Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 517 (sequence 539)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Grunwald, Mattersdorf. 517 teffb**n pwn bw nmb nn nwan nn p*£& s*n p^ 'n ■wk t^tfi t?\x f?D bw "pj? "»er^;w rmw bddi diso idt bw bx pa toÄi JTon •»'s? tsr»tom i^j? nwrn w dmmk tr» afn wu» lify? utepi Bip* pi nw p nn« Vdd^ ar» iron inx wntap nsm tojjd nrnta1? rAuo ..p« ny\vb dVd w nmn dj? fyn folgen Unterschriften. Inhalt: Von der ganzen Gemeinde wird die Bestimmung Simson Wertheimers angenommen, daß 2/3 der Steuern nach Schätzimg, 1/3 pro Kopf eingehoben werden sollen. Fol. 32. Aus der neuen Wahl, die Kislev 465 (= 1705) unter Aufsicht des Vertreters des (Resch Galutha) Simson Wertheimer durch die Borerim (Wähler) vorgenommen wurde, gingen hervor: als Präses R. Mosche, als Beisitzer die beiden (p"tD br\p Gemeindevertreter Jischai (Levit) und Itzik und die beiden (JTtü n*»J> *2m) Stadtvertreter Hirsch und Schim'on Wiener, als Armenpfleger (Hplü? ^33): Mordechai K"z, Selig und Hirsch, Delegierte für den Pardon (Erwerbssteuer) Josef (Levit), Masus Chajat (Schneider), Selig (Levit). Hierzu kommen die 11 Repräsentanten der Gemeinde bei allen Gemeinderatsversammlungen: die Schulvorsteher (JTm D^fcQJ) Ahron Ohas und Sussman, die Palästinavorsteher (y,KT D*W3-I): Chanan, Mosche DHn (Schwiegersohn des R. Mosche) und Kalmann D"in. (Die Einteilung ist jedenfalls die gewesen, daß die 5 Erstgenannten den eigentlichen Vorstand, die anderen die 11 Gemeinderepräsentanten darstellen. An Titulatur werden unterschieden tpbü, np\ rfy», pVYl, rfrlJJD). Die Schätzung, unter derselben Aufsicht Kislev 466 (1705) vorgenommen, ergab: Präses Mosche 12 fl., Jischai (Levit) 10% fl., Itzik 4, Hirsch Chajat 2, Hirsch (Levit) 19 usw., Sa. 133 fl. (Die Unterscheidung zwischen Gemeinde- und Stadtvertretern ist wohl darauf zurückzuführen, daß die Judenschaft M.s bis 1903 eine eigene politische Gemeinde bildete; die Bezeichnung T»J?n 'OltD stammt aus talmudischer Zeit.) Fol. 32. Die Gabbaim der Talmud-Thora gehen jeden Montag in der Synagoge mit einem Schüsselchen sammeln, die für Erez Jisrael jeden Donnerstag.