Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 9 (1932)
- Issue
- Heft 8 (15.4.1932)
- Date
- 1932-04-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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DmiJficKsdfc* Ati^ter Aufruf der Histadruth Iwrith, '• '•Dlfe"„Hfeiacihtt»; twtoii^V^Hertöislxik Ör^aiiisatiöh> veröffentlicht eih£n Ätiffüf; derft - Wir fdl$föte*'' entnehmen;''! IhT Jühi 1031 Mcfte hebrlisehe Y^Ääfefehz Ö Bertiii die Schaffungelfter WeIttfftiort def HebYäet %ptti$ Iwrith Olamith") proklamiert. Diesem Weltverbände fa'iff die Aufgabe zu, sämtliche auf dem Gebiete der hebräischen Kultur tätigen. Organisationen, Institutionen, Vereine und Privatpersonen zu gemeinsame« planmäßigen Aktionen zu vereinigen. In erster Reihe soll das Augenmerk der Förderung der hebräischen Volks- und Mittelschulbildung, der hebräischen Jugendbewegung, demv lebendigen hebräischen .VCfor* i%i.Hau£ tuitf Schüle und der Verfjreiiöi d^l'hebräischen vßuchls zugewendet, werden, i DeTj Österreich schreitet^ nun, daran, eine große, .Aktion., z^ QuasteV^de^ Hebräer. dürchzuj(ühren. Zu,.diesem[t Zv^ecl?,, hii.sic.h' die,, Leitung ,rie£ Histadrut^h iwurith entsghlqssßn» die-,, Pessachtags* zwjschjn; demM 23.. und,; 30. Aßri|> alfc „^ebraisjchp W*££.M" . 1%., Qesterrdch^ z^.pfq^l^er^, Vgij aljem, soll '$k&.W&ht iftffe. Wfi&imM ^A^0MmJ^ 4ie .Britjfc Iwrith Olamith gewidmet werden. Jeder bewußte Jud&.sqU cler grith Iwrith beitreten., In, dieser Vfoche werden einige große,, Kundgebungen, wie \aueh eine Reihe von Veranstal^mg:en, welche den breitesten Schichte^;. der jüdischen. Beyölkerung Wiens .zugangig sein, werden,, stattfinde^. So wird atrt 23.; AprÜ eine Jugendf konferehfc und eine Kpnferenz der Vertieter aller zionistischen Fraktionen in besterreich', am 25. April'eine Konferenz der Rabbiner und Lehrer abgehalten,.werden; Die hebräische Woche wird:: ihre; Aktion, mit) ■ einer., Tagung, allerg, Hebräer infiOesterreich? (jpmp Haivtirn) ,amv,30i April abschließen,, Ihr, die^ ihr; hebräisch: sprechet! oder,. Freunde des He,-, bräischent seid,: erkennet die ernste* Gefahr, die derhebräischen.i Kultur in aller. Welt <• droht. Erkennet,, das dringende Gebot*, dieser Gefahr durch:Aktivität entgegenzutreten. Tretet der Weltunion der Hebräer beiüUnd.rstärket und vergrößert die Scharen der Arbeiter auf dem Gebiete der hebräischen Kultur und Erziehung! Aus Palästina. Die Exekutive der Jewish Agency beschäftigt sich gegenwärtig ( mit der Ausarbeitung eines neuen Labour-Schedule (Arbeitereinwanderungsquote) für die Zeit April-September 1932. — In diesen Tagen fand eine Sitzung der Waadath Haalijah (Einwanderungskommission) statt, die die augenblickliche Arbeitslage und deren Perspektiven in den nächsten Monaten im einzelnen untersuchte. Die Exekutive beabsichtigt, der Regierung ihre diesbezüglichen Vorschläge zu ^unterbreiten.. (' ■ - , Hamaschbir HamerkasI im Jahre 1931. . Die palästinensische En-gros-Ein- und -Verkaufsgenossenschaft, „Hamaschbir Hamerkasi"1 Ltd. veröffentlicht ihreni Jahresbericht> für, 1931. Darnach; hat die Genossenschaft einen 'Umsatz von Pfund 68.'141 und einen Nettogewinn yom zirka- Pfunde 3000 erzielt. Die : hauptsächlichsten Käufer der Waren , des , Hamaschbir Hamerkasi waren: 24 Kwuzoth (Pfund 26.735)'14 Konsumgenossenschaften (Pfund 13.724), 28 Arbeitergruppen in ' verschiedenen landwirtschaftlichen Siedlungen. (Pfund 6255), 11 landwirtschaftliche Schulen und, Versuchsstationen (Pfund 4101) etc.., Ring ctes rJ#d. Arbeiter''. Herr Eliazar. S t e i n,. beantwortet die Aufforderung des Gen. Dr. Tartakower, spendet S 3.— und ruft folgende Genossen und Freunde auf, ebenfalls zu spenden: Dr. Gisela Blauer, Grete Kanner, Dr. Amalie Kantor, Fanni Teichthal, Dr. Salomea Tewel, Prok. Siegfried Ehrlich, Dr. Mair Pais, Jakob [Wasser, Salomon Picker, Jonas Ettinger. Herr Dr. Mair Pais beantwortet die Aufforderung des Gen. Münzer, spendet S 2.— und ruft folgende Freunde auf ebenfalls zu spenden: Motel Gelband, Dir. Gerschon Wittlin, Ignatz eMüller. Eisig Blei, Dr. Oskar Grünbaum,, Adolf Bloch. Herr Dr. Josef P o ll ä t s c h e k beantwortet die Aufforderung des Gen. Münzer und spendet S 2.—. Herr Isidor Löwensohn beantwortet die Aufforderung des Gen. Münzer und spendet S 2.—. Gen. Meier H e n i s c h beantwortet die Aufforderung des Gen. Dr. Tartakower und spendet S,2.—... . Baratoff istUmmer;bestrebt dferjeweilig gespielte tfä gische., RoUe, wengief? aüs dem Milieu . und? ■ mehr, atis den* Charakter heraus zu verstehen und zu erklären; Auch, als Vater"; yerjegt: er den; Schwerpunkt des Spiels und Ursprung der Tragödie, in idens Charakter des; Rittmeisters, als zwischen rKind,, und d allein,, pendelnd und brrtigt: üfts so die Gestalt des Rittmeisters menschlich nähert und; verständlicher, »..: Eine hochwertige Partnerin fand er in Frau Floren, die in ihrer Brutalität und berechneter Schlechtigkeit die typische Frau ist — wie sie Strindberg sah. Volles Lob gebührt Frau: Clara Meise 1 s, die in ihren Charakteffollen Talent zeigt und den Weg zum Erfolg gefunden hat.' Frl. Schilfkowitz wie immer: naiv und ernst zugleich.- Preis meistert-seine kleine Rolle und S c h eg 6 f in und Z e 1 In i k.e r:-gelungen und wirküngsvoll. A%Ji|, aliöjm^'ein fgr;ößejr. Erlolg „eines grpßeri Schauspielers' UM] glänzend; zusammengestellten, und' zusamnienspielenden EhsemBieis,"wie>' es auf' einigt 1^{ei\er .jiddischen." Bühne ,nur selten vorkommt. "! 5'd—. Jüdisches Theater^ Strindberg auf jiddischen Brettern. (; z Gastspiel Paul Baratoff. Strindberg spielen galt v von, jeher als Wagnis und Er-, eignsi. Der; moderne Theaterbetrieb wagt sich nicht gerne; in die Gründe und' Abgründe Strindbergschen Lebensgefühls.! Ihn auf jiddische Bretter bannen, eiriem'jiddischen-Publikum) vorzuführen^ dazu, gehört , wahrlich , viel Mut. und*r£r0-ßes! ^ünstferisches Wollen. Strindberg wird auch nicht 'viel i ge-' Spielt auf jiddischen Bühnen, denn die Problemstellung Strind-, bergs und sein Lebensgefühl, obwohl in Bildern und Ch'a-J raktern und letzter, symbolischer- Kräfte, heriauskrsitallisiert, wurzeln sozial wie künstlerisch, in einem, dem jüdischen Publikum sehr fremden und sehr fernliegenden Milieu. Um * so" bewundernswerter' der Mut 'Baratoffs; und um so erfreulicher sein Erfolg. Auch hier fm „Vater",' wie' überall;, zeigt, sieht ein wesentlicher Gharakterzugv Bäratoffs: die Verinnerlichung des ^rlebnissesi der Verzicht auf das Thea* tralisch^ zueuiisten, des..präm?it|schen^ dfe. Abschwächung der ärlstischen^Moriieiite,-' die die' Gefähr''des' leeren billigen1 ^Effektes Uj sich bergen und? Verdichtung des inneren Erlebnisses zu einern^ äußerstfeinen, äußerst zarten Aiis- ^ruck/spiel bnit^ nnxih, Für die Feiertage' v >) Palästina Produkte Palästma-Mazzothj — Karmel Weine. — Jaffa-Orangen. Jaffa^Grape Fruits, — Scheinen Ollven-Oel. — Chederah- Honlg. -r Palästina-Cognac. Alle,,, sonstigen. Sqrten;,Mazzpth und. Mazzoth-prieß,, sowie sämtliche Spezereiwaren und Sliwowitz; nDß:;fe \ r ' ' , Inf] ., ' ' liefert zu sehr billigen Preisen direkt ins Haus Samnel Haipera, Wen, II.. ESrslerg. 6 Wien, II., Försterg. 6. Telephon A 46-4-12 ßeste, schma^khalSr *un¥ d^ 'bullg^ev streng orth. 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