Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 5 (3.2.1933)
- Date
- 1933-02-03
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 6 tm mm(m ammm ä. FebMäf 1033 Die Reahllon ton linhs ms rechts Der kämpf gegen das allgemeine Wahlrecht In die Wiener Kultusgeüieinde. Das energische Vorgehen unserer Mandatare und der Zionisten im Wieher KultusvofBtande in der Frage des allgemeinen Wahlrechtes hat die Reaktionäre im jüdischen Leben, von der ..Agudah" bis zu den Rothschild-Genossen und den „Wertctägigen", in Bewegung gesetzt. Daß die „Union" von Rothschilds Gnaden gegen das allgemeine Wahlrecht auftritt, ist natürlich keine Überraschung. Von ihrem P&rteiinteresse aus ist es auch begreiflich. Haben doch die letzten acht Jahre, in welchen die Zahl der Wähler unaufhörlich gewachsen ist, eine Schrumpfung der Vertretung der -,Ünion" herbeigeführt und es kann auch leein Zweifel bestehen, daß sie mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechtes «zur völligen Bedeutungslosigkeit herabsinken wird. Beschämend ist nur. daß die „Union" in diesem Kampfe gegen die Demokratie die „Genossen" voranschickt. . „Genosse" Dr. Feldsberg ist zum Kampfe gegen das allgemeine Wahlrecht überhaupt ausgezogen, und zwar in Wahrung des roligiösen Charakters der Gemeinde. Für diesen ..Genossen" darf wohl als MilderungHgrund seine völlige Unkenntnis in Sachen der Kultusgemcindo angeführt werden. Wenn ihm die Ziffern des Budgets vder Kultusgemeiude auch nur annähernd bekannt wären, könnte er nicht behaupten, daß sie nur eine religiöse Körperschaft ist. Wir werden die bevorstehende Budgetdebatte dazu benutzen, um-Herrn Dr. Feldsberg diesbezüglich aufzuklären. , Die „Werktätigen" haben es nicht gewagt, gegen das allgemeine Wahlrecht überhaupt aufzutreten und, sie haben ..nur" gegen das passive Wahlrecht für die Frauen gesprochen und gestimmt. Auch sie natürlich zur Wahrung des religiösen Charakters der Gemeinde. Jetzt wissen wir nunmehr, welche Aufgaben diese „Genossen" in der Kultusgemeinde zu erfüllen haben. Wie wir hören, hat auch das Rabbinat eingegriffen. Auch. die Herren Rabbiner sehen wahrscheinlich keine größere Gefahr für die religiösen Interessen der Wiener Juden als die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes. Wir würden unseren besorgten Seelsor- §ern dringend abraten, diese Frage mit der eligion zu verquicken. Sie erweisen der Sa-, che, der zu dienen sie berufen sind, einen schlechten Dienst, wenn sie sich mit den Interessen der Reaktion identifizieren. Wenn auch'.ihr Widerstand'— den Worten nach — was noch keinesfalls feststeht — der Auffassung der religiösen Tradition entsprechen sollte, versündigen sie sich dennoch an dem Geiste unseres Volkes,, wenn sie hier den geänderten Verhältnissen nicht Rechnung tragen wollen. Am heftigsten hetzt die „Agudah" gegen das allgemeine Wahlrecht. Sie läßt Gerüchte verbreiten, daß sie' sich durch die Gründung einer eigenen Gemeinde selbständig machen .wollen; Drohungen dieser " Art von jener Seite hören wir nicht zum . ersten Male. Den Gegnern des allgemeinen Walürechtes von deir ,.Agudah" bis zu „Genossen" Dr. Feldsberg und den „werktätigen" Verrätern sei gesagt, daß sie in dieser Frage auf G r a n i 11 beißen werden.. Wir werden uns durch Drohungen, von welcher Seite sie auch kommen mögen, nicht einschüchtern lassen. Aas dem HMn Erweiterte Partei-Exekutive einberufen Die Exekutive der Partei in der CSR. hat in ihrer Sitzung vom 28. Jänner beschlossen, für Sonntag, den 12. Feber, 9*30 Vormittag, eine Beratung der erweiterten Partei-Exekutive einzuberufen. Es ist Pflicht sämtlicher Mitglieder der erweiterten Exekutive, an dieser Sitzung teilzunehmen, die a u ß ex ordentlich wichtige Fragen zu behandeln hat. Ortsgruppen, die in der erweiterten Exekutive nicht vertreten sind, haben das Recht, einen Delegierten zu entsenden. Die Sitzung findet in Brünn in den Räumen des Sekretariates, Köliste 19, statt. Tagesordnung: 1. Bericht der Exekutive (Politik, Organisationsfragen, Parteitag) Greil. Keßler. 2. Finanzbericht Gen. Dr. Grünfeld. 3. Presse Gen. Baum. Die Landeshonferenz in Deutschland Die Eröffnungsßitzung der Landeskonferenz der Sozialistisch-Zionistischen Vereinigung Poale Zion Häpoel Hazair, über deren Tagesordnung wir in der letzten Nummer ausführlich berichtet haben, findet im Logenhaus Berlin, Joachimsthalerstraße 13 (Bahnhof Zoo) am Sonnabend, den 11. Februar 20*30 Uhr statt. Platzanmeldungen wegen der beschränkten Zahl der Sitze unter Tel. Weiden dämm 39-85. 0 Berlin. Die letzten Wochen waren zum größten Teil der inneren Konsolidierung der 'rtsgruppe und einer ideologischen. Klärung im Zusammenhange mit der bevorstehenden Landeskonferenz gewidmet. Die Ortsgruppe hat zu diesem Zweck drei Mitgliederversammlungen abgehalten, die der Erörterung dter Konferenzprobleme dienten. In der ersten Versammlung dieser Reihe 5 sprach Georg Landauer zu den Palästina- und Kongreß^ fragen. In einem gründlichen Referat ging Landauer sehr ausführlich auf die augenblickliche Situation der Arbeiterschaft in Palästina ein, die ungeachtet ihrer Beteiligung an der zionistischen Exekutive auf der ganzen Front in die Defensive gedrängt wurde. In der zweiten Versammlung sprachen djte Chawerim Fritz Löwenstein und, Marcel Lew über ^Unsere Mitarbeit in der Z. V. f. D.". Den Referaten schloß sich eine ausführliche Aussprache an, an der sich u. a. auoh unsere Vertagter im G. A. der Z. V. f. D. beteiligten und die wesentlich zu einer Klärung der Meinungen beigetragen hat. Die dritte Versammlung war unserer Gemiende- und sozialen Arbeit gewidmet. Chawer G. L u b i n s k i leitete die Aussprache Soeben erschienen: Ber Borochow Sozialismus und Zionismus Eine Synthese Ausgewählte Schriften,, herausgegeben von Mendel Singer. Das grundlegende Werk vom jüdischen Sozialismus. Aus dem Inhalt: Die wirtschaftliche Entwicklung des jüdischen Volkes. — Die Klaaseninteressen und die nationale Frage.—Die Grundlagen des Ppalezionismus. — Umfang, Intensitättirid Erfolg des ökonomischen : Kampfes ctergüdischenArbeiter.- Nationale Ohnsmachtund nationale Selbsthilfe. — Wie kann der Verdrängung der jüdischen Arbeiter gesteuert werden?—Ke.Schwierigkeiten des Poalezionismus.—Die Moral des Klassenkampfes. — Zur soaiaKstischen Problßmatik. — Zur sozialen Revolution. —Dynamik und Zivilisation.—An der Wiege des sozialistischen Zionismus. — Erinnerungen 'an Ber Boröchöws Jugendzeit, von seinem Vater;M.ä, Borochow, —Borochow uv der Geschichte 'unserer Bewegung, von.S. Kaplansky. — Boroohows Rückkehr nach, Rußland, von Sch. Her. ' Der Band ist 400'Seiten stark, schön ausgeführt and mit Illustrationen verseben. Preis Schilling 8*50 — Kß 45'— in Ganzleinen excl. Porto. . %xx beziehen •daroh: „Der Jüdische: Arbeiter", Wien II., Blumauergasse 1. „Der Neue Weg",, Brünn, Koliätö 19. Praktische GashaustioUgeräfe erhältlich bei ollen. Installateuren Wiens und bei den Wiener siaotiscben Oaswerhen ständige Ausstellungen: VHI. Josefstädterstraße 10 t XM. Theresienbadgasse , 3 XX. vD-enisgasse 39 8 bis 18 Uhr ,Dcr Jüdische Arbeiter ist in Wien bei allen zeitun&ständen zu haben mit einem ausführlichen Referat ein und führte aus, den Wirkungsmöglichkeiten unserer Vertreter seien durch den freiwilligen Charakter der Gemeinde, durch die soziale Gliederung seiner Mitglieder, durch den beschränkten Umfang seiner sozialen Arbeit bestimmte Grenzen gezogen. Es müsse darauf hingewirkt werden, in der Gemeinde alle sozialistischen Kräfte zusammenzufassen. Nach einer lebhaften Aussprache fand die Wahl der Delegierten zur Parteikonferenz statt. Es wurden die folgenden Chawerim gewählt: Boris Eisenstadt, Marcel Lew, Fritz Löwehstein. Georg Pape, J. Klinow, Fritz Lichtenstein, Erwin Bromberger. Besondere Beachtung verdient der vor einigen Wochen ins Leben gerufene Funkt i ö n ä r k ö r p e r. Diese Funktionärgruppe, der bereits 30 aktive, arbeitswillige Chawerim angehören,, soll in Zukunft alle wichtige Aktionen der Partei stützen und ihre erfolgreiche Durchführung gewährleisten. Die Berliner Ortsgruppe wurde in 15 Bezinke eingeteilt. Jedem Bezirke wurde ein Funktionär zugeteilt, der die Aufgabe hat, durch persönliche Fühlungnahme die Mitglieder seines Bezirks für die Parteiarbeit im größeren Maße als bishet zu interessieren und zu aktivieren. Er hat ferner die Aufgabe, seine Mitglieder über die Lage und den Kampf der jüdischen Arbeiterschaft in. Palästina und in den anderen Ländern zu informieren und Anregungen und Wünsche für unsere Arbeit zu vermitteln. Diese Bezirke sollen später bei den bevorstehenden großen Aktionen der Partei, wie dem Kongreßwahlkampf und einer geplanten Werbeaktion als Stützpunkte dienen und zur Ausdehnung unseres Wirkungskreises und Einflusses beitragen. Auch für die verschiedenen Jügendbünde und studentischen Verbindungen wurden Funktionäre der' Partei eingesetzt. Nach Möglichkeit soll diese Einrichtung auch auf privatwirtschaftliche Unternehmung ausgedehntwerden. Breslau. Am 17. Dezember fand hier eine Versammlung statt, in der Chawer Adler- Rudel über die Aufgaben der Vereinigten Partei gesprochen hat. Anschließend fand eine Konstituierung der Ortsgruppe statt. Sie zählt jetzt 65 Mitglieder. Ende dieses Monats soil eine große öffentliohe Kundgebung mit der Beteiligung von Chawer Dr. M. Traub stattfinden. Erfurt. In einer Versammlung am 5.' Jänner, in der Chawei'i Fritz Fraenkel das einleitende Referat hielt, wurdehier eine Ortsgruppe der Vereinigten Partei gegründet. 22 Chawerim schlössen sich der Vereinigung an. Es sind noch weitere Beitritte zu erwarten. Zur Landeskonferenz, wurden folgende Chawerim gewählt: F. Fraenkel. Dr. Klein, Gruber ,als Delegierte, Dr. R. Wolfheim als Ersatzdelegierter. Dresden. Chawer Fritz Löwenstein besuchte am 20. November Dresden. Er sprach in einer von der Ortsgruppe veranstalteten öffentlichen Versammlung über „Die Aufgaben des sozialistischen Zionismus in Deutschland". Anschließend fand eine interne Be: sprechurig unserer Chawerim statt, die der Frage der Konstituierung der neuen Ortsgruppe diente. Am 17. Dezember fand die (konstituierende Versammlung der neugegründeten Ortsgruppe statt, der 42 Mitglieder beigetreten sind. Der Vorstand beabsichtigt, sich mehr als bisher der zionistischen Aufklärungsarbeit zu widmen. Chemnitz. Am 19. November sprach hier im Rahmen einer Versammlung der Z. O. G. Fritz Löwenstein über den sozialistischen Zionismus. Etwa 30 Chawerim bekannten sich zu unseren Ideen. Es ist zu erwarten, daß bald ein Modus vivendi gefunden werden wird, am die Existenz oiner (selbständigen Orts- Sruppe unserer Vereinigung neben der Z. . G. zu ermöglichen. Hamburg. Am 10. Novembeir sprach Chawer Dr. M. Traub in einer überfüllten Kundgebung unserer Ortsgruppe über das Thema: .,Erstrebtes und Erreichtes in Palästina". Nach der Kundgebung trafen sich unsere Chawerim zu der konstituierenden Versamnir lung der Orsgruppe zusammen, der eine An? zahl bekannter Zionisten und viele Jugendliche beigetreten sind. Der Vorstand unter Führung von . Chawer Dr, A.. Kupfe>rberjg hat eine erfolgreiche Werbeaktion in Kreisen der S. P. D. durchgeführt. 0 Köln. Anfang Dezember fand hier mit Beteiligung von Chawer Alfred Berger eine Aussprache statt, die sowohl der Erörterung politischer Fragen, als auch dem Zwecke der Neukonstituierung der 'Ortsgruppe diente.! 0 Leipzig, Die Ortsgruppe zählt 61 Mitglieder. Am 13. Jänner fand eine Mitgliederversammlung;statt, die der Erörterung^ der Konferenzpirobleme gewidmet war. Dieser schloß sich die Wahl der Delegierten zur Parteikonferenz an. 0 Bezirkskonferenz der Ortsgruppen :m Rheinland/ Sonntag, den 22. Jänner, fand in Duisburg eine Bezirksjkonferenz statt, zu der alle Ortsgruppen im Rheinland und Vertreter der chaluziseheh Bünde eingeladen waren. Chawer Georg Landauer referierte über i.Die Lage in Palästina und die Situation der Arbeiterschaft". Es folgten: ein Referat von Chawer S o h a y e r über das Thema: „Kann man mit den bürgerlichen Zionisten gemeinsam arbeiten?" und von Chawer Ch. Sehe* b er c h i'ener über: „Parteidemokratie". Diese Konferenz sollte sowohl einer ideologischen Klärung, als auch der Konsolidierung und organisatorischen Stärkung der rheinischen Ortsgruppen dienen. Schriftenreihe „Der neue Wen"* Hell l Soeben erschienen Berl Locher: Was ist Poalc-Zioiiismus? Mit einem Vorwort PrClS hl 1-50 - Gute Ausstattung Bestellungen gegen Voreinsendung des Betrages in Briefmarken bezw. Internationalen Postscheinen an JUdlscli-sozlalücm.Arbelterpailel ..POALE ZION \ Brünn, KollSfö 19 -Kütttt Gastspiel der „Wilnaer Truppe". Das Gastspiel der Schauspieler der „Wilnaef Truppe" ist eine sehr erfreuliche Erscheinung im jüdischen Wien. Obwohl auch in ihrem Ensemble Dina König, Josef Kamen und Jakob Woiselitz mit Recht die Spitze bilden, sind sie dennoch nicht ganz auf das bei uns in der, letzten Zeit eingeführte Starsystem . eingestellt. Das konnte man gleich bei der Aufführung des ersten Stückes: HERSCHELE OSTROPOLER von M. Liftschütz feststellen. Die Fabel des Stückes bietet nur einen Vorwand für die ausgezeichneten Leistungen der Schauspieler. Sie stützt sich hauptsächlich auf einige Anekdoten und überlieferte Witze des großen jüdischen Witzboldes und zeichnet sich noch durch mutige Verhöhnung der Halbheiten und des Aberglaubens im Kreise des Schiweter Rebe aus. Josef Kamen in der Titelrolle bietet uns eine wundervolle Charakteristik dieses Spötters um des Spottes willen, dieses Schalken, der alle Schwächen seiner Umgebung instinktiv aufspürt uhdf sie rückhaltlos ausbeutet. Die Figur des Herscheie Ostropoler ist bis in die kleinste Einzelheit fein durchdacht und vollendet. Jakob W e i s s 1 i t z als Rebe und Dina K ön i g als seine Gattin schufen lebensechte Typen und zeigten sich insbesondere durch die Beschränkung, d|urch das Haushalten mit den schauspielerischen Mitteln als "Meister. In einer Episodenrolle bewies Frau Weintraub, daß "die einst gefeierte Jugendliche im älteren Rollenfach (sie spielte: eine Jüdin) viel leisten kann. Sie packte den Ton und das Tempo des Stückes und| bot eine:-köstliche Figur. Als Jidel Tellerlecker ' war der junge, sehr talentierte S c h n a 11 m a n n ausgezeichnet, auch S igal als Chamina erinnerte an die schönen Tage der Wiener „Jüd. Volksbühne". Adolf Bell (Jisruel Chassies), Marta P a n o f f (Oper Balagule) und Hermann Punis (Simche Gabe) fügten sich djera Ensemble ein. Die Musik von Kohn unterstreicht den volkstümlichen Charakter dieses Lustspieles und erhöht bedeutend die Wirkung. Man darf wohl den weiteren Aufführungen dieser Truppe mit Interesse entgegensehen. M. S. Revisionismus im Spiegel eines großen Dichters. Es ist allgemein bekannt, daß Ch. N. Bialiks Stellung zur Erscheinung des Revisionismus eine scharf ablehnende ist. Über seine Beziehung zu unseren Extremisten schrieb er noch in den Anfängen der Bewegung im „Haolam": „Jabotinsky istein erstklassiger Redner und Publizist, das Unglück ist aber, daß er auch beschloß,-Politiker zu sein. Früher -zwang (-ihn seine Ambition, Politik in der msiseben Duma zu machen, yjetzt zwingt ihn dieselbe Ambition, sie in unser zionistisches Lehen zu tragen. Die Bestrebung seines Lebens ist, zur Führung zu kommen -— hier hat er die letzte Gelegenheit —, daher die Verbitterung in seinem Kämpfender der Kampf seines Lebens ist. Ich war einmal zu einem Bankett eingeladen, das Jabotinsky1 galt, ohne dies zu wissen. Da ich eine Rede halten mußte, sagte ich: „Weil ich weiß, Jabotinsky, daß du ein guter Zionist bist, wünsche iph dir, daß du politische Niederlagen erleidest, wohin du dich aücb kehrst — denn deine Niederlagen werden der Sieg des' Zionismus sein." Zum Kampf der Revisionisten gegen Weizmann schrieb Bialik: „Im ..Verrat' Weizmanns ist .mehr Glauben als im ganzeii theatralischen Credo seiner ^Gegner." Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Pinkas Kornblüb, Student, Wien, IL, Blumauergasse 1. Druck der Mähr, Druckerei A.-G. Polygrafia in Brünn.