Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 28

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
13 (1910)
Issue
1 (1910)
Date
1910-01-01
Page
Seite 28 (sequence 33)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2638044-2638092-2638093--0871-2640718
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 28 — mxsnb iW bi \wh .rzb .mp bin mann ^30 nw wrw .0*3 np*re .3"b .oww »3^1 rrA b33 ybnww no .k*^ vr$> .}i3#n jjv^ -pat min piw no -p .tr«3:n stfy owai« .chn mp^ nw $03 j/vw no "]D .rrt .nn msa 13*6 uro» *wpi> .r^> ,aw natn rn irann *iao rAnrA 'wy^ 'n^nnn .rb jvwn n»wv p«n .n**» .*6ib&n K3in3 'nawn 'nam ^50 m mann ^30 '« . .-p^rt rw*? t^ö^n 'ipM dj »web rnb jöjoi idid i>ap^ .afl^ Totenliste. •o^n-pw nwi a'opn |ro '« or -j^n n'n para n 'inn 'pn p*3«> ifl p"£Ä J'öpfl T%« ö'' "7 QV M&üfo ^«T Tö '1 'pn ,*H W> m p«D^ y»pn mm nwp id^j£ ^bn r\& on->3K n 'pn /n D"n m ri3D p iö*ro£ -£n yö jö omaa 'i 'pn ,*n o"n p*3E> p*sÄ V3piv on:o no iö*nj& ^n i^wm pjSkii 'i rrai ,*n W> o«n n"i ♦ ♦ ♦*) {D'i r> itAwi> "]^n nb» ij?3 o£» 'i 'pn ,*n ^o*? o»n p»M» m . .2) ß'onm av mbwb -]bn pro £h»ö n n"3n ,n fc£ d»h pw r* p'ttv 'i or lö^ny^ ^n "jfcnta ^e«p 'i 'pn ,»rr D"n n"i .*n W> o*»n pw «Ti rapn •«ffiw- Jwf Zur Geschichte der Juden in Jamnitz. Eine Skizze. Von Dr. A. Marmorstein. In Mähren und Böhmen gibt es zahlreiche jüdische Gemeinden, die in vergangenen Jahrhunderten ansehnliche Gemeinwesen bildeten und erst um die Mitte des vorigen Jahrhunderts an Bedeutung verloren haben. Jamnitz gehört zu den ältesten Gemeinden der Monarchie und es dürfte nicht überflüssig sein, die Geschichte dieser Gemeinde kurz zu skizzieren. In der Nachbarschaft des ehemaligen königlichen Schlosses und angrenzend an die alte Stadtmauer steht noch heute die altehrwürdige Synagoge, umgeben von den eng aneinander ge^ reihten Häusern der ehemaligen Judenstadt. Heute sieht man noch in einer Ecke der in Ruinen liegende Stadtturm, wo der Wächter der kgl. Stadt auch für und ev. über die jüdischen Bewohner die Wache hielt. Die erste jüdische Ansiedlung liegt auch hier im Dunkeln. So wie in den umliegenden Städten finden wir auch hier schon im Anfang des vierzehnten Jahrhunderts Juden und eine jüdische Gemeinde. Die Gründung der Gemeinde darf daher ohne Zweifel bereits in das dreizehnte Jahrhundert verlegt werden. Wie willkommen auch die Nachrichten aus uralter Zeit über die Geschichte der einzelnen Gemeinden dem Histo- *) und 2) Auslassungszeichen im Original.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.