Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 19 (12.5.1933)
- Date
- 1933-05-12
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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öeice t> DER JÜDISCHE ARBEITER 12. MM 1933 Itattf ddertieinkäuf Myfcms&e Reinigung Reell bei Uherka — Bf atiaUvskd 33, Filiale Sehlosserga« 7. — Telefon 11.942. tmmmmmmm^mmmm^mmam^äm^mmmmm^ Mitteilungen aus dem Leserörcise MUDr. Otto Bermann, Brünn, Jodokstraße 1, Tel. 34.105.. Ord. 10—12, Diathermie, Höhensonne., Zahnarzt Dr. 0. SCHICK, Brünn, KoliStö 17. ord. 9^12, 14—18: Tel. 35.402. FEINE:- MASSSCHNEIDEREI für Herren (Gute Arbeit zu soliden Preisen) W. Urb a n, Legionäfska 37. Tel. 35.406. Silberfüchse u. Pelzneuheiten für das Frühjahr bei J. Capek, Brünn Freiheitsplatz 10 Mezzähin,Tel. 10.384. Geist ürid -Körper, halten Sie durch regelmäßige Einreibungen mit (fem Menthol-Franzbranntwein Alpa gesund. Diese stärken Nerven und Muskeln. Das sagt atich Ihr Arzt. Pelzauftewahruflg ^js^sässz und Umänderungen fachmännisch und billigst. — Abholen und Zustellen durch Auto. Tel. 11.280. FRANZ PAVLOUSEK, BRUNN, Herrengasse 1. 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In zwei Vorträgen, die in Prag ausverkaufte Häuser hatten, fand Lessing hinreißende Formulierungen zum jüdischen Problem, wie es in Deutschland' entscheidend ist. Er wird sicherlich auch bei uns größtes Interesse erwecken. Theodor Lessing in M. Ostrau. Gen. Prof. Theodor Lessing spricht am 17. Mai in einer großen Kundgebung in Mähr. Ostrau über das Thema „Was wird ans den Juden?" Näheres wird durch die Tagesblätter bekanntgegeben. Prag Veransta/tungskalender: 15. Mai: Ortsgruppe Poale Zion. Vortrag Dr. E. SohäclhfJör: „Die Lehren dteir deutschen Ereignisse". Beth Haa.m. 20 Uhr. 16. Mai: Vortrag" Ing-. V. Bauer: „Sowjetrußland und Palästina". 7*40 Uhr. — Vcrauanstelter: Verband »Lon. Aflcadiemiker. Der Duce spricht. Mit einer wenijr j?oschmaokvo'llen Barnum-Reklame als „der größte Redner des Judentums" angekündigt,, sprach der Duce der Revisionisten, Herr Jabotinsllcy, in der Lucerna imd dann nochmals im Beth Uaaim. Die Veranstaltung konnte noch einen zweiten Superlativ für sich in Anspruch nehmen: Noch nie hatte eine jüdische Vorsammlung' mit so starker Polizeibedekkung stattgefunden: 50 Polizisten deckten den großen „Helden von AMco". In dieser Atmosphäre eines durch Polizeigewalt vor deirn Einbruch nüchterner Kritik geschützten Nymbus ließ der Duce eine Rede von Stapel, die selbst prämiierte Revisionisten als außerordentlich blaß bezeichnen. Die Zurückhaltung im Ton ist leicht erklärlich: Jabotinaky fühlte, daß diese Masse in der Sache selbst gegen ihn sei. seine Ansichten nicht teile. Das machte ihn unsicher. Die größte Schnauze der zionistischen Bewegung kann sich zwar in ihrem Arbeiterhaß austoben, wenn es um den anonymen Zeitungsleseir des .Haint"; bezw. „Moment" geht, aber hier in Prag stieg der Führer ins Märchenland. Die Versammlung wäre bis auf einige gegen die m ili tar is tis ch en Fo r d er u n go n protestieren den Zwischenrufe glatt abgelaufen, wenn die Getreuen des Duce, die in, Prag nicht gewagt haben, ihre Braunhemden anzuziehen, nicht jeden leisesten Zwisohenrufer der Polizei übergeben hätten. So leisteten sie Dienst am jüdischen Volk, insbesondere durch Denunziation mehrerer ausländischer, jüdischer Studenten, die so in Gefahr kommen, aus der ÖSR. ausgewiesen zu werden. Zwei sozialistische Zionisten wurden sichergestellt, jedoch gleich wieder freigelassen. Brünn «■■■■«■■■R Veran^tattungslralendre: 11. Mai: Vortrag Gen. Prof. Goldelmann: ..Lage der Judlem in der SSSR" (Löst .der Kommunismus die Judenfrage?), 20-30 Ulm- Husfilv sbor. 14. Mai: Lag Beomer-Foier der Kujko am Maikkiabi-Sportplatz. 16. Mal: Vöntirag Prof. Dr. Theodor Leasing: „Was wird aus den Juden?" 20 Uhr, Großer Dopz-Saail (Poale Zion). 18. Mai: Orbsgruppe Poale Zion, Vortrag Gen. E. Schächten-: „Die Probleme fließ Parteitags". Anschließend Wahl der Delegiertlein zum' Parteitag. Eintritt nur für Mitglieder. Schwarzer Syenit für Denkmäler, feinkörnig Würfel ii. Schotter zur Pllastcnuig kaufen Sic am billigsteil in jeder Menge aus den Steinbrüchen des Großgrundbesitzes Dplni Kniseci, pp. Hartmanice Au* im yiiemßt^ Ein Ausflug nach Preßbarg Die zionistisch-sozialistische Organisation veranstaltet am 28. d. M. eine Reise zu Schiff nach Preßburg. Am Schiff ist für Unterhaltung der Teilnehmer gut vorgesorgt, eine ausgezeichnete Kapelle wird an Bord den tanzlustigen Genossinnen und Genossen aufspielen. In Preßburg finden Führungen durch das jüdische Stadtviertel statt, weiters wird eine gemeinsame Kundgebung mit den Preßburger Genossen veranstaltet. Der Preis der Reise beträgt S 7-— tour-retour. Wir hoffen, daß alle Genossen von dieser Möglichkeit, im frohen Kreise der Parteifreunde eine schöne Reise zu machen, weitgehenden Gebrauch machen werden, um so mehr als auch keine besonderen Paßgebühren zu entrichten sind, da ein Sammelpaß für alle Teilnehmer be7 sorgt werden wird. Legen-Sri Wert auf die jätflschä Kundschaft? - Wollen Sip, da3s tschechosluw. Erzeugnisse immer mehr gekauft werden? Rufen Sie Volejfe 35,393 Jüdisches VoIHsheim Hebräischer Unterricht. Der ausgezeichnete Besuch des ersten Anfängerkurses beweist das große Interesse, das in den weitesten jüdischen Kreisen für die hebräische Sprache'besteht. Da der erste Kurs tiberfüllt ist, wird ein zweiter Anfängerkurs eröffnet, der am Montag den 14. d. Monats beginnt. Der Hebräisch-Kurs für Vorgeschrittene wird dieser Tage eröffnet. Die Teilnehmerzahl der Kurse ist s e h r b eschränk t, Anmeldungen täglich im Sekretariat zwischen 0—8 Uhr. Starkes Anwachsen unserer Mitgliederzahl. Unsere Organisation hat in der letzten Zeit eine außerordentliche Steigerung clor Mitgliederzahl zu verzeichnen, gliederung der unter dem Eindruck der gliederung der .unter dem Eindruck der letzten Ereignisse beigetreten Genossen wird die "Partei vor schwere Probleme stellen, von deren Lösung das Schicksal des zion. Sozialismus in Wien abhängt. Kürzlich fand eine Versammlung der „Jüngsten" (nicht an Alter!) Mitglieder statt, in welcher die Genossen Dr. Schon* u. Dr. Sokol dem Bedürfnis derselben ausgezeichnet angepaßte Referate hielten und viele manigfaltige Fragen beantworteten. Wir hoffen, daß unsere Orgasation; den Mitgliederzuwachs zu eiiVem'dauernden zu gestallten verstehen wird. Gegründet 1882 Gesellschaft Versicherungsbestand Ende 1931 . . . . Prämien- und Zinsen- Einnahmen i.J. 1931 Garantiemittel Ende 1931 . . . . Auszahlungen an die Versicherten i.J. 1931 S 2.746,000.000'- „ 182,000.000-- 472,000.000-— 42,500.000'- Tätlgbeifsgeblef: Österreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik. Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien. Palastina, Syrien, Türkei, Tunis und Ägypten. Väzite si zidovskych zakaznfkä? Chcete, aby se ceskoslovenske vyroöky stäle vfee kupovaly? 9 Wir unterbreiten Ihren ausführliche Offerte für Ihre Insertion. Pfedlozime Väm pfeanou nabicku pro Va*i insercl. i & , ^f^^ia M i ..YTv n^^>" i ipU~ i %rM '! ' stW?^ j;.L * «•. - . <lL£r , ■ * :!■:<:, , _ *J*'ifweäae*'«*»*^;'^- r^,w^,^1...;V;P Wi-irfT;,|fr|! HOTEL PUl%SIOi\ VALCHA HAVLOVICE U D0MA2LIC,^ ÖUMAVA Damen-ü. Heppen-Modesalon Ia Ausführung auch aus mitgebrachten Stoffen Ermäßigte Preise TU.,' Paldc „Pekinli", Späienä ul. ZO BANK- U. VERSICHERUNGSINSTITUT Ing. J. REISSENZAHN u. Co. PRAHA II, Zitna 27. Tel. 26477 HypotliekarJcredite, Wechselm.. 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Der hiesigen P. T. Öffentlichkeit und den Besuchern Brünns Mittag-Menu K5 9'— er,aube ich mir mitzuteilen, daß Ich am 1. April 1933 die Abend-Menu Kö 7-50 Pilsner Urquell. Budweiser Bürgerbräu. Naturweine. In Brünn übernommen habe. Mäßige Preise. — Solide Bedienung. ]OS. KUBEC BabnhQlrestaurafear DIE GROSSMÜTTER GEDENKEN ihrer kloinen Küchen, joner gemütlichen Stubchen mit den winzig kleineu Fonstorn, und doch bedauern sie, daß os in ihrer Jugend noch keine Kredenz gab AMERIKA DIE MÜTTER ANERKENNEN die Ursache ihrer Klagen und sehen, daß andere Zeiten andere Anforderungen mit sich bringen. Ihre Sehnsucht ist es, ihro alten Küohenmöbel einzutauschen gegen die Kredenz AMERIKA MODERNE JUNGE FRAUEN RICHTEN ihro Küche so ein, wie es die Vorhältnisse orfordern, d. h. sie wählen für ihren Haushalt die beste Kredenz, weicheist AMERIKA Mit dieser Kredenz wird Übersichtlichkeit, Geräumigkeit, Bequemlichkeit, musterhafte Ordnung erzielt, weiters mehr Zelt, Reinlichkeit und Eleganz. 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