Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 4 (27.1.1933)
- Date
- 1933-01-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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DEft JÜDISCHE ARBEITER 2t Jänner 1933 War Strickers Rede reaktionär? . Die Briinner Uevisionisteh hatten für Saarns. Itö&i den 21. Jänner", zu cpiem Vertrag Robeft ^ipkers 'Jlpef das Thema JJst der Reyisioiiäsmn's feikf »bnär"?''1 eingeladen, der vor einem EnJbUkum tfqn annähernd 400 Zuhörern st&ttfahfl. Die "Revisionisten selbst befanden' sich (fabei, trot?. der Boonfoenreklatne für den Abend, in einer erschreckenden Minderheit. Mehr als ' Hälfte der Zuhörer waren Po&le-Zionisten und unserer Partei nahestehende Jugendliche. Sö gestaltete, sich der Abend, der stellenweise , einen bewegten Verlauf nahm, zu einem kontradiktorischen — allerdings nur zwischen tfen' Vertretern des linken Flügels und jenen djtf Reaktion — denn die allgemeinen Zioniaten, "fon den „Setzen der Behörden" vertretet^ hatten zu den Heftigen Angriffen Strikketa offenbar nicht® tili sagen und gingen so weit, se'nie Ausführungen) teils mit selbstmör- - dorischem Applaus, teils mit beifälligem Schmunzeln aufzunehmen. ' Stricker servierte eine tüchtige Portion jener Bonhomie' und jenes bescKeidenen HumarB, der bei «atten und Phrasen zugänglichen Bürgern jrirken mag, unsere Menschen aber im (^njzen recht külil Ueß. A-'ßr prä^eMierte die alte Gleichung: Heiv.l- Kevisiönismus. — Wenn man gegen den Reyisionisntus sage, daß er reaktionär sei. dann treffe dies ebenso den Herzischen Zionismus. Auch gegen Herzl >yurde der Vorwurf der Reaktion erhöben, weil er das Bekenntnis aur jüdischen Nat'on proklamierte,' weil* postulierte, die Juden müssen sio &eim, wie die anderen Völker, und schließlich.", weil er die Forgerung mach dem Judienstoat erhob. Zionismus, sagte, Stricker, ist wicht dazu da, irgend einer änderen Idee, zum Durchbruch zu verhelfen, sondern will nur ' dien * Juden' helfen. pt ließ sich zu der charakteristischen Erklilrufljg hinreißen: »Wir sind: dagegen, daß im Aufbau Pälästimas die Geistigkeit, immer in 'den"'Vordergrund! gestellt wird, weil wir sagen, das' ist ledifflich eine Übernahme 'alter assimilatorischer Begriffe." Ja freilich — sie gind gegen den Geist und die .Geistigkeit, unsere < Revisionisten — das mußte man nicht erst ausdrücklich -erklären! * Striekel' wünscht weiter, wir mögen sein wie andere Nationen. Er stellt die Tatsache, daß es im Palästina dreierlei Schulen "gibt, d.ejr Einheit im. Schulwesen anderer Völker gegen1 über, und fälscht dabei, aus Unwissenheit oder im Bewußtsein. Als pb z. B. nicht auch in Deutschland, in 'der ' Tschechoslowakei verschiedene Airten von Schulen vorhanden -\yUi^, sori. & Schulen konressionelleai' Cliainaktetis,: Ttint deren''Bestiand ''ein heftiger Kaimipf geführt wird. Schulen "lauf Grundlage ' gänz m,6\lerrier',,Eiiziehungs'methbden. ''die lin, ' das staatliche oder öffentliche Schulsysteni noch k^|nß Anfnahimle gefunden haben; Paß/ <\if> ÄtpeiterscHiile Heimi St?n<^er^ejjn D,orn p Äuge' ist.-Verstehen wir 'aber 'dial^ es $p '••.öt^'-'ÄM'i^P^ •«mderwafte gäbt; isf frei qrfmifl'en. - ■ ".' •". ■>-■' ■'' '^trjeker ikoinstiaitieirj) z\yar, daß miaai ,,nioht glauben ' dairf^'alles.' was jetzt nach" Palästina gelje, bestehe aus Zioin^ten, sei getrieben y,on v'Slealismui "fadi. jttidRscKern. "Gefühl. Es sind lf£ute~ schonviele N'ichtzionisten; in Palästina ..•undv''es ^bb'giimein -!tGoa^rll]cte>>* ga&7/ linängenehanleu' Art. „Wer ableir denkt, daß er jetzt etwais ' vqn. de^-Prob^eipen erziihlep w/urd. d|e .dipjef zintserihüngrig'e,* dde Bodenpreise'' steigernde Italien beschränkt, wo er die Macht erg-fiff. Ih' Deutscfilaftd hat' er sie noch nicht, wirkt aber dennoch als politische JKiraft, Hüft muß lUKer'ltampf gelten." In der Tschechpslowaikei g&p es wenige ■ Stunden nach Strickers* Rede einen 'Kasernenstüfrh einen Versuch" der Miächtergreifuhg, der zurückgeschlagen, wurde — Faswismus, tschechischem;, deutschen und jüdischen wird es auch weiter geben. Gen. Mendl Singer gab als Sprecher der Poale Zion in ein Paar Worten einen ausgezeichneten Durchschnitt durch die Verlogenheiten der Strickerechen Rede. Jüdischer Staats- Patriotismus sei eine schöne Sache, aber die Revisionisten hätten den „Juden staiat unterwegs", die Zionistische Organisation, schmählich verraten und zu zerstören versucht. Es war kein Führer der Arbejterachaft, der auf dem Kongreß sesne Karte zerri&sen hat. Wähofend die Poale "Zion in einem tragischen Moment gespalten wurde, weil ein Teil den Zionistenkongreß nicht verlassen'wollte, "erklärt Jabotinsky nach dem jahrelangen Kampf gegen ' die Jewish Agency offen,' "'daß die Disziplin der auch' aus Nichtschekelzahlern bestehenden »revisionistischen Organisation.- gegenüber vor der zionistischen rangiere/ Singer wendet sich' gegen die orthodoxale Auf: fäßsuhg von Herzls Werk. Man könne nicht sagen: Nur was im Judehstaat stehe. — nichts anderes. Der„Judenstaiat"war nur der erste Schritt des Herzischen Zionismus. Dann kam Altneuland, wo der Zionismus als ,idie große Arbeitsgelegenheit für das jüdische Volk" 'bezeichnet wird. (Wir kommen auf Geh. Mendl Singers Red© noch ausführlich zurück.) Tschechoslowakei 0 Sitzung der Parteiexekutive. Am Samstag, den 21. d. M., fand in den Räumen des Sekretariats der Poale Zion eine Sitzung 'der Parteiexekutive statt, die sieh mit einer Reihe' wichtiger Fragen befa.ßte. Die Berichte der Ortsgruppen Ostrau. bezüglich der kommenden Wahlen und Bratislavas bzgl. der Partei wurden zur Kenntnis genommen. Die Gen. ' Oskiar ' Huber und Siegfried Kessler übernahmen provisorisch, Nbis zur Neubesetzung unseres Sekretariates, die Agenden. An' 'der- Sitzung mihm auch Gen. Mendel Banger-Wien teil, mit dlemi wichtige Fragen der Ausgestaltung unserer Parteipresse" beraten wurden'. r Vom Techelet-Lavan. ' Am 15. xind 21. I. ■ fanden in allen, Kreisen des . Teohelet - Lavan Kreisführertage statt; die; sehr wichtige Frage des Ausbaues der Organisation stand auf 'der Tagesordnung. Da für "den ' V und '2,. Feber eine Bnndesrätsitaurig' einberüfen' wm'rd'e,' wurde das Programm derselben erörtert. DJe;Hamha.gah Raschith bömft für :dea,l. und '2. Feber ' die Moazah nach Prag 'e|h. Prog,.Mmlm:',' ' " ' " ". .. r 1". Unsere Veiiaaistaltungen inkl. Sommeiy 2. Die 'erzieherische* Arbeit Iiis -zum Soinmer 3. Vorbereitung des Fülvrei*tages. 4. Der ideologische Weg unserer Bewegung. zantsenhungwge,' ' Mittelstand'^t: sieh bjrSflg'V d'^r 'ypip Faiibstein, Newmari xmd der ,*,Neuon Weit'' pä'6'te'gieit und von Jaboitiiinsiky ideologisch* verheaTlichit wird („dejiv weitgereiste Kaufmanni', „der Kultur- J( _ it»4| tun?" fragt er.?,Eiiie .möraliscK«?. "Npicht 'schaffen..,.'.'4u'dens,ta4tsi4ee,.. jüdi- Scjier Pati'iptiisinus." ft"Bs ^ebeJdie 'Phrase! . '" Im Verlauf ..'cfe^ Yiortiia^gs stellte es säc]v weiter heraus; d'aß: 1. der jüdliische, jAusheuter ein Produkt der jüdischen' Aafheitpttis.cha# selbsfi söi," die. auf de|n I^a^spnljiamp^ riecht yerzichten wolle, den jü^dd^chefi Unternehmer rejze, und schließlich auf den "Gedanken bringe, den arabischen Arheiter auch ah? 'seipeai Brudeiv zu betrachte^,: 2. Daß der Revisionismus glaubt, die Arbeiterschaft wolle in Palästinaeine Filiale der II. Internationale eaiichtcsn' und dsios schoinr deshalb ablehnt, weil ihm die Politik der Sozialdemokratie 'zu Avenig radikal sei. (Diesen Quatsch hört man, vpp jedem aweiten bttrgei-- lichen Rausohebairt, warum also nicht vom den Revisionisten auch, den Verehrern jedes billigen RevolutianaVUirriis). Wenn7 schon Intenuitiqnale, dw HI- D^e, Jugend liebe;keine;halbeh Sachen.' Man müße dias verstehen. (Herr Stricker versteht also nicht, warumi Jugend zur Poale Zion kom"m\ er versteht iaher, wenn sie in die Komintern-geht;) Und er sagte wörtlioh: „Einer giroßen Sache muß nun die andexe große Sache gegenüberstellen: Hie:r, J^iclenstaat —• hier in. Inteniatioiiale." Wehige Wprte ST»äter oha.rakterisioi^ er, diese giroße Sache so: „Was heuto in Rußland vot >sich gelit, ist die fürchterlichste Reaktion, die man sich v.ora,teMen kann, und, es ^blejibt Reaktion, ob der Großfürst flau Kommissä/r, pi'ttgelt, oder Kommissär-den Großfürsten." , Es lebe die Dogiik! t;"Eß lebo das »Wiener Journal"! ."Noch einige Perlen: . ,,Fa§zismus? Faszi^wus ist MachtergTeifung. ^yas' s,oU man bei uns ergveifen? Die Schuldeii?, (Zionistische Führer der Allgemeinen "fcj^sQbei1 wdieflw Stella Applaus und lachen TrUpep.) M^n sagt Faszismu§. und denkt'sich nichts dabei." . '; _9,h d,9chi Faszisinu^ hat sich! nicht nuir auf §je S'tzupg r 4er 'Maaziih ist . intern!!! i den Semesterferien, voni 1.—5. Febe^-, vejiajngtalteit dey' Tepheleth-Lavan ein Lager in {Jqmrüce h^i Tiänoy. Anmeldungen bei der Hanlagaii.' Lagerbeitrag Kö 65'—. T e c h e 1 e t-L a v a n: Inj Freistadt wurde eine ineue* Qrtsgruppe, gegt'ün^pt, d|e bereits mit' der Arbeit' liegohnen liat. *' Vom Kere^i Haj^sspät Fnau Dr. Rahel Klompus, die belcannte Mitaxbeite.ain des Kßren Hiajessodi, hat programmgemäß mit-ihrer Axbeit in der Tschek chb^lowakei begonnen" ut^d" zi^iächst oirie sehr erfolgreiche Aktion in "Odmütz durchgeführt'. Frau Dr. Klompus sprach in einer internen Mitariheiitei'versamanlung ünd > zusammen mit Herrn Dr. In$\ Airmin Weimer, clem Vorsitzenden der. tschechoslowakischen Zentral* köinan'Ission des Kefen." Hajessöd; in einer überaus gut-besuchten' öffentlichen Versammlung." Die Qlmütaer L^deskommission des Keren Hajessod berichteji, daß die von Frau l}r.'. Kloinpus fd'l"1chg,efülMite , Bfesuchsaktionein über alle Erwartungen gutes Resultat erzielt hat. ,»Fmü Dr*. Klompus' versteht es Leben 'in die iStadt zu bi*ingen und erzielt gu^e. ja-flir. die heutige Wi^schaftslage sogar ausgezeichnete Erfolge.'^ .! Frau Dr. Klonipus J\at jet^t ihre Arbleiit für den Keren Hajessod in Böhmen aufgenommen und1 fuhrt zunächst eine Aktion in Nachod und U.mgebun'g' durch. Am 6. Februar spricht sie ziusainmen niit T>x, NacJmm. Goldmann in Prag. Aktionen in. Reip.hepbe*rg und Pilsen werden vorbereitet. ' Wirtschaftskrise un(J Ju^en.. - (Kundgebung ^er Poale Zion in Prag.) Dpnnerstag, den 19, Jänner fand im überfüllten Saa.| des Cafö Ascheiv mann eine Versammlung statt, bei welr eher eine Diskussion über das Thema „Weltwirtschaftskrise und Judentum^ abgeführt wurde. Der. Abend war von der Ortsgruppe Prag der Poale Zion veranstaltet. ' Als erster Redner sprach. Gen. Prof. S, GrpJ&elmann und beleuchtete, #e Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft, die Zwangsläufigkeit ihrer Krisen und die Ausschaltufig äer Juden bei den Prozessen sder „Industrialisierung, 'Mechanisierung und Verst^atlichting. ' Die Zähl „selbstständiger" Existenzen sei bei den Juden dreimal so groß gewesen als bei den Nichtjuden; die Zahl der Lohnempfänger klein. Die Krise treffe beide Schichten mit (der ganzen Härte, ßr. Arthur II eil er als zweiter Redner wies auf die Tatsache hin, : daß das Westjudentum von der Krise nur deshalb in seiner Gesamtheit weit weniger getroffen sei, als das Ostjudentum, weil es noch keine richtige Wirtschaftsgemeinschaft bilde. Er hpb die Bedeutung Palästinas für die Lösung der jüdischen Wirtschaftsfrage ' hervor und führte aus, daß die Anwendung der neuesten technischen Mittel in Erez Israel nicht dazu führen dürfe, das Land in einem zu starken Maße zivilisatorisch zu europäisieren. An der darauffolgenden langandauernden Debatte beteiligten sich neben den Gen. Münk und Sokolowitz die Herren Pollak, Heller und Maxim Sakaschansky. ' Jugend und nationaler Aufbau. Zu diesem Thema sprach am 22. Jänner der Sekretär der: KKL,' Adolf Pollak. Er beleuchtete die "bisherigen Leistungen des KKL und richtet.e einen Appell an die Jugend, die Arbeit für den jüdischen ' Natiöriajfpnd^ mit verstärkter Energie zu führen. Bmünn Voran sialtungskatend'esr s 26. Jänner: Ortsgruppe Poale Zion Vottragsabend „Fünf Jahre Poale Zion in der Tschechoslowakei". Referent: Gen. Sipftir. Kessler"(20 Uhr,' ftoliste* 19)'. '■>.?■>■■ 2 8." J ä n n e r: Sitzung'* den- Partei-Exekutive um 15;3'ö im' Sekretariat. — "Wichtige Tagesordnung. — Enscheinen aller Mitglieder Pflicht. .2 8. Jänner : Makiklabi-Gesellschaffcsabend " im kleinen Dopz:Säal. 2 9. Järi ner : 20 Uhr Mitgiiedea-versammlun^ des Vei^andes 'zionfetisch-siOzialistischcT Akademiiker, Köli§te 19. 3Q. Jamner und: jeden folgenden Montag C h ü g I w r i"im Jugendheim. Leigion'arska 3. — Beginn 'fller Sichah für Hebräis.p]isprechende 19-80 Uhr. 12.' Februar: Bar Kochba' Fünfulialee im * Künstlerhaus. 15. Februar: 'Vortiragsia.bend Arnold Z w e i g' (Berlin). 2 1. F q b r u la r : ,,Abend jüdiiseher Kunst" im .Schubertbunds(aal unter Mitwivkune von " t^'n,ö"Man.hV Sara Tolmiaschloff. Walitetr Witndholz ünd" dem. Jung-Jüdischen Gesangverein. ■ Antworten der Redqkfion Brith Tmmpeldor in der Slowakei. Es wird Euch interessieren, 'cjlaß wifi\|eirie,n Brief erhalten haben/1 den Euer gewesener Führer,'Urael Yard e n n y "(M ia r k o .v i c z) an die Leitung des Baiith'Trumpeldor Palästinas in Tel AwiAv gerichtet hat: ' "' ■ ,',Kiemit* meld'e ich meinen Austritt aus dem Brith'Trumpeldor an. Ich fühle"anich' zu diesem Schritte nicht nur aus ideologischen Gründen veranlaßt, sondern sehe, daß der „Betaa-" hier in Erez'Israel schlechte Wege geht. Man gibt sich zum Prügelkiniaben der Arbeitgeber geg'er^ die ' Arbeitnehmer■' her. zur .l^eaiktion, ^zum Streikbrechen usw., und1 gelang^, so zu trauriger ' BeiHlimtheit.. Das ' Programm), dem ^ch jahrelang folgte, enthielt ^ohtis von' diesen, Dingen' Wenn wir schon' Kampf wollen, dlann darf es nicht der Straßenlcän\pf gegjen jüdische .Arbeiter sein. Sammelt Euere Energien' lieber zum Kampf gegen andere "Feinde! .Jch ibjn.zu schwach, an ^Euei-em System zu rütteln. Eueren jetzigen Weg jedoch, will ich «Sfl.fe' ""' ' Xk\&X YaTdonny Maa-kowicz. Jüdischer ikomniunH - Pll sc>me,ibat uns: ,,In" einer zionistischen Sitzung soll' vpn Seiten der Jabotinsky-Arihänger der Voi'schlag gemacht worden. s.ein, jüdiisehe Studenten aus den .Fürsorgeinstitutioinen in Brünn, insbesondere aus dem, .JJpiterstützungsYereiin für jüdische Hoclisohüler"? auiszuboten. wenn sie Mitglieder 'der Kommunistischen Partei sind. Das bleutet, den Dqlitiscbiejn "^Caimpl mit d?m" bä'rnaliclisten Mitteln,, führen imt\ dei?, Ge^»er Hfl wahrsten Sinne, des Wortes aushun#ern' *cn hoffe daß Ihr Blatt dagegen sohärfatens protestieai'en wird." Du hast ganz Recht: Wüpro. testieren sehr energisch, Deinea- Hypothese lieg^ die Tatsacihe zu Grund,©, da$ in einer An unsere Ordanlsallonsmlfölieder» Auf wiederholte Anfragen aus dem Kreise unserer Mitglieder yerweisen wjr auf unsere Ankündigung in der letzten Nummer ■ ,»Der Jüdische Arbeiter" und wiederholen nochmals daß wir nicht in der Lage sind unsere Zeitung unentgeltr lieh zuzusenden. Diejenigen Mitglieder, welche die Bezugsgebühr nicht eingezahlt haben, erhielten daher auch nicht mehr unsere Nummer. Alle Mitglieder werden deshalb nochmals gebeten? die ermäßigte Bezugsgebühr umgehend zu bezahlen. Besprechung von revisionistischeT Seite der Foalo Zion d«ir "yio>rwusr| gemacht wurde, d:ie von einem Paale-Ziionisten geleitete Men&a gebe auch Kommunisten zu essen. Diese Feststellung konnte nur als eine Aufforderung verstanden werden, jüdische Koimmunisten künftig auszuhungern, soweit es sich* nicht "um Salonlpwen handelt, die es nicht notwendig haben, auf die' öffentliche Hilfe zu warten. Der Vorschlag wird' bei uns keine Liebe finden) sondern schärfste Ablehnung. Was beii Euch in Rußland und in den ,,Galuth-Parteien" viorgeht — darüber werden wübei anderer Gelegenheit .sprechen. Vieles an Euerer Methodik ist ebenso ablehnenswert. Das kann uns nicht hindern, zu sagen: Hier sind wir mit Euch solidarisch. Der politische Gegner wird nicht ausgehungert. Mit dem politischen Gegner muß man sich 'auseinandersetzen. MASS.ANZUGE nach neuesten Modellen verfertigt billigst MAX WEITZMANN, KouSva'io/n Bank- und Vcrsiclterungsinstitut lüg. J.Reissenzahn u. C° ► PRAG II kitnk .\r, $7 Das Tempo unserer zeit äußert sich auch im Bereiche der Küche. 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