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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
13 (1910)
Issue
1 (1910)
Date
1910-01-01
Page
Seite 16 (sequence 61)
Language
German
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- 16 - Aus der Orabschrift hebe ich hervor: \vm\ bi hzh nrrn o« Gleich groß an Kopf und Herz, Ihr Name ist die schönste Grabschrift. * * * Hier ruht Nathan Adam von Arnstein, Kgl. schwed. Konsul, Ritter des Schwed. Wasaordens, geb. 30. März 1748, gest. 6. September 1838. Beide Gräber stehen nebeneinander und tragen das gleiche Adels wappen. In dem Sterbebuch des Wiener isr. Matrikenamtes heißt es: »Dem Herrn Nathan Freiherrn von Arnsteiner seine Gemahlin Franzisca, gebor. Itzig von Berlin, 8. 6. 1818.« Dann an einer späteren Stelle: »Nathan Adam Freiherr von Arnstein 6. 9. 1838«« Handschriftliches Material über F. v. A. suchte ich durch die Familien Pereira, Pirquet und den Herrn Grafen August Fries zu erlangen. Der Herr Graf antwortete: Cernahora, den 14. August 1907. Mähren Euer Wohlgeboren! In sofortiger Beantwortung Ihres Geschätzten vom 12, beeile ich mich Ihnen mitzuteilen, daß ich garnichts auf meine Urgroßmutter Fanny von Arnstein Bezügliches besitze. Bei der Theilung bekam ich nur die auf die Familie Fries Bezug habenden Correspondenzen. Alles auf Pereira und Arnstein bezügliche Material erhielt meine nunmehr auch schon verstorbene Schwester Emma Freyin von Handel. Nach ihr bekamen, so viel ich weiß, diese Schriften deren Tochter Paula Gräfin Coudenhove. Dieselbe weilt dermalen glaube ich in Ischl, Villa Coudenhove. Bitte sich an diese zu wenden. Hochachtungsvoll Graf Fries. Die Frau Gräfin C. beschied mich dahin, daß sie Aufzeichnungen von biographischem Wert über F. v. A. nicht besitze. Weiter sind meine Bemühungen bis heut nicht gediehen. Im Archiv der isr. Kultusgemeinde Wien findet sich ein »circulierender Unterschriftsbogen als Bestätigung der mitgeteilten Einladung zu der, für die verewigte Frau Freyinn

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