Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 17 (1914)
- Issue
- 4 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 109 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Mangup 1× ep/1464299
OCR text
— 109 — Mangupli — t. aus Mangup. — Mand[t]o — Mehlspeise für Purim. — Massot (spanischer Herkunft). — Me[i]te[a]schewitsch — von Mathathia. — Meschulam. — Misrachi — hebr. östlicher (die persischen und kaukasischen Eingeborenen). Neumann — hebr. neeman treu (siehe oben). — Nissimowitsch (vor kurzem aus dem Kaukasus eingewandert). — Nowachow — von Noah. Ossok? Patik? — Penerdji — t. Käsehändler. — Peritsch — t. Pfeffer. — Pe[ei]ssach — hebr. Name eines Festes. — Piastro (italienischer Herkunft). — Purim — hebr. der Name eines Festes. Rabenu — hebr. Unser Lehrer. — Rekomi — hebr. rachum. barmherzig. — Rafailow. — Rebi — hebr. Lehrer. Samoilowitsch (aus Russland). — Saraf — t. Geldwechsler. — Saratsch — Riemer. — Sokolski (aus Russland). — Solowiew (aus Russland). — Surujin (aus der Türkei). Tabon (Nachkomme der Tibboniden). — Tauktschi — t. Vogelhändler. — Tokatli — aus Tokat (s. d. Text). — Tomalak? — Tri[ew]goda (italienischer Herkunft). Ure[i]lewitsch. Fischer (aus Russland). Fliessfeder (aus Russland). Chafus — t. Gelehrter. — Chacham[ow] hebr. Gelehrter. — Chekim — t. Arzt. — Chondo[u] — t. Weiblicher Name. Tschapitscha[ew] (spanischer Herkunft). — Tschachtschir? — Tschibar? — Tscholak? Schalom — hebr. Frieden (auch ein Name). — Schamasch — hebr. Synagogendiener. Jussufow. Das Testament Wolf Werth eirners. (Fortsetzung, siehe Heft 50.) Wie aus dem erhellten Osten die Sonne hervorstrahlt, ein lauterer Tag, ein reiner Mann, dem der Herr beistand, einer von den Männern, die sich ernstlich mit Religion beschäftigten und deren heilige Diener auf jede Weise unterstützten. Glückliches, erhabenes Los! Sie weiheten sich dem Dienste Gottes, übten viele Wohltaten aus und hielten stets gleichen Schritt mit den unüberschreitbaren Gesetzen der Religion. Darum strahlte ihnen das Licht, ihnen, den von Gott Vorgezeichneten zu leuchten, und Segen wurde ihnen gespendet, seliges Los ihnen in süssen Ausdrücken verkündet, gesegnet vom Himmel und auf Erden allgemein geliebt. Stets richten sie das Auge gen Himmel, die Grösse Gottes zu verkünden, bleiben auf ihrem Standpunkte, den heiligen Dienst zu verrichten, und schwingen sich hoch empor, den Willen ihres Schöpfers zu erfüllen, der den Schwachen Stärke verleiht und dessen Namen sie zu verherrlichen streben. Dies sind die Männer von Ruhm, die Sprösslinge und Nachkommen des seligen, hochedlen und erhabenen Mannes, des