Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 5 (1928)
- Issue
- Heft 15 (25.10.1928)
- Date
- 1928-10-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 4 Der jüdische Arbeiter Nr. 1:5 1 Mittellungen der BHdungsttelle. ff W. itöitteilungen der Jüdischen Arbeiterbildungsstelle. Sekretariat: Wien, II., .Bluinauergasse 1. Kurse: Hebräisch für Vorgeschrittene jeden Montag und Donnerstag von 7—8 Uhr abends. Mandolinenkurse jeden Montag und Freitag von 6.30 bis 9.30 Uhr abends. Englisch für Anfänger jeden Montag von 8—9 Uhr Abends. Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung, Leiter: Dr. Saul Sokal, jeden Dienstag 8 Uhr Jiddisch, Lesen und Schreiben, Leiter Gerate1, Samstag 4 Uhr nachmittags. Monographien aus der jiddischen Literatur, Leiter Ing. B. Baumann, Samstag 5 Uhr. Gesangschor jeden Samstag von 6—8 Uhr abends. Sämtliche Kurse finden in den Lokalitäten IL, Blumauetrgasse 1, statt. II. Theater und Führungen. I. Kunststelle. Ab 22. September sind Karten für sämtliche Aufführungen des Carltheaters im Sekretariat täglich' zu haben. Est empfiehlt sich, bei uns als Mitglied' der Kunstetelle eintragen zu lassen, um die Karten mit Sicherheit er- Walten zu können. Der Hebräischkurs für Anfänger hat bereits begonnen. Er findet jeden Dienstag 7 Uhr abends im Jugend- {beim Blumauergiasse 1 statt. Leiter: Sonnenschein. Republikfeier. Montag,- den T2. November, 7.30 Uhr abends in unserem Heime Blumauergasse: Feier der Republik 1918— 1928. Das nähere Programm in der nächsten Nummer und mittels Rundschreiben. Wanderungen der Poale Zion. Im Rahmen unserer Organisation hat sich eine Wandergruppe gebildet, die jeden Sonntag größere und kleinere Ausflüge führt. Die Besprechungen finden jeden Freitag .von 8—9 Uhr abends im Sekretariate statt. Die Genossen' lunJd Genossinnen werden zu den Ausflügen eingeladen. Monatsprogi-amm für November. Sonntag, den 4. Nov., Dreihufeisenberg. Führer Rosenmann, Treffpunkt 9 Uhr Hütteldorf. Sonntag, den 11. Nov., Südlicher Wienerwald. Führer Goldistaub, Treffpunkt Mauer, 9 Uhr. Sonntag, den 18. Nov., Nördlicher Wienerwald. Führer Schmier, Treffpunkt Grinzing, 9 Uhr. Sonntag, den 25. Nov., Rahniberg. Führer Richard .Lövy, Treffpunkt Sievering, 9 Uhr. Jüdisches Theaterstudio „Borochow". Auf rielseitige Anregung haben sich Genossen und Genossinnen aus unseren Reihen zu einer Theatergeinemschaft zusammengeschlossen. Unser Ziel ist: die Schaffung und die Heranbildung einer Amateurgruppe, die befähigt sein soll, Dramen unserer jüdischen Schriftsteller im Rahmen unserer Veranstaltungen der Oeffentlichkeit vorzuführen. Die Mittel zur En-eichung dieses Bestrebens' sind: Eingehendes Studium der jiddischen Sprache und Literatur, die monographische Darstellung der jiddischen Literatur, theatertechniscbe Ausbildung und die Möglichkeit eines häufigen Theaterbesuches. Nun ergeht der Ruf an die Genossen und Freunde unserer Idee, uns in diesem Vorhaben zu unterstützen und, sei es als aktive Mitglieder der Gemeinschaft oder auch als fördernde Mitglieder, der Theatergemeinschaft beizutreten. Anmeldungen sind an Bildungsstelle-Theatergemeinschaft, D. Hausner, II.j Blumauergasse 1, zu richten. Zusammenkunft der Th'eatergerneinschaft Samstag, 6 Uhr abends. Büchereinlauf. Chai m We i z mann und Nah um S ok o 1 o w: Eröffnungsreden zum XV. ZionistenrKongreß. Ach ad Ha am, Gedenkreden, gehalten von Nahum Sokolow und Martin Buber in der Eröffnungssitzung des XV. Zionisten-Kongres'ses. Dr. Arthur R u p p i n: Fragen des Palästina-Aufbaues, Referat, gehalten auf dem XV. Zionisten-Kongreß. Kurt Blumenfeld: Zionismus und jüdische Gegenwart, Probleme der zionistischen Propaganda, Referat, gehalten auf dem XV. Zionisten-Kongreß. * Die 4 Broschüren haben .zweifellos einen propagandistischen Wert und können wir. dieselben nur empfehlen. Als besonders lehrreich und aufklärend müssen! wir das Referat .von Rirjppin bezeichnen. Es befindet sich' im Druck und erscheint demnächst: ■ § Der Weg Oes jüOisdien Arbeiters [ 5 zum Sozialismus; , ■ i VOn ■ Hendel Singer. £ Das Buch1 erscheint im^Oktavformati und dürfte gegen ■ 100 Seiten stark sein^/Es stellt eine populäre Einführung in die . Idee ' und die! Bewegung der. Poale Zion dar. Der erste Abschnitt dieses Buches befaßt sich' mit der Theorie der Assimilation der Juden, die manche Sozialisten vertreten. Das Buch bildet den Band 1-2 der „Bücherei der Poale Zion", die nunmehr in zwangsloser Folge zu erscheinen beginnt. Ich' spreche dem Gen. Kaplansky und seinen Geschwistern mein tiefstes Beileid zum Ableben ihrer Schwester aus. Ascher Sch'or Tischler, in. den kleineren Unternehmungen oder gar bei Arabern machen. Die Jerusalemer rechte bürgerliche Tageszeitung „Doar Hajom" veröffentlicht folgenden Brief eines Vertreters des „Manor" (Textildorf in Jedda): „In der Sitzung des Ak- . tionskomites in Berlin hat Herr Supraski die Zionistische Exekutive in Palästina infolge $hrer Stellungnahme zur „Manor"-Angelegenheit angegriffen. Herr Saker erwiderte im Laufe der darauffolgenden Diskussion und befaßte sich auch mit den Angriffen des Herrn Supraski,. Wir stellen fest, daß in der Erwiderung des Herrn Saker kein Wort ,wa,lrr ist." ■\ * Die bürgerliche Presse in Palästina veröffentlicht einen Artikel Lord Melchetts (Alfred Mond) unter dem Titel i,Ueberfluß und Frieden", in dem der geehrte Lord beweist, daß nur durch Benützung chemischen Düngers (seiner Fabrikation in England), der von der von ihm gegründeten Gesellschaft in Palästina verkauft wird, Palästina wieder zu einem Lande, in' dem „Milch und Honig fließe", werden wiad, und in dem jeder Einwohner wie in den biblischen Zeiten, „unter seinem Weinstock sitzen werde". * * Laut Verordnung des Oberkommissärs werden künftig Arxesteirte nur dann mit Prügel bestraft werden können, wenn dazu leine besondere Bewilligung seitens des Regeirungshauptsekretärs (des höchsten Beamten der Regierung nach dem Oberkommissär) erteilt wex'den wird. Bis jetzt genügte eine Bewilligung des Regierungs-Bezirkskommissärs. Der Arbeiterrat in Jerusalem hat einen Wettbewerb für den besten Plan eines Gewerkschaftshauses in Jerusalem veröffentlicht. * Für das neue Budgetjahr 1928/1929 haben die beiden größten medizinisollen Institutionen in Palästina*, die „Hadassah" und die Arbeiterkrankenkasse (Kupath Cliolim), ihre Budgetvoranschläge ausgearbeitet., Das Budget der „Hadassah" sieht eine lOprozentige Einnahme im Lande und 90 Prozent Unterstützung vom Auslande, das Budget der Arbeiterkrankenkasse 70 Prozent Einnahmen im Lande und 30 Prozent Unterstützung aus dem Auslände vor. * Im Jalrre 1927 führten die Regierung und die Munizipialitäten öffentliche Arbeiten in der Höhe von 332.732 Pfund Sterling durch. Davon unternahm die Zivilverwaltung Arbeiten für 234.900 Pfund Sterling, die Militärverwaltung 21.860 Pfund Sterling und die Stadtverwaltungen für 76.928 Pfund Sterling. Von den Arbeiten der Munizipialitäten entfallen auf Jerusalem 27.894 Pfund Sterling, auf Tel-Awiw 21.860 Pfund Sterling, auf Haifa 11.234 Pfund Sterling und auf Jaffa 6960 Pfund Sterling. * Die Zentrale der genossenschaftlichen Großeinkaufs- ^esellschaft in England hat bei der palästinensischen Ar« beiterkonsumgesellsch'aft „Hainaschbir" 23.000 Kisten Orangen bestellt. * Auf der Givat Hschloschah (Hügel der Drei) in Petaehtikvah, dem Siedlungspunkt der Koloniearbeiter, wurde eine Webereischule gegTÜndet Der Zweck dieser Schule ist, den Genossinnen in den landwirtschaftlichen Siedlungen die Erlernung der Weberejarheit zu ermöglichen. PICK NÄHMASCHINEN mit kostenlosem Stickunterricht FAHRRÄDER 1928 Auch gegen Teilzahlung!! Hi!i!li!!i!lI!!ünUliiillill!IilII!(iiR3!llill Reparaturannahme aller Systeme! IX., Liechtensteins^. 27, IV., Wiedner Hauptstr. 8 Telephon A 16-5-64, A 16-5-65, A 30-0-36 Schreibmaschinen, Knopfpressen und Zugehör. Sport- und Touristenartikel Vorzügliche Informationsquelle. Erscheint einmal wöchentlich illustriert. Kapay-Mitteilungsblatt (jiddische Ausgabe) Die Zentrale des Palästina-Arbeiterfonds in Tel-Äviv, Palästina., bringt die neuesten Nachrichten aus der palästinensischen Arbeiterbewegung. Vorzügliches Nach'schlagmaterial. Abonnementgebühr für 1/2 Jahr l1/2 Dollar, für 1 Jaht 2l/2 Dollar. Anmeldungen nimmt entgegen: Verein der Freunde des arb. Palästina, Wien, II.,- Taborstraße Nr. 1 Praktische Elektrogeräte in der Slewe der Verkaufsaussteil ung der Wiener städtischen Elektrizitätswerke IX., Mariannengasse 4 8 bis 18 Uhr Teilzahlungen Leb ensversi eher ungs*» Gesellschaft PHÖNIX Zentrale: Wien, I., Riemergasse Nr. 2 Versicherungsbestand Ende Februar 1928: 8 1,600,000.000*- Garantiemlttel Ende 1927: H 192,000.000 - Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1927: 8 71,000.000 — TÄTIGKEITSGEBIET: Oesterreich, Deutsches Reich, Frankreich, Belgien, Holland, Italien, Spanien, cechoslov. Republik, Polen, Ungarn, Jugoslavien, Bulgarien, Griechenland,Türkei, Aegypten, Palästina. Pensions- Versicherung mit Rentenansammlung (Rentenbezug beim 55;, 60. oder 65. Lebensjahr oder bei früherer BERUFS-UNFAHIGKEIT. Monatliche Prämie. Sofortige Unverfallbarkeit.) gemeinschaftlich mit der Versicherüngs**Äktien*GeseIlscha ft früher PENSIONS-VEREIN für Handel, Industrie und Gewerbe Wien, I., Schellinggasse Nr. 1 Eigentümer, Verleger, Herausgeber u. verantwortl. Redakteur: Markus Lachs, Angestellter, Wien, II., Gr, Sperlgasse 19. — Druck:;,Adria", Wien, II., Tkborstraße 62b,..