t$ren -ai?höifeh^tpijshH^ Me^Wämen, Wd r£feingp$@& '^^e^httgp ^enderilflg .eingetreten, >rMa»ltl€Sn»r^öen» ^& di^^^iekiung, die in DeutschdMähfefe* gebFau£h*r&& inu Belgien in einigen Moftttfcfe%tV£F .sieh geht * . \ . thU vor- 0tr^lqfiatgfn (h^t jeder belgische -rfl^it^n^^S^^t^^nf Sipii^h^it^ von seinerneuen ^eimat «fe&pft^heni ^und" ^är ü^eugi, "daß gi Belgien """der i&tffis^ttjsniusr internus?ur iHerrschaft gelangen ytocp^i.?Eter« ibejg^ehe Ju$e |üh|t 'Steh in Belgien zu Ifyusp, \$>%;er ^pc¥ v^R-der ^glgigßhen «j<egierungj Haag und L^n^on nach Beendigung des i^H^g^i^eriufeil ^F^eft.^lgMBiiist für den verarmten -^c^vetfedgten, ]y$en äussern Osten das Symbol efes •Wltf^^^ö'")t?l>y^^^Frf|hgt geworden» Die; Kinder W ^fie^nd«rt^. ju^n hab^n sich freiwillig -.zur; .iÄ^n^Vg«r^ldet; uin die Möglichkeit zu■ halsen, n^^t^F^erepH^ft e^wer-bien;; Diej belgischen ,]ud«nl i&to&an ^d0^nä«^spf5a€Heß.i flämisch u^dfranzö&jsch1,! )i^^sunA<lie^^f^cnent;h§te die) jfddis,Ghe pSrache: -«JHfStw^öe-.'bfii (itef indischen Jugend verdrängt. (Ö^ig^nSitigetL^geder Juqen hatte;nur so lange Bestand, als in; Belgien normale WirtschateerhäU-!1 nisse herrschten. Mit dem Einbrechen der Krise hat VffeniMWR \Wind Über den Köpfen der * belgischem Juden zu wehen! begonnen. Die ersten Zusammenstöße zwischen Belgiern und Juden sind bei dem Markttfährern zu verzeichnen. Die belgischen Marktfahretf werfen den jüdischen vor/daß sie zu billig verkaufen, -ßlieser Vorwurf ..bildet 4{e Grundlage des Antisemi- -tßnius, r4er 4ieute in Belgien so weit verbreitet ist. .•■a; ißp jüdische Markthändler hat versucht, sich' zu aVfärtelqigen, das -hat ..aber nichts geholfen, der beli.giscjie fMarktfahrer ist zum Propagandist des Anti- ,j$ern$spius .geworden. Der zweite strittige Punkt ist .^ie ijw^isGh'e^Ärbeitsfrage. Es ist leider eine Tatsache, ,W^ß&$ie jüdischen Diamantenarbeiter sich weder um i*ten ,'gesetzliGheni Achtstundentag noch um die Kol- .AektiViVefträge kümmern. Die Ursache dieser bedauerlichen ^Erscheinung ist die1 kleinbürgerliche Einstellung - fder ijüdisehen Arbeiter,. Der jüdische Arbeiter fühlt «ich ^als ^provisorischer Arbeiter und träumt davon, .einst ^Kaufmann lund Mitglied der Diamaintenböirse» zu .werden. Dieser Uebergang ist nicht schwer. Der jücjjsche -Arbeiter arbeitet daher 10 bis 12 Stunden, iläuirt) sich1 nur möglichst schnell heraufzuarbeiten. Es :sind tschon alle .möglichen Versuche unternommen! worden, um diese, die Arbeiterschaft schädigenden Erscheinungen abzustellen. .Eshat aber wenig geholfen. Die Meinung ist daher keine besonders gute, aber antisemitisch waren sie bisher nicht gesinnt. Die ,»jü4isrehen Arbeiter sind nicht die einzigen, die die liÄrf^t^cji'utzgesptze übertreten. In der Umgebung '<tWgft j\pt^er)pen <gi>bt es Tausende von mchtjüdischen (>fe,bqtern, die bei den katholischen Gewerkschaften ,<®r^a^jsiept .sindund auch die sozialpolitischen Ge- ,^^,^Qfh! weniger achten, als die Juden. Dies alles -^rde.<njoht, s,o schalen, wenn keine Arbeitslosigkeit! ^^,tungte> u^'d sich,'nicht der Einfluß Hitlers bemerk- 4&r »niaphjen .^ilrde. Jetzt, 9eit das 3. Reich gegründet lisjr, isjtehtvjeder politische Schritt in Belgien im Zu- ..^rrAir}ej\Jhang.jrn.it. den, Geschehnissen jenseits der Ostgrenze., .in- Von Tag zu Tag wächst der bewußte umd' offene. Antisemitismus im 'ungeheuer schnellem Tempo. Dity offizielle Hitlerpartei, die sogenannte Dinassobewe^ ifeWRgV cli^vZUir v;ftHständigm :Uqu,idatiion der flämischen iB&Wßgunggeführt (hat, is.t ein ernster politischer Fak- 'ßeröf^en iund1 steht nicht mehr allein. Gegen die ijud^-^diä^MaF-xisten haben sich in Belgien die blutigsten Gegner vereinigt, Idiei progermanischen; Dioassicn t ieute (und 'die prafranzösische faschistische Lejffom 'nationale. Dtiese «faschistischen Gruppiert üben a,ui|' den von fK&nkurretnzneid erfüllten1, verarmten Mittelstand ■• und a'uf Idie Arbeitslosen ..eine starke Anziefjfin^krafi aus. : *^oie i|ü.disch'e Bevölkerung merkt erst jetzt das Fetifen* einer jüdischen Interessenvertretung, d'ereij (Awfgajba'iies wäre, die belgische Bevölkerung über •^j^iftdÄScfre??age ^z.ukl^ep. Trotz der antisemiti- 'm$$k yetze -ze/igt es sich, efeß der demokratische Teil ^er'^ey.pjilferung ,gewjllt ist, uns zu verstehen: Die |udis)#^ sich1 angesichts des Liebr ätigelns der katholischen Partei mit dem Faschismus twmtatnehr. sicher, der-jüdische Optimismus schwindet) <vm $#Q <m Tag; »•'»AB; '°^eri 'Uasicherheit der jüldischlelni Existenzj JBM^vÄWR Interesse der belgischen Juden für P^ifl&ttnja. 'C|ie Besitzer von Pflanzungen in Pa- 'JJetina iiableh,,' sich organisiert. Jetzt rüstet sich1 eine <3mppei Von -20 Antwerpner Familien für die Ausihjteuiae^unginach1 iPalästina; sie werden sich im Kfar;j0u$i ^R^a^ln, einer ,KiPlonie, die ^je belgisqheni t^jsjjgn;. ,^uf Cj^n, I^arnep. Jean Fischers gegründet bfcn. Es ist ein1 großer Bedarf nach Arbeitszert> fifcaten, tind auch1 die hebräische Bewegung hat einem madi'tvoUen Aufschwung geniommen. Das jüdische Scl^we^n ^nifwiQkejt,- s\<;]\ in« ^jnem schnellen Tempo, wie^^feferh^upt das belgische Judentum im Zeichen! der «hlischen Selbstbesinnung steht. * - ■ jakob Fuß. Jjidisjches T^he^t^r . , _ n , 5* M# m^^c^ori bloß .e i Bfibhe züt'. V§rfögüng> äbe^.: ~,ün^l. das ist Juitee£,Tf#t;^_m^ isjt.; Die dääle, TtsM L61rterJiihd'^err"§6id.e'tmh^b^n, siefr fascii die Liebe dssnfybjiküWs,er^OP^ [,S c h 'l p]fma*^al"irfa n Pi e;\V tsc h icV, difer_kt2te'i^oVltat ';dW. „(kdVs cli ert Bühne'"; zeigte Jtferrn 1 Seidefman als" einen "etnst Au nehmendeh ,S^aiispV!er Und' Sängei* "mit au^ezeichneten Stimmgualitäten. Auch FrrLerner, örNvies.sich in gewissen MpnieDten 4IS g^lte dramatische' Kraft, dasselbe gilt eigentlich yön ajl6n and&ren. Alitwlrkenden (Dir. ßeli, Er. Deutscli, f rl Ciili "Be^," Herr" Sigäte*" Herr/kamai/ Fr. .-Zucker," "Fr. Glattstein und Herr Zucker), nur ging man, um diej Lebhoftig^eit des Spiels!.und Kindrucks zu steigern, im Karikieren zi^ weit (besonders Frl. Zucker). Es war eine; lebhafte, angenehm wirkende Vqrstellung, die das Publikum.'glänzend unterhielt. ' s. d. Yolks^jlduhgsverein „Jü'discn'es Volksheim" - Wien, II., Blumauergasse 1. besuchet die Abendkurse! Anmeldungen tag lieh von 6 bis 8 Uhr abends, II., Blumaüergasset .1. Voranzeige!. ■Spnntag,'den .17." Dezember .1933, .20.15 Uhr: Große Festrede Akademie. Tanz. Karten im Vorverkauf täglich von 6 bis; 9 Uhr,, Wien, II.j Blumauergasse 1. > Makkabäer-Feier. Dr. Franz Kobleir. Wir suchen redegewandte Damen jpnd Herren, die sich mit der Werbung für .unsere Vereinigung beschäftigen wollen. Nähere Bedingungen sindf in der Zeit von 10—12 Uhr vormittags und 3—5 Uhr aiachmiittags zu erfragen. FamiJienschutz, II., Aspernbrücköngasse 2. . Der „Hapoel" veranstaltet in der Zeit vom 24. Dezember 1933 bis 3. Jänner 1934 ein Winterlager im Ski- Paradies der Tauern in Spital am Pyhrn. Esi wird geboten: Bahnfahrt hin und zurück,« vier reichliche Mahlzeiten, warmes Matritzenlager und Skilehrer. Preis für 10 Tage S 46.—r, für 7 Tage S 37.—, Di© Interessenten werden, ersucht, wegen beschränkter Teilnehmerzahl sich bis spätestens 14. Dezember anzumelden. Anmeldungen jeden Montag und Donnerstag von 9 bis 10 Uhr abends, Freitag von halb 8' bis 40 Uhr abends im Sekretariat, IL, Blumauergasse 1, bei Josef Haber. «iiWfm^ ' ' Montag, den 11. Dezember> spricht Dr. Nahum Goldman im Saale des Hotel Continental über „Das Schicksal der Juden". •> Amtliche Verlautbarungen der Israel, JCuitusgememde "Wien Oer. Kultusvorsftand hat sich aus administrativem und Ökonomischtta Gründen bestimmt gefunden, die räumliche Vereinigung'der in der letzten: Zeit getrennt untergebrachten Kanzleiabteilungen für Kultus- und für Schulangelegenheiterj zu verfügen, .wobei bemerkt wifd, daß dies,e Ahteilungenj lediglich administrative Agenden zu vereehen haben, .während die Angelegenheiten des; Kultus, und die rituellen Angelegenheiten nach wie vor ausschließlich in den Wirkungsbereich des ehrwürdigen Rabbinates,(und iseiner Organe fallen. Es müssen daher die an die erwähnten < -Maßnahme geknüpften Ausstreuungen, daß die-Kultusaingelegenheiten eine Einschränkung erfahren ha,ben oder daß irgend eine Schniälerung der Kompetenz des Rabbinates stattgefunden habe, als unwahr entschiedenst zurückgewiesen, werden. ^trctffriutog. «einer Aus,spe4$ung im Pwlfer. Dank; einer'nbesondereii, aiamhaften .Spenge, die sigh von den sonst-leider geringfügigen Beiträgen 4ür die •Notstandis-Aktion. in erfreulicher. ^Weise abhebt, ist es möglich geworden, schon mit 3. Dezember 1. J. im Lokale II., SeK^Kneippg. 11—13 ein«, <Au#?p«yfcW!iß< m J&m*k ist zumindest für einen Teil der ärmsten jüdischen Bevölkerung in diesem Elendsviertel .die w<?Mtuettde M,ög%Wce.it geschaffen worden, während d«r ^t^ge^ Wintficmonate ausgiebiges Mittagessen mfchBrflt zii,^rhaJ,^en.^?:un| ,gcößte.n Teil wirdj das Essen von .Familien atoholt;, w.ährend, aUein&teljende Pers.anem die Mahlzeiten W Aupspeisungsloskal' selbst einnehmen. ■ Unter Mitwirkumg der Bezirksifürsorgekommissiiqn, Präger Wird in'dem^beip l^okal »la den' näichpiten Tagen eine Teeurj.d W^rnies.twbe errichtet w.erd^, wodurch ebenfalls ein langgehegter. W^JnjsjQh. awf. Ausg^stja^ung der •Befürsorgung, der nptleidändern, jüdischen B^völ^er.ung in, Erfüllung geht, Voni dein weitere^ SpendejinEiftgäügen für unseKe. NptstandsaktiQin hängt ep pvnme,hr. ab, weiin die Ai^speisung iia RahniQn, dj^r Witoterhi^sal^tiondgr Kultw^^niQÜide i«. den 1 anderen, ,in Ausbohrt gen^rninen^ Awsspejgelokalen Qtelmtftti'WÄCdeq. Hatan, . , Es, lergeht daher bei .dteser Oelege.ob^iit 4er imeuerljche Appell an-''diejenigen. B«rsoneji, 41«! vor .Kälte >mk Not geschützt sind, zur baldigsten .Jn^ngrMfpahine .aller Hillsaktionen (Auespeisungen, fcebensnHtJtMnvÄ .Ko^enaktip») durch reichliche Spenden beizutragen. Spenden worden erbeten an 4ie Fürsorgi^Äile^'cler isr. Kultusgemeinde Wie», 1^ Seitenstettenga^e %, Po4tsß|r-> ka?senkonto B 29.659 (Telephon ^'^5-^85 SctU).? ' SeUäß^eii'^^a^toBe.n KuKu^w«^^^^"gelangt mit 1. Jäfiöör: 11934 die' Herstellung-vott '##Äaftfönf^'Ä Ga-aUeinfassultgön aus .Betota uriä Eisen&eitdrt'^l'^8i '>ÜMu gehörigen 1 Erdaikhüb ^für, Oiiabsteftie' uM > dfä&tehlf^stin^e'n. auf <dcm sZ*ntralfriedhol T. Tbi md Nfeuen J1s>. 'Friedhof IV. T.ötr, -Wien, Xt, .Siihttnerfinger HaUjitstraß^i aur'iVe'r^ebtfrt^. Jene Firme», welche zur Offertstetluug n^rarig^io^en-werdiTO wollen, .wetrdeh. eingeladen^ dieä bis ÜängÄfens > Mönta^ :d*n II. Dezember 1933, dem.Techti. Amt'd^r fepaeliKsäÄi Kültusgemeipde, Wie«, I., Seüenstettengassö 2, .IV. "Stock, -bei welchen auch .wahrewd tler gewöhnlichen Amtsöiunden (Samstage ausgenommen) alle nähere Auskünfte ieftcilt' werben, schriftlroh beikantttzugeben. Die freie Auswahl unttt 'öen sich meldendeh > Firme» zwecks Heranziehumg-lUr Offertstellung für die einzelnen Arbeiten behält der Vorstarfd dir Israelitischen Kultusgemeimide seinem alleinigen Efmesstt* vor. Adolf Ignar ujnd Julite MaTöellliije Mautner von Markhofwhe Stlftiirigfem «r Wterter ' W,aIsiankfnder:' 1 Verließen'wenden-: Je ein StLftplaülz ä 'S^(5t0.— an ein ist. Waisenmädchän und. einen isr. ^IsWl^äbeh; . Zur Bewerbung sjnd berufen: Ärnie" Waisenknaben ijn Alter von 12—16 Jahre/n und arme Waisenmädchen im Älter von, 10—14 Jafureln, die in Wien heimatsiberechtigt. sifld» Dem ycinr - gesetdieh.Ai" V^rtrefer^^c,^i^I^en<^«n .Gesuche sind beizulegen: Mittenosigkdtszeugnis,' Gebu-ri$s?Hejn, Naichweis der Zustänldrgkeit und der Verwaisung, -letztes Schulzeugnis und "Voilnivid^häftsdekfet.' ~ '" : ' Eirareichstelle: Magistratsabteilikg 8. Eipir^ichung^r^t: Bis 30. Dezember 1933. 'Der verliehene ' Betrag '"gelängt in der Regel' bei Erreichung der ' Größjä.hriigkeit oder; )fä Yerethelkhung des Waisehtniäidchens. zür A.uszahlvng. ' ' Wien. 5. Dezember 1933.; i: . Dar Vorstand der israel. Kultusgeme:fcde Wien. Pneflgifen und Schi^ftierklärungen in den Gemeinde- und Bezjrkssynagpgjein. Freitag, den 8. Dezember;1933 we,ixfe«i bei den um 3 Uhr 50 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten im naiChbenannten Gemeinde- und Bezärkssynagdgen Predigten abgeha.lten, und zwar: II., Tempelg. 3: Oberrabbilner Dr. 1. Tagliicht, III. , Untere Viaduktg. 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer, VIII., Neudeggerg. 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Mülllrierg. 21 : Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX.,, Dolberg. 3: Rabbiner Dr. A. FraitikfiUirter; XX., Kluckyg; 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI.., Holzmeisterg. 12: Rabbiner Dr. M. Rosenrnann. Samstag, den 9. Dezember 1933 beim Hauptgottesdienste: Schrifterkläruing. XX.,, Kluckyg. \V: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. \ i., : . [ Isxaisliljischer Jug'endgottesdienst, > . Samstag, den 9. Dezember 1933 findet» n allen Gemekde- und -Yereins-Synagogen der Jugendgottesdierost * um 3 -"Uhr nachmittags statt.■- - , ■ - Diie Kl^d|ers,UeIIe der Fürsorge-Zentrale bittet dringendst um Zuweisung :von brauchbaren"^Bekleidungsgegenstäind-en 'jeder Art, Wäsiche, Schuhe .etc. "für '''Mähner, Frauen und Kinder. Telephonisiche' oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorge-Zentrale ^iier'i isr. »Kiiltusgemeinde,' Wien, I.,- Seitenstetteng. 2;!Tel 'U i25-5-85, welche die Abholung veranlaßt. .* t{ r. ••'! J l> 1; ■> <\ Das zeifaemäße thanuksg^gfhenH Die Sicherung eines .Studieiir oder- Ausstattunigsb^itra^es für Söhne und, Töchter,,01m S l.r-.,bi^ S monatlich 4urqh .deö' , „F^niil'enschutz" Gemeinnützjg'e Vereuiigumg für.FamiliejxfürsQiige.. Der „Familienschutz'1' stellt!die l^eistün^1 Jbet der Ubensversicherungs-Gesellschaft „P.Ii'ö.n i! x" , siejier. ,Qer „Famüieiaschutz^ wird vqn der \Cflener ^ü^ii'sig .emeinde;befürwortet. :.....;., : Adr.: „FamiHenschütz", H:, -Asperrfbrückeng.2 Soeben er schienen: MAX ADLER: DasMräHnis Oer nationalen zbp Ipzi atiftircb^ii I9ee Bzmzrftunflen zum Poal^Zionisnius Das Bekenntnis des geistigen Führers dtr Linken zu unserer Bewegung!' PREIS: 70 0t<*$Cti*|t Genossen und Ge lossinnen! Leset und verbreitet diese Schrift, die für unsere Bewegung ein geschichtliches Dokument ist! •r 0&**mm, Yf^HT. rt*ri^tb«r u. vtr»atwortL l^d«M«fr: Je^s» Je , XX, AtoUitjwuHNrtr.». - Dnwfc „AA«l", Wkm, B; TsWrslr. 32 b.

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