Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 540 (sequence 562)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2638044-2638085-2638086--3039-2640413- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
540 Grunwald, Mattersdorf. haben mögen, und welche so wohl von disem annoch wehrenden alss dem vormahligen Rheinländischen Krieg herrührenden und annoch auszumachen seyn, wie auch was anderer Churfürsten, Fürsten und Herren geschaffte in dergleichen Lüfferungen angehen thut oder sonsten von einer Wichtigkeit und importans ist und in des Herrn Opp. oder seiner Söhne nahmen, tractirt und geführt wirdt, und dises alles so vill es die Kays. Dienste zulassen und in meiner möglichkeith nach besten Kräften stehen thut. Andertens: Und obwohlen Ich Wertheimber meine Wohnung ausser dem Hauss, in welchem dato der Hr. Samuel Opp. mit denen seinigen wohnet, so villmöglich in der näche haben werde, so verbindte ich mich doch hiemit, und verspreche aufs wenigste alle Tag einmahl oder, wenn es vonnöthen, des tags auch öfters mit Ihnen in der Schreibstuben zusammenzukommen, und allda nicht allein von deme, was in erwehnten handlungen vorgehet, Ihnen nachricht zu geben, sondern auch die in derley handlungssachen erforderliche öftere Unterredung und berathschlagungen mit einander in aller lieb, treu und aufrichtigkeith zu pflegen, wie dann. Drittens die Verrichtung eines negotianten alss Ich Wertheimber krafft dises contracts seyn soll u. will, darin bestehen wird und Ich mich darzu verbündig mache, daß in allen Handlungen und tractaten die sach zwischen Ihme Herrn Opp. oder seinen Söhnen oder Vatter und Söhne zugleich und mir Werth., ehe man zum tractiren kombt, wohl überlegt, und wie besonders in Kays. Lüferungen Ihro Kays. Mays. Dienst am besten befordert werden möge, considerirt darauf, was sich thuen oder nicht thuen last unter unss geschlossen, und alss dann die tractaten von dem Herrn Opp. oder seinen Söhnen nebst mir vorgenommen, und abgehandlet werden und Ich den schluss aufs beste einrichten helffen solle. Viertens soll mir Wertheimber zustehen und gebühren, die Oppenheimberische Schreibstuben in besten Standt und Ordnung zu richten, was darinnen fehlt, zu corrigiren und zu verbessern, die Buchhalter und Schreiber zu instruiren, Ihnen, wie sie sich verhalten sollen, Satz und Ordnung zu geben, so noch mehrers Schreiber vonnöthen seyn, selbige mit des Herrn