Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 13 (1910)
- Issue
- 1 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 65)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 2× ep/1002670
- Amoraim 1× ep/1003430
- Elijah 1× ep/1004307
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Der Schatten in Literatur und Folklore der Juden. Von Dr. Adolf Löwinger. (Schluß.) 2. Exegese und Etymologie. Verba: Die V~ gemeinsemitisch. Davon, wie man gewöhnlich annimmt, ibbxn perf. Kai. Nehem. 13, 19 beschattet1) werden, part. Hifil Ezech. 31,3 Targ. fteö* Kimchi: Schatten machen. Ps. 121, 5 Targ. vbw — beschirmen, Deut. 23, 15 erklärt ein Amoräer: wtn by bv nvnb ybv pnb Lev. r. 24, 7. H. Sam. 20, 6 nach LXX mukasi, darum Vulg. effugiat nos. So auch Raschi. Auch b*%nb Jona 4, 6 LXX. tou (massiv2). Aramäisch bbv* Dan. 4, 9 bb®n Schatten suchen, nhbwi Nehem. 3, 15 bedecken. *>bbm B. Kam. 50 b. Tamudisch: Vatöi Peszach. 50 a Schatten machen. Eine künstliche Bildung zur Erklärung von jT&atD Zech. 14, 20. Nomina: bx plur. &bbx masc. Auch Jesaj. 38, 8 Schatten. Übertragen: Schutz; bildlich: Vergänglichkeit. S. die WBB. Aram. *6ijö, Wö3) bbtf) xbbto und bw5). nbv fem. mischnisch, zumeist mit Suffix, nnb^ und \r\b*x (mit >) nach M. Sukk. I, 1. II, 2, T. Sukk. 192, 12, Talm. b. und jer. Sukk. 51 d 5, 52 b 17, 18,38, während 51 d 15, 42 j^jtt. Die Form dürfte unter dem Einflüsse des korrespondierenden nnort gebildet sein6). *) Das. 8, 13. Im Buche der Weisheit wird das Leben, der Hochmut und der Reichtum einem vorübergehenden Schatten verglichen 2, 5; 5, 9. Sophokles sagt von der menschlichen Vergänglichkeit: y\\l%>; oüSsv aXXo Tsk'W stSoAa rj xoucpviv Gttiav. Aias. Und Pindar: atttas ovocp avxrpcaTCo;. Juda ha-Levi sagt dasselbe: fitt ntDSXl b$lT\ Dlp ^Spn »13« ü)p Km ms ton n Nr. 3, p. 76. 2) In der Selicha von Elija b. Schemaja, Anfang "[ö^s JOpK heißt es: monn*? ^ton 1D3 ton "pnite wo ton auch imper. Hifil von »jto ist. Bei M. I. Esra f*y "»wya Dto 1*?to sie fanden Schatten. Tarsis 38, 3) Ps. 16, 8 wird toica to vpö^ü in *f?y «vw nTWDBH ^ittö paraphrasiert. 4) Ps. 36, 8; 91, 1, Jesaj. 32, 2; 51, 16. Von bbü bildet Kalir den Plur. D^tD und die Form ^ton (Tal D^to). 5) Jesaj. 38, 8 und plur. i^tos Jer. 6, 4. Im Pijjut finden sich noch die Formen ^to und b)b^ II Sukkoth D^to und mittel, auch Tal. Die Festhütte heißt Kr6toö Sukk. 28a, 29b, dafür hat Sohar Knto II, 186b. K^at j. M. Kat. I 80a dürfte nicht »Schatten« bedeuten. Der Balken (tt>viö), bevor er zum Bau verwendet wird, heißt ist er schon im Bau, heißt er K^to, nach Raschi 33 Dach. B. Kam. 66 b, Berach. 19 a, 48 a. artKÄ Hiob 40, 21—22 sind Bäume, die daher diesen Namen tragen, weil sie Schatten verbreiten. Urbino, Obel Moed 72 a. 6) Im Pijjut wird der Plural irmto und Vfllf?to gebildet. II Sukkoth npK "o. 4