Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 9 (1932)
- Issue
- Heft 19 (21.10.1932)
- Date
- 1932-10-21
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Der jtidisGhie Arbeiter -"■••4-**-'t~~*~ ■''—■»-■'■----^-^........- Proletarische Solidarität zwischen Juden und Arabern fn Palästina. » 150 arabische Arbeiter, die beim. Unternehmer Musba Effencli in der Steinhauerei der Fabrik „Nescher" beschäftigt sind, sind in den Streik getreten. Die Arbeitsverhältnisse, die dort herrschen, sind, unerträglich. Das ersieht man auch aus den bescheidenen Forderungen, die die streikenden Arbeiter aufgestellt haben. Sie lauten: 1. Neunstündige Arbeitszeit. 2. 150 Piaster (zirka S 4.—) Arbeitslohn. 3. Das Recht, die Lebensmittel frei einkaufen zu dürfen. (Bis jetzt mußten die Arbeiter die Lebensmittel beim Unternehmer zu vorgeschriebenen Preisen einkaufen.) Die jüdischen Arbeiter haben das Ersuchen ihrer arabischen Genossen um Unterstützung mit der Berertsichlaft beantwortet, ihnen jede moralische und materielle Hilfe zu leisten. Die jüdischen Ar» beiter haben auch ihren Worten Taten folgen lassen und stellten sich den Streikenden an die Seite. So schmiedet die jüdische Arbeiterschaft die jüdischarabische Solidarität. Aus Palästina Verheißungsvoller Jahresbeginn in Palästina. J c rti sa 1 e m, 7. Oktober. Der Einzug des neuen Jahres in Palästina ist! gekennzeichnet durch ein allgemeines Gefühl des^ Vertrauens in die Zukunft. Särntliche hebräischen Zeitungen erschienen am Vorabend des Rosch Haschana mindestens 40 Seiten stark und enthielten eine ungeheure Zahl zuversichtlicher Neuijahrsvvünsche. In den Leitartikeln wurde darauf hingewiesen, daß die wirtschaftliche Position der Palästina-Judenheiit im abgelaufenen Jahre eine bessere war als die jüdische Position in irgendeinem anderen Lande. Sturm über der palästinensischen Küste. Jerusalem, 8. Oktober.1 Die palästinensische Küste ist am 6. Oktober von schweren Stürmen heimgesucht Worden, die in Tel Awiw und auch im Landeslnnern vielfach •schwere Schäden verursacht halben. Das Zeltlager des Haschomer Hazair in Rischon le Zion wurde vom Sturm vollkommen zerstört, sämtliche' 27 Zelte wurden fortgetragen, 70 jüdische. Arbeiter mußten die ganze Nacht im schweren Sturm ohne Dach über dem Kopfe verbringen, so daß mehrere von ihnen erkrankt sind. Die Zion. Exekutive hat sofort den Lagerinsassen Hilfe gebracht und für ihre Unterkunft gesorgt. - Besondere heftig wütete der Sturm* in Tel Awiw. Elektrische Mäste wurden umgeworfen, das Lichtnetz wurde vielfach zerstört, so daß die Stadt Tel Awiw die -ganze Nacht in Dunkel gehüllt war. Eine wilde Panik entstand im Theater Matate, wo während der Aufführung am Abend das Licht erlosch und der Sturm um das Haus wütete. Das Publikum drängte zu den Ausgängen, glücklicherweise gab es keine Verletzte. Schwerer Schaden wurde an den King Solomons Pools angericHitet, wo Häuser im Rohbau und im Gerüst * niedergerissen' wurden.-.. * Auch die Ernte im der Küstengegend hat vielfach Schaden gelitten^' besonders wurden große Teile der Weinernte .vernichtet. Man beziffert den Schaden auf etwa 2000 Pfund. Jörn Kippur in Jerusalem. Jerusale m, 11. Oktober. Tausende von Juden beteten am'Jörn Kippur an der Klagernauer. Es kam zu keinerlei Störung. Bei Einbruch der Dunkelheit versuchte ein aus Polen stammender Revisionist mit Namen Schlojma Neiman,' nach dem Ne-ila Gottesdienst Schofar zu blasen, was einen Verstoß gegen die die Klagernauer betreffende Verfügung der Regierung bedeutet. Neknarn wurde sofort von der Polizei verhaftet, aber auf Grund: einer Intervention von Rabbi Kook gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Der Schofar wurde beschlagnahmt. Nach seinerv Verhaftung griff eine Gruppe Revisionisten den den Gottesdienst am Jörn Kippur überwachenden Rabbi Isaac Oreriistein tätlich an, weil er angeblich die Polizei auf Neiman aufmerksam gemacht haben soll. —■ Schon am 11. Oktober, dem Tag nach Jörn Kippur, sollte sich Neiman vor dem Gericht des Distriktskommissars verantworten. Der Prozeß wurde aber auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Agudas Jianoel in Jerusalem veröffentlicht einen Protest gegen die Angriffe auf Rabbi Orenstein, der auch eine Verurteilung des Vorgehens Neimans enthält. In einem vom Wiaad Leumi veröffentlichten- Communiquee werden das Vorgehen Neimans und der Angriff auf Rabbi Orenstein scharf verurteilt. Der Schulkonflikt in Palästina beigelegt. Baldige Wiedereröffnung der hebräischen Schulen. Jerusalem. In der am 11. Oktober abends abgehalteneu Sondersitzung des Waad Leumi, der auch Vertreter der Jewish Agency und anderer an der Regelung des Schulproblems interessierter Instanzen des Jischiuw teilnahmen, wurde in der Frage der Kontrolle des hebräischen Schulwesens in Palästina ein Kompromiß erreicht, durch welches der seit sechs Monaten herrschende Scnutkonflikt, der der Wiedereröffnung der hebräischen Schulen in dem neuen Schuljahre bisher hindernd im Wege stand, beigelegt worden ist. Es ist vorgesehen, daß die Schulen schon in sehr kurzer Zeit, spätestens in zwei Wochen, wiedereröffnet werden. Das Kompromiß wurde auf der folgenden Grundlage geschlossen: Die Schulen unterstehen im allgemeinen der Kontrolle des Waad Leumi. Jedoch wird die unmittelbare Kontrolle von einer fünfgliedrigen Sonderschulkommission ausgeübt,^ die sich aus zwei Vertretern des Waad Leumi, einem Vertreter der Exekutive der Jewish Agency, einem Mitglied des Magistrats von Tel Aviv und einem Vertreter des Elternverbandes der jüdischen Kolonisten zusammensetzt. Die Araber wollen an die Mandatskommission appellieren. Jerusalem. Die Tageszeitung „Falastin", Organ der arabischen Exekutive, veröffentlicht einen Aufruf an alle arabischen Organisationen, sich zu einer Einheitsfront zu* sammenzuschUeßen und die Mandatskommission des Völkerbundes zu ersuchen, bei ihrer jetzt in Genf stattfindenden Tagung den Bericht von Sir John Hope Simpson und das Weißbuch des früheren britischen KoEonieministers LordPa-ss field erneut in den Kreis ihrer Betrachtungen zu ziehen. In dem Aufruf wird dann weiter gesagt: Wir dürfen uns nicht auf den High Kommissioner verlassen, der zweifellos der Mandatskommission die Gesamtlage in rosigen Farben schildern wird, um den Juden die Möglichkeit zu verschaffen, in größeren Massen einzuwandern. Streit um die Samstagruhe. . In Jerusalem wurde eine Hetze gegen jüdische Arbeiter eröffnet, die bei den Bohrungen in Romemah, eine Regierungsarbeit, am Samstag arbeiten. Darauf hat der Arbeiterrat von Jerusalem erklärt, daß, obwohl er Samstagruhe für jüdische Arbeiter fordert, kann man in diesem Falle auf diesem Grundsatz nicht beharren, da wir sonst diese Arbeitsstelle ver* lieren würden. Wir dürfen nicht wegen der Samstagruhe jede Möglichkeit jüdischer Arbeit bei den öffentlichen Arbeiten opfern. Darauf hat die, Jüdische Gemeinde beschlossen, eine Aktion gegen die ungerechte Forderung der Jerusalemer Stadtverwaltung, die die jüdischen Arbeiter zwingt, am Samstag zu arbeiten, einzuleiten. Aus aller Welt (Kurzberichte aus dem jüdischen Leben) Numerus clausus in Polen. Krakau, 5. Oktober. Aus mehreren polnischen Universitäten eintreffende Mitteilungen besagen, daß der Numerus clausus an den polnischen Universitäten und Hochschulen, der gesetzlich nicht besteht, aber in der Praxis seit mehreren Jahren angewendet wird, zu Beginn des neuen Hochschuljahres ganz offen /tind gewissermaßen halb offiziell in Erscheinung getreten ist. Wie schon mitgeteilt, wurden an der .medizinischen Fakultät der Warschauer Universität Juden nur im Verhältnis von 11 zu hundert der Gesamtstudentenschaft aufgenommen. In Lemberg wurden von 120 jüdischen Medizin-Aspiranten nur 12 aufgenommen; diese 12 machen nicht einmal 10 Prozent der gesamten aufgenommenen Hörerschaft aus. In Krakau, wo der Andrang jüdischer Studierender an der medizinischen Fakultät groß war, hat der Dekafi der Fakultät folgendes bestimmt: Unter den 130 neu aufzunehmenden Hörern dürfen nur 15, also 12 Prozent, Juden sein, da die Juden in Polen 12 Prozent der allgemeinen Bevölkerung ausmachen. Vier Söhne jüdischer Aerzte seien sofort aufzunehmen, während die übrigen 11 aufzunehmenden Juden durch das Los bestimmt werden sollen! Der Dekan ließ eine Abordnung der jüdischen Kandidaten zu sich kommen, damit sie der Auslosung, beiwohnen. Es wurden von den jüdischen Kandidaten tatsächlich 11 ausgelost, denübrigen wurde erklärt, daß sie nicht mehr aufgenommen werden würden, weil die jüdische Prozenitnorm erreicht sei. Antisemitische Studentenkrawalle im Zeichen Gömbös. Das offizielle Ung. Tel. Korr.-Büro teilt aus Szeged mit; Heute früh bemerkten Studenten der philosophischen Fakultät der Franz Josefs-Universität, daß in das mächtige Fresko an der Wand neben! dem Auditorium Maximum zwei Worte eingeritzt worden waren: „Le Gömbössel!" („Nieder mit Gömbös!") Die Universitätshörer zogen sogleich in kleineren Gruppen zur juridischen Fakultät,, wo. sie die gegen die! Person des Ministerpräsidenten gerichtete brutale Niedertracht bekanntgaben. Darauf hin ging ein Teil der sich aufhaltenden Hochschuljugend! in das physiologische Institut hinüber, wo sie die Kommilitonen israelitischer Konfession auf forderten, das Universitätsgebäude zu .verfassen, was auch ohne jeglichen Zwischenfall geschah. Die Juristen begaben sich' dann zusammen mit den Medizinern in das Gebäude der philosophischen Fakultät, wo sie vor dem Auditorium Maximum für den Ministerpräsidenten Julius Gömbös eine lange und begeisterte Demonstration inszenierten. Um halb 12 Uhr entfernte die Studentenschaft auch aus dem Zentralgebäude die jüdischen Hörer. Um 1 Uhr entstand vor dem anatomischen Institut ein kleiner Zusammenstoß zwischen der demonstrierenden HochschiUilijugend, und den Hörern jüdischer Konfession. Als die letzteren auch dieses Gebäude verlassen hatten, zerstreute sich, die Studentenschaft in vollster Ordnung. So sieht der judenfreundMehe Kurs der Leute um Gömbös aus! Wie Ist es also um die „Jüdische Republik" in Biro-Bidschan bestellt? Die „New York Times" •läßt sich von ihrem russischen Berichterstatter mitteilen, daß es verfrüht erscheint, daran zu denken, daß in der nächsten Zukunft auf dem Boden Söwjetrußlands eine „Jüdische Republik" gegründet werde. Es ist wohl richtig, daß die Regierung in einem Dekret vom vorigen Jahre die Hoffnung zum Ausdruck brachte, daß die jüdische Kolonisation in Biro-Bidschan noch vor Ablauf des Jahres 1933 zur Gründung einer „Jüdischen Republik" führen wird, aber infolge verschiedener Schwierigkeiten kann der Plan nicht verwirklicht werden. Statt der projektierten 30.000 neuen Kolonisten, sind heuer bloß 8000 gekommen, von denen mehr als der dritte Teil das Land verließ, da ihnen die Lebensbedingungen nicht entsprochen hatten. Die Gesamtbevölkerung in Biro-Bidschan -zählt kaum 12.000 Seelen, was genügen sollte, um die Gründung eines Zentrums für.drei Millionen Juden in Sowjetrußland fast als Phantasiegebilde zu bezeichnen. So weit der Berieht der „New York Times", dessen russischer Berichterstatter für seine wahrheitsgemäße Informierung der Auslandspresse über Rußland vor kurzem in Moskau in einem offiziellen Bankett gefeiert wurde. Wie lange werden noch die jüdischen Kommunisten die jüdische Bevölkerung durch die Nachrichten über Biroi Bidschan irreführen? I Achtung Kultuswähler! Die Wahlen in die Kultusgemeinde Wien finden Sonntag, den 4. Dezember 1932, statt. Es solleni 36 Mitglieder des Kultusvorstandes und 120 Vertrauensmänner (Bezirksvertreter) gewählt werden. Bis einschließlich Freitag, den 28. Oktober — mit Ausnahme -'der Samstage und der jüdischenr Feiertage — liegen die Wählerlisten in der Zeit vom 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags zur Einsichtnahme an folgenden Stellen aufr Für die Wahlberechtigten des: 1. Bez.: I., Seitenstettengasse 2 (Steueramt), 2. Bez.: II., Tempelgasse 3, 3. und 11. Bez.: III., Untere Viaduktgasse 13, . 4., 5. und. 10. Bez.: V., Siebenbrunnengasse 1, 6. und 7. Bez.: VI., Schmalzhbfgasse 3, 8. und 9. Bez.: IX., Müllnergasse 21, 12. bis 15. Bez.: XV., Turnergasse 22, 16. und 17. Bez.: XVI., Hubergasse 8, 18. und 19. Bez.: XVIII., .Schopenhauerstraße 39, 20. Bez.: XX., Kluckygasse 11, 21. Bez.: XXI., Holzmeistergasse 12. Reklamationen: Das aktive, Wahlrecht haben alle Angehörigen der israelitischen' Kultusgemeinde Wien ohne Unterschied 'des Geschlechtes, Werne sie am Tage der Wahlausschreibung (§ 9 WO.) das 21. Lebensjahr vollendet haben, welche mindestens in dem dem Jahre der Wahl vorausgegangenen z.wei Verwaltungsjahren in Kultussteuervorschreibung gestanden sind und die ihnen für das Jahr der Wahl öder für eines der drei vorausgegangenen Verwaltungsjah're statutengemäß vorgeschriebene 'Kultussteuer bis zum Ablauf der Reklamationsfrist (§ 9 WO.) entrichtet haben. Der Tag der Wahlausschreibung ist der 4. Okiober 1932. / Reklamationen wegen Auslassung wahlberechtigter oder Aufnahme von nicht wahlberechtigten Personen sind bis spätestens Freitag den 28. Oktober?- 1932, in der Amtsdirektion der Kultusgemeinde, Wien', I., Seitenstettengasse 4, schriftlich einzubringen. Reklamationsstellen unserer Liste: . J. Herschkowicz, I., Ruprechtsstiege 1, von 4< bis 6 Uhr 'nachmittags. \ Organisation Poale Zion—Hitachduth, II., Blumauergasse 1, von , 10 bis 12 Uhr vormittags und von! 6 bis 9 Uhr abends. Cafe „Danubia", IL, Hollandstraße 4, von 7 bis: 9 Uhr abends. , Cafe „Schwenderhof", XIV., (XV.,) Mariahilferstraße 189, von 7 bis 9 Uhr abends. An die jüdische Bevölkerung! Der Jüdische Hochschulaussch'uß, die Exekutive des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs- „Jtt'däa", dem die Aufgabe der Linderung der großen Not' der jüdischen Studenten zufällt, ist ohne Geldmittel. Da es sich umdas Schicksal der jüdischen Studenten handelt, muß der Jüdische Hochschulausschuß, im Bewußtsein seiner Verantwortung, an die breite jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte herantreten, den Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu Hilfe zu eilen. \ Für den jüdischen 'Studenten ist die Lage durch die ökonomische Krisis und den Mangel jeder Verdienstmöglichkeit eine sehr traurige geworden. Hunderten von Studenten, droht die Gefahr, daß sie ihr Studium knapp vor der . Absolvierung werden aufgeben müssen und so um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden. Auch die lebenswichtigen Institutionen der jüdischen Studentenschaft, wie: Kranken- , fürsorge, Studentenheim, Mensafreitische, Lehrbehelfaktion etc.. stehen wegen des Geldmangels vor dem Zusammenbruche. Der Jüdische Hochschulausschuß sieht sich deshalb gezwungen, die gesairntjüdiiische Oeffentlichkeit auf den Ernst, der Lage aufmerksam zu machen und zur raschen und ausgiebigen Hilfe aufzurufen, um den Zusammenbruch aller lebenswichtigen und unter großen Opfern geschaffenen Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu verhindern. Es handelt' sich um die Zukunft des jüdischen -Nachwuchses, der von den Quellen der Bildung nicht abgeschnürt: worden darf. Adressen für Geldsendungen: Jüdischer Hochschulausschuß, IX., Zimmermawniplaitz 8, Postsparkassen-Konto: Gesamtverband Jüd. Hochschüler Oesterreichs „Judäa" Nr. 68.763. Gegründet 1882 Lebensversicherungs-Gesellschaft PH ÖN IX Versfcher ungsb estand Ende 1931 " Prämien- und Zinsen- , Einnahmen i. J. 1931 Garantiemittel Ende 1931 Auszahlungen an d. Versicherten i. J. 1931 S 2.746,000.000'- ,! 82,000.000*- , 472,000.000'- „ 42,500.000- T&tigkeltsgebtett Oesterreich, Dettttche* Reich, TscbeclioslQvalrtsche Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn Polen, fräieiavten. Bulgarien, Oriechenlanq, Rumänien, PaUrtina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur; Pinkas Kornblüb Student, Wien, 11., Schiffmühlenstraße 45/8, — Druck; „Adria", Wien, H„ TabwstraQe 52b.